Zum Inhalt springen
Laden... HG Oftersheim/Schwetzingen

Im Stil eines Spitzenreiters

Landesliga Frauen: HG II demonstriert Stärke gegen Schriesheim.

Die Handballerinnen der HG Oftersheim/Schwetzingen II traten beim 40:24 (21:13) gegen den TV Schriesheim im würdigen Stil eines Spitzenreiters der Landesliga auf. Sie ließen ab der ersten Minute keine Zweifel am Spielausgang aufkommen (6:1). Coach Moritz Dornseiff freute sich über die Breite in seinem Kader, aus der allerdings Lara Kößler, Nina Marmol Carmona und Lea Schmitt als Toptorschützinnen mit insgesamt 22 Treffern herausragten.

So erzählt sich die Geschichte der Partie und ihres Fortgangs quasi von alleine. Die Gastgeber drückten unermüdlich aufs sprichwörtliche Gaspedal. Erst nach dem 14:4 (18.) und in der Gewissheit eines sicheren Sieges kam der Vorwärtsdrang zwar nicht gerade ins Stocken, wurde aber nicht mehr mit aller Zielstrebigkeit verfolgt. Auch hinten wurde nicht mehr mit der aller letzten Konsequenz gearbeitet, was Schriesheims Lucienne Behnke dann bis zum Ende zu acht Feldtoren zu nutzen verstand. Während sie die TVS-Alleinunterhalterin gab, schraubte die HG in der Schlussviertelstunde den Score von 30:21 noch einmal gewaltig in die Höhe.

HG: Walther, Lichtner; Fleig (3), Laser (2), Grüssinger (1), Müller (2), Barthelmeß (3), Treiber, Bosse (4/2), Mayer (1), Schmitt (2), Zimmermann (6), Kößler (10/2), Marmol Carmona (6).

Damit scheint der Spitzenreiter für weitere Aufgaben gerüstet. Jetzt geht es zum TSV Handschuhsheim, einem direkten Verfolger und Konkurrenten im Kampf um die Spitzenpositionen. Eine Aufgabe mit nicht nur mentaler Hürde – Haftmittel sind dort nicht erlaubt. Zuletzt ging der TSV dreimal als Sieger vom Feld.

TSV Handschuhsheim – HG Oftersheim/Schwetzingen II, Samstag, 31. Januar,18 Uhr, Sportzentrum Nord Heidelberg)

Was Dich noch interessieren könnte:

3. Oktober 2026

Nicht vergnügungssteuerpflichtig

Weiterlesen

Nicht vergnügungssteuerpflichtig

Steißlingen könnte in der aktuellen Verfassung beider Teams für die HG schwer zu schlucken sein. Drei Spiele hat das Team vom Hegau absolviert und liegt schon – natürlich verlustpunktfrei – 29 Tore im Plus.

Nur bei der TG Pforzheim war der Spielausgang mit 28:30 etwas knapper. Weniger komfortabel ist die Situation bei Oftersheim/Schwetzingen, wo Trainer Carsten Sender anfangs noch auf die Rückkehr zuvor ausgefallener Spielerinnen hoffte, ohne groß daran zu glauben. „Leider hat sich die Personalsituation eher noch verschlechtert, da die angeschlagenen eingesetzten Spielerinnen nun wahrscheinlich nicht mehr einsetzbar sind und der Krankheitszustand noch mehr Wirkung zeigt. Es gibt keine Genesung. Wir werden leidensfähig sein müssen Eine wirkliche Spielvorbereitung war daher nicht möglich“, wurde er bestätigt.

Dazu wurden bereits drei Spielerinnen aus dem Verbandsliga-Team eingesetzt, die jetzt jedoch der zweiten Mannschaft am Sonntag zur Verfügung stehen sollten. Für den HG-Coach ist klar: „Daher wird es gegen das Topteam der Liga um Jugendnationalspielerin Romy Reichle bestimmt kein vergnügungssteuerpflichtiges Ereignis. Kim Espinosa im Rückraum und Gina Wöhrl als Linkshänderin sind ebefalls Ausnahmeerscheinungen in der Liga.“ Trotzdem hofft er auf einen gewissen Zuspruch: „Dennoch lohnt sich der Besuch in der Halle, da einige der Talente aus dem Steisslinger Team bestimmt mal in den vermeintlichen Profiligen ankommen werden.“ mj

HG Oftersheim/Schwetzingen – TuS Steißlingen (Samstag, 19.30 Uhr, Nordstadthalle Schwetzingen)

3. Oktober 2026

„Wird schwierig“

Weiterlesen

„Wird schwierig“

Handball-Regionalliga: HG bei aufstrebender HSG Ostfildern zu Gast

Bei der HSG Ostfildern (Sonntag, 17 Uhr, Körschtalhalle Scharnhausen), dem Shootingstar der letzten Jahre, der sich jetzt in der Handball-Regionalliga festgebissen hat, würde die HG Oftersheim/Schwetzingen ihr Punktekonto gerne wieder auf ein positives Saldo anheben. Dieses Bestreben dürfte aber auch bei den Schwaben vorherrschen, deren Bilanz ebenfalls 4:4 Zähler ausweist. Zwei Heimsiegen (gegen Weinstadt und Unterensingen) stehen ebenso zwei Auswärtsniederlagen (in Sandweier und in Willstätt) gegenüber. Auf der Filderebene wird von den Hausherren ein „schwerer Brocken“ erwartet.

Doch dieses Schwergewicht, der Drittliga-Absteiger, dürfte aktuell weiterhin für zu leicht befunden werden. Denn Rückkehrer von der Ausfallliste sind für HG-Trainer Christoph Lahme kaum in  Sicht: „Das wird wieder sehr schwierig für uns.“ Doch völlig entmutigt will er mit seinem Team nicht an den Stuttgarter Flughafen fahren. Schließlich hat er es jedes Mal geschafft, sein dezimiertes Kernteam zahlenmäßig gut zu ergänzen. In Waiblingen reichte es zum Turnaround und einem Sieg. Dieser blieb trotz guter Leistungen im Defensivbereich, aber nur phasenweise im Abschluss (Stichwort Wurfquote) zuhause gegen Neuenbürg dann im Endspurt verwehrt. Mit mehr Konzentration und Konsequenz soll jetzt wieder für strahlende Kurpfälzer Gesichter gesorgt werden. mj

Bild: Siegfried Brombach

Unsere Premium-Partner

Die HG-News. Aus erster Hand.

Du willst regelmäßig über HG-News informiert werden? Registriere Dich jetzt für den kostenlosen HG-Newsletter. Du kannst Dich jederzeit kostenlos wieder abmelden.