Zum Inhalt springen
Laden... HG Oftersheim/Schwetzingen

Berlin war keine Reise wert

Oftersheim/Schwetzingen kassiert ein 1:17 in 17 Minuten von den Füchsen

Ziemlich sang- und klanglos ging die Bundesliga-Jugend der HG Oftersheim/Schwetzingen mit 24:44 (10:21) bei den Reinickendorfer Füchsen in Berlin unter. Der deutsche Vizemeister und mit einer der heißesten Anwärter auf einen Sitz auf den Handball-Thron dieser Saison bestach mit konsequentem Tempospiel, guter Angriffseffektivität sowie sicheren Abwehr- und Torhüterleistungen. Alle diese Eigenschaften blieben beim Gast weitgehend unter Verschluss.

Vor einer „Rutsche“, die sie abbekommen würden, hatte HG-Trainer Christoph Lahme dabei seine Leute gewarnt, sollten sie nicht bis an ihre äußerste Leistungsgrenze gehen. Schon nach dem 2:2 schien der Hausherr übermächtige Dominanz auszuüben (6:2, 9:3). Doch noch einmal fingen sich die Badener ein, kamen heran (12:9/16.) und zwangen die Berliner in eine Auszeit. „Aber bis dahin hatten wir schon einige technische Fehler und nicht erklärbare Angriffe. Rückzug und Abwehr waren wieder kaum vorhanden“, blickte Lahme nur ungerne zurück. 

Aber dann kam es noch erheblich schlimmer als jemals befürchtet. Die Füchse stellten erst auf 16:9 (23.), die nächste Durchgangsstation lautete 29:10 (34.). „Das was dann da passiert ist, ist mir weiterhin unerklärlich und gilt es, kommende Woche ausführlich aufzuarbeiten. Uns ist natürlich der Gegner und dessen Strahlkraft für den deutschen Handball bekannt, jedoch einen 17:1-Lauf innerhalb von weniger als 20 Minuten zu kassieren und sämtliche Tugenden des Sports abzulegen, bleibt mir ein Rätsel“, waren der Coach und sein Co-Trainer Justin Hahne restlos bedient und konsterniert. Bei diesem Abstand beließ es der Hausherr dann weitgehend und akzeptierte ein beidseitiges Scheibenschießen mit noch weiteren knapp 30 Treffern.

Nach solch‘ einem Auftritt war die Stimmung der HG-Reisegruppe auf der Rückfahrt im ICE nach Mannheim verständlicherweise extrem gedrückt und alles andere als ein Vergnügen. Derweil gingen Lahme und Hahne schon dazu über, sich ein Konzept zu erarbeiten, wie sie das Team wieder aufrichten wollen.

HG: Rabe, Sommer; Antritter (1), Kuhlee (2), Auth (1), Schmid (1), Seitz (1), Zaum (1), Winkler (2), Kirchner (2), Maurer (2/1), Merkel (7/1), Löffler (2), Zimprich (2). mj

Bild: Lutz Rüffer

Was Dich noch interessieren könnte:

7. Mai 2026

Starke Mannschaftsleistung

Weiterlesen

Starke Mannschaftsleistung

Jugendhandball: Überzeugender Auftakt der D-Jugend bei der Quali zur Bezirksoberliga.

Am vergangenen Sonntag setzte die D1 der HG Oftersheim/Schwetzingen im ersten Qualifikationsturnier ein deutliches Ausrufezeichen für die kommende Saison: mit vier überzeugenden Siegen und einer Tordifferenz, bei der für jeden Gegentreffer zwei eigene Tore stehen.

Der Auftakt gegen den Gastgeber, die JSG Heidelberg, begann mit einem 4:0-Lauf der HG – doch der Gegner kämpfte sich zurück. Dennoch blieb die HG stets überlegen und verwaltete das Spiel souverän. Das verdiente 17:13 spiegelte die klare Dominanz wider. Besonders Sebastian Stab glänzte mit fünf Toren und zeigte einmal mehr seine Torgefährlichkeit.

Im zweiten Spiel gegen den TV Sinsheim starteten die Junghyänen etwas holprig und lagen kurzzeitig mit 3:4 zurück. Doch dann folgte ein furioser 7:0-Lauf, der den Gegner komplett aus dem Spiel nahm. Am Ende stand ein deutlicher 27:17-Sieg. Hier brillierten Milan Schneider (6 Tore) sowie Simon Pöltl und Lars Rehberger (jeweils 5 Tore)– ein torgefährliches Trio, das den Unterschied machte.

Die dritte Partie gegen Saase3 Leutershausen Handball 2 entwickelte sich zu einer einseitigen Angelegenheit. Die HG setzte sich mit einem 5:0-Start sofort ab und baute ihre Führung bis zum 11:1 aus. Das 36:9 unterstrich die klare Überlegenheit der Mannschaft. Nils Piekenbrock überzeugte mit acht Toren.

Im letzten Spiel gegen die TSG Wiesloch starteten die Junghyänen mit einem kurzen 1:0-Rückstand, doch schon bald übernahmen sie die Kontrolle. Mit einem 5:10 bis zur 6. Minute und einem 14:26 am Ende zeigte die HG einmal mehr ihre klare Spielstärke. Jonathan Weis bewies mit sieben Toren seine Torgefährlichkeit im Angriff.

Ein Tag voller Erfolge – und was ihn besonders machte: Jeder Feldspieler konnte Torerfolge feiern und unterstrich damit die starke Mannschaftsleistung, den spielerischen Zusammenhalt und die Tiefenstaffelung der HG. Die TorhüterInnen Charlotte Wirth und Florian Schauer ergänzten sich perfekt und sorgten für Stabilität im Kasten. Die Torgefährlichkeit der Mannschaft war beeindruckend: Mehr als 100 Tore in vier Spielen sprechen für sich.

Mit der Qualifikation im ersten Durchgang hat die mD1 der HG Oftersheim/Schwetzingen überzeugt. Die Mannschaft zeigte Kampfgeist, Spielintelligenz und eine beeindruckende Konstanz. Die Bezirksoberliga kann sich auf eine spannende und dynamische Saison freuen – denn diese Mannschaft hat viel vor.

Unsere Premium-Partner

Die HG-News. Aus erster Hand.

Du willst regelmäßig über HG-News informiert werden? Registriere Dich jetzt für den kostenlosen HG-Newsletter. Du kannst Dich jederzeit kostenlos wieder abmelden.