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Laden... HG Oftersheim/Schwetzingen

Das Weihnachtssingen war der Hit

Erstes Schwetzinger Weihnachtssingen von HG und Sängerbund mit großer Resonanz.

Es war eine wirklich gute Idee der Handball-Gemeinschaft (HG) Oftersheim/Schwetzingen zusammen dem Sängerbund, ein gemeinsames Weihnachtsliedersingen zu veranstalten. Denn weit über 400 Menschen kamen in die Nordstadthalle oder waren einfach nach dem gewonnenen Drittligaspiel gegen Heilbronn-Horkheim geblieben.

Kurz hätten sie überlegt, die Sache nach den schrecklichen Vorkommnissen von Magdeburg abzusagen, erzählten Michael Zipf (HG) und Hans-Peter Alter (Sängerbund). Letztlich entschieden sie sich aber dafür – auch im Gedenken an die Opfer der Amokfahrt und als Zeichen für Demokratie, Vielfalt und ein friedliches Miteinander. Zu Beginn des Handballspiels hatte es bereits eine Gedenkminute gegeben, in die auch ein unlängst verstorbener Jugendspieler eingeschlossen wurde.

Thorsten Hämmerle gab am Piano den Ton an, Chorsängerinnen und -sänger des Sängerbundes sorgten mit ihren erfahrenen Stimmen für den Klangteppich. Verstärkt wurden sie übrigens von einigen Mitgliedern der inklusiven Handballmannschaft der HG, den „Unified Hyänen“. So erklangen viele bekannte Weihnachtslieder aus Hunderten von Kehlen, die Texte konnten alle an der Videowand ablesen – von „Leise rieselt der Schnee“ über „Alle Jahre wieder“ bis hin zu „O Tannenbaum“.

„Weihnachtsbäckerei“ als Favorit

Ganz besonders laut wurde es bei der „Weihnachtsbäckerei“, denn das Lied aus der Feder von Rolf Zuckowski kennen ja vor allem die Kinder und Mütter aus dem Effeff. Zwischendrin wünschten immer wieder große und kleine Gäste „Frohe Weihnachten“ oder “Ein gutes neues Jahr” in ihrer Heimatsprache – unter anderem auf Rumänisch, Ungarisch, Indisch oder Schwyzerdütsch. Mit Glühwein und Wintergrillen hatte die HG zudem für weihnachtliches Flair gesorgt. Die Premiere des Weihnachtssingens in der Nordstadthalle war jedenfalls erfolgreich – einer Wiederholung steht nichts im Weg, zumal sich sogar schon weitere Partner ins Gespräch gebracht haben. Und ein paar neue Handballfans dürfte die HG auch gewonnen haben. 

Andreas Lin/Schwetzinger Zeitung

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18. März 2026

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3. Liga: Edward Hammarberg verlängert seinen Vertrag.

Die HG Oftersheim/Schwetzingen hat den nächsten wichtigen Pfeiler im Mannschaftskader stehen: Edward Hammarberg hat seinen Vertrag bei der HG um mindestens eine weitere Saison verlängert. „Wir freuen uns, dass Eddy der HG unabhängig von der Liga in der nächsten Runde treu bleibt“, sagt der Sportliche Leiter Freddy Fehrenbach.

Hammarberg kam 2022 als eines der größten finnischen Handballtalente von der SG Flensburg-Handewitt zur HG und hat sich hier zum Leistungsträger in der Mannschaft entwickelt. Gebremst wurde er in seiner Entwicklung nur immer wieder von kleinen und größeren Verletzungen. Aber derzeit ist er fit und mehr als eine Entlastung für HG-Torjäger Florian Burmeister im linken Rückraum. In den kommenden Wochen wird er den längerfristig verletzten Burmeister allerdings ganz ersetzen müssen.

„Ich fühle mich hier sportlich und menschlich sehr wohl“, sagt Hammarberg. „Ich habe das Gefühl, dass ich hier den nächsten Schritt in meiner Entwicklung machen kann.“

An der HG schätzt der 24-Jährige „vor allem den starken Zusammenhalt im Team und das familiäre Umfeld. Die Unterstützung der Fans und des gesamten Umfelds gibt einem als Spieler enorm viel zurück“, sagt er.

Der Student der Elektrotechnik hat sich zum Ziel gesetzt, sich „sowohl technisch als auch mental“ weiterzuentwickeln „und der Mannschaft bestmöglich zu helfen“.

Foto: S. Brombach

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