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Im Fokus: Integration der Rückkehrer

Regionalliga Herren: HG trifft am Samstag im Hegau mit Tus Steißlingen auf neuen Kontrahenten.

Im bisherigen sehr wechselvollen Saisonverlauf der HG Oftersheim/Schwetzingen mit extremen Höhen und Tiefen stehen die Verantwortlichen wohl teilweise vor Rätseln, wie dies alles bislang zustande kam – und wie die Fortführung aussehen wird. Jetzt geht es jedenfalls per Reisebus aus Plankstadt fast ungebremst zur nächsten Auswärtsaufgabe beim TuS Steißlingen im Hegau, einem weiteren letztjährigen Aufsteiger, der sich auf dieser vierten Ebene des deutschen Männer-Handballs scheinbar sehr gut akklimatisiert hat.

Dessen erstes Frauen-Team ist übrigens ebenfalls in der Regionalliga aktiv und Gegner der auch in der Regionalliga angesiedelten HG-Riege. Der kommende Gastgeber ist der HG im Tabellenklassement derzeit um einen Punkt bei gleicher Anzahl absolvierter Begegnungen voraus. Aber generell und überhaupt ist in dieser Spielklasse praktisch noch alles für fast alle Mannschaften in jeder Richtung drin. Die meisten Teilnehmer haben auch so ihre Aufs und Abs, nehmen sich – natürlich mit Ausnahme von Spitzenreiter TuS Heiningen – in schöner Regelmäßigkeit ihre Auszeiten oder die Erfolge gegenseitig ab.

Für die Kurpfälzer mit ihrem ausgeglichenen Punktekonto sind es bis dato nur vier Zähler bis zum aufstiegsberechtigten Rang zwei und etwa ebenso viele in den designierten Abstiegsbereich. In anderen Ligen haben sich da schon ganz andere Hierarchien und Verhältnisse ausgebildet. Doch bei den Kurpfälzern ist natürlich niemand bereit, an Szenenarien zu denken, in denen es dann irgendwann knüppelhart um den Klassenerhalt gehen sollte. Genauso ist ein Streben nach der Rückkehr in die 3. Liga natürlich nicht vom Tisch, wurde aber schon vor dem Rundenstart eher als zweitrangig, nicht als primäres Ziel eingestuft. Ein Platz unter den ersten Fünf soll es werden. Dies lässt alles offen.

HG-Trainer Christoph Lahme hat sich wie gehabt mit dem Gegner beschäftigt und seine Leute darauf eingestellt. „Für unseren Angriff stellen wir uns auf eine sehr kompakte 6:0-Deckung ein, die immer wieder nur zerstören will.“ Die Rezepte und Maßnahmen dagegen hat er seinem Team auch schon früher an die Hand gegeben und nun weiter vertieft.

Im Personalbereich verbreitet sich derweil etwas Optimismus. „Nachdem Henri Hell und Benedikt Meiser im letzten Spiel bereits wieder an Bord waren, hoffen wir jetzt eine Woche später auf mehr greifende Automatismen. Doch nach den langen Ausfallzeiten müssen die beiden erst wieder richtig integriert werden und sich selbst in ihre gewohnten Abläufe einfinden.“ Dies sollte zumindest inzwischen bei Kevin Suschlik einigermaßen gelungen sein, der jetzt doch schon wieder ein paar Wochen dabei ist. Mittelmann Sinan Antritter bleibt indes weiterhin nur Zuschauer. Und die in der Vorwoche Erkrankten sollten soweit wieder fit sein.

TuS Steißlingen – HG Oftersheim/Schwetzingen (Samstag, 20 Uhr, Sportpark Mindlestal)

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