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Laden... HG Oftersheim/Schwetzingen

Sparkasse Heidelberg stellt sich bei HG-Jugend vor

2. Infoveranstaltung zu Ausbildung und Karriere

Es war ein besonders „präparierter“ Handball, der da von einem Spieler zum anderen gepasst wurde. „Praktikum“, „Ausbildung“, „nach der Ausbildung“ oder auch „Sparkasse“ standen als Begriffe auf dem gelben Ball, den Luisa Nowotny, Referentin Ausbildung bei der Sparkasse Heidelberg, in die Runde der A-Jugendlichen der HG Oftersheim/Schwetzingen warf. Die durften zunächst berichten, was ihnen zu den Begriffen einfiel, ehe Nowotny gemeinsam mit weiteren Vertretern der Sparkasse Heidelberg den Bezug zu ihrem Arbeitgeber herstellte.

Es war der kurzweilige Auftakt zu einem Besuch der Ausbildungsabteilung der Sparkasse bei den Nachwuchshandballern der HG. Und die nächste in der Reihe von Infoveranstaltungen, die die HG gemeinsam mit ihren Partnern für ihre Jugendlichen organsiert, um sie bestmöglich auf ihren beruflichen Karriereweg vorzubereiten. „Von diesen Infoabenden profitieren schließlich beide Seiten“, sagt HG-Vorstandsmitglied Michael Zipf. „Unsere Jugendlichen, die sich ein umfassendes Bild von Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten machen können, und unsere Partner, die auf der Suche nach motivierten und leistungsorientieren Jugendlichen sind.“

Ein solcher ehemals sehr motivierter Jugendlicher ließ es sich nicht nehmen, an alter „Wirkungsstätte“ dabei zu sein: Björn Becker, seit vergangenem September Regionalleiter für die Region Schwetzingen, hatte 2008 als B-Jugendlicher bei der HG den deutschen Vizemeistertitel errungen und sich danach für eine Ausbildung bei der Sparkasse entschieden. Er skizzierte kurz seinen beruflichen Werdegang, der ihn über die Stationen Bankfachwirt und Master-Studium jetzt in diese verantwortliche Position geführt hatte. Mit dabei war ein weiterer aktiver Handballer, Jonas Fertig, Finanzberater KundenServiceCenter, der seine Ausbildung erst kürzlich beendet hat und berichtete, wie vielfältig die „Lehrjahre“ bei der Sparkasse seien.

Koordinationssache: die A-Jugendlichen mit der „schwebenden Stange“.

Zum Schluss griff auch Ausbildungsleiter Jochen Knopf ins abwechslungsreiche Geschehen ein – und zwar mit einer kleinen gruppendynamischen Übung. Die Jungs mussten mehrere zuvor zusammengeklebte Papierrollen in zwei gegenüber positionierten Reihen auf dem Boden ablegen, ohne die Finger von der Rolle zu nehmen. Was einfach klingt, bedarf einer gehörigen Portion Koordination. Schließlich gelang es den Jungs, die „schwebende Stange“ nach unten zu befördern.

So nahmen die Jugendlichen der HG nicht nur mit, dass die Sparkasse jedes Jahr etwa 25 Ausbildungsplätze sowie Praktika und umfangreiche Weiterbildungsmöglichkeiten bietet. Sie erlebten auch live und in Farbe, wie viel Spaß eine Karriere bei der Sparkasse Heidelberg machen kann. 

Bilder: Werner Kissel

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21. Mai 2026

Heißes Pflaster Coburg?

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Heißes Pflaster Coburg?

JBLH-A: HG kämpft am Wochenende mit vier Gegnern um drei Plätze. Coach Justin Hahne im Interview.

Die wochen-, ja sogar monatelange Vorbereitungszeit auf das finale und für die A-Jugend der HG Oftersheim/Schwetzingen einzige Qualifikationsturnier zur 2. Bundesliga ihrer Altersklasse (JBLH) steht nun unmittelbar bevor. Am Wochenende geht es ins nördliche Frankenland. Dort richtet in Coburg der ansässige HSC den zweitägigen Wettkampf für den Südbereich aus.

Die Kurpfälzer treffen dabei auf die ebenfalls runderneuerten Mannschaften ihrer Staffel der letzten Saison, die hinter ihr lagen: die SG BBM Bietigheim, eben der HSC Coburg und die HSG Hanau. Alle waren für diese Ausscheidung gesetzt, mussten nicht an landesverbandsinternen Vorausscheidungen teilnehmen. Aus einem dieser Regionalbereiche hat sich der TV Großwallstadt noch durchgesetzt. Die Unterfranken werden am Samstag dann der Auftaktgegner von Oftersheim/Schwetzingen sein. Gespielt wird im Modus Jeder-gegen-Jeden über zweimal 20 Minuten bei je zwei Partien pro Tag.

Im Nordduell (in Minden) sind Düsseldorf/Ratingen, Ausrichter GW Dankersen und MTV Lübeck als letztjährige Zweitligisten am Start (während Hamburg-Nord verzichtet). Von der Landesebene haben JSG Köln, JSG LiT (Nettelstedt) und Owschlag/Kropp/Tetenhusen den Sprung ins Turnier geschafft. In der nördlichen Sechser-Gruppe werden vier Plätze ausgespielt, den fünf Mannschaften im Süden stehen indes drei zur Verfügung.

Durch die streng räumlich vorgenommene Zuordnung auf die beiden Austragungsorte – wobei die spielleitende Stelle von einer „Auslosung“ schrieb, die diese Gruppeneinteilung ergeben hätte – hat sich ein gewisses Ungleichgewicht eingestellt. Somit steht fest, dass es im Norden in jedem Fall mindestens einen neuen Zweitligisten geben wird. Im Umkehrschluss bedeutet dies jedoch auch, dass im Süden ein vormaliger Bundesligist rausfliegen wird. Eine weitere Chance wird es dieses Jahr für keinen mehr geben.

Trainer Justin Hahne beantwortete vor der Abfahrt nach Coburg noch ein paar Fragen.

Lief die Vorbereitung zufriedenstellend ab?

Justin Hahne: Im Großteil bin ich zufrieden. Meiner Meinung nach fehlen uns die Spiele auf Wettbewerbsniveau, aber die Trainingseinheiten waren soweit gut, ich bin mit den Trainingsspielen zufrieden und wir freuen uns, dass es jetzt endlich los geht. Als Mannschaft haben wir uns sehr gut gefunden und die Chemie passt. Leider können wir die letzte Woche nicht richtig nutzen, da einige Spieler auf Klassenfahrt sind.

Ist die Kaderzusammenstellung optimal oder gibt es Lücken/Schwachstellen?

Hahne: Die Kaderzusammenstellung finde ich hervorragend. Seitdem ich als Cheftrainer in der A-Jugend bin, hatte ich keinen Kader, welcher diese Tiefe hatte. Optimal gibt es im Jugendbereich wahrscheinlich nie. Wir haben auf einigen Positionen viel Qualität und gleichzeitig Spieler, die Verantwortung übernehmen wollen. Klar gibt es Bereiche, in denen uns vielleicht noch Erfahrung fehlt. Aber die Mannschaft bringt Tempo, Einsatz und Charakter mit. Das kann auf so einem Turnier extrem wichtig werden.

Sind Ausfälle zu beklagen?

Hahne: Es gibt einige angeschlagene Spieler. Hier wird sich erst vor Abfahrt zeigen, ob sie rechtzeitig fit werden.

Habt ihr euch speziell auf die Gegner und deren Spielweise eingestellt? Oder soll der „eigene Stiefel“ abgespult werden?

Hahne: Ich habe mir natürlich einige Informationen zusammengesucht, aber diese nicht an die Mannschaft getragen. Die sind eher für mich in den Auszeiten wichtig oder wenn es Spitz auf Knopf geht. Wir sollten unsere Leistung auf den Platz bringen und die Gegner sollen sich auf uns einstellen.

Gibt es Kritik am Modus?

Hahne: Es gibt hier einige Kuriositäten. Eine Mannschaft (Anmerkung: Köln) spielte die Vorquali im Süden, ist jetzt aber dem Norden zugeordnet. Und die Vergabe der Wild-Cards finde ich sehr fragwürdig. Ich dachte immer, dass wir uns im Sport sportlich qualifizieren sollten und die Plätze nicht verschenkt werden. Der DHB versucht, die Hürde für die kleinen Vereine, die wirkliche Jugendarbeit betreiben, immer höher zu setzen. Umso stolzer bin ich aber, wenn wir es erneut schaffen sollten.

Ist abzuschätzen, welche Gruppe stärker besetzt zu sein scheint?

Hahne: Von außen wirkt der Süden schon sehr stark besetzt. Viele Mannschaften kennen sich, viele Spiele waren vergangene Saison eng. Aber am Ende musst du auf diesem Niveau sowieso jedes Spiel voll da sein. Geschenkt bekommst du nichts.

Was ist sonst noch zu beachten?

Hahne: Es gibt viele Leute in unserem Kreis, die uns Trainer wahnsinnig unterstützen. Ohne diese Menschen wäre der volle Fokus für uns nicht möglich. Die Jungs wissen das extrem zu schätzen und ich hoffe, dass wir sie mit einer erfolgreichen Qualifikation belohnen können.

Spielplan

Samstag: 12 Uhr. Coburg – Hanau; 13.20 Uhr: Großwallstadt – Oftersheim/Schwetzingen; 14.40 Uhr: Bietigheim – Coburg; 16 Uhr: Hanau – Großwallstadt; 17.20 Uhr: Oftersheim/Schwetzingen – Bietigheim.

Sonntag: 10 Uhr: Großwallstadt – Coburg; 11.20 Uhr: Oftersheim/Schwetzingen – Hanau; 12.40 Uhr: Bietigheim – Großwallstadt; 14 Uhr: Coburg – Oftersheim/Schwetzingen; 15.20 Uhr: Hanau – Bietigheim.

Spielort: Arena Coburg

Livestream sollte es geben, müsste über handball.net auffindbar sein. Dort werden diese Spiele bislang aber nicht aufgeführt.

Bild oben: Mindestens so erfolgreich wie in Biberach wollen sie sein, die Jungs von der A1 der HG (von links): Björn Erny (CT), Tom Baldauf (RR), Gabriel Weidner (K), Malte Aeckerle (RL), Dante Wagner (R), Joshua Wolf (T), Jan-Mathis Derr (LA), Raphael Mehlis (LA), Jona Himmelmann (RA), Jakub Dudziak (RL), Finn Hoberg (K), Robin Wolf (K), Fabio Jäger (RA), Jasper Rohr (R), Lennart Auth (LA), Raphael Schmitt (R), Niklas Philipp (T), Justin Hahne (TR), Christian Wolf (TT). Es fehlt Valentin Kuhlee (R).

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