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Verfolgerduell der Verbandsliga

Verbandsliga Männer: HG-Perspektivteam empfängt am Samstag den TSV Wieblingen in der Nordstadthalle.

Zur Primetime am Samstagabend in der Schwetzinger Nordstadthalle gehen auch die Verbandsliga-Handballer der HG Oftersheim/Schwetzingen II mit etwas Verspätung (vier Teams waren bereits vergangenes Wochenende aktiv) 2026 wieder zu Werke. Zu Gast ist der TSV Wieblingen. Und mit diesem Kontrahenten hätten seine Jungs noch aus dem Hinspiel etwas gutzumachen, eröffnet HG-Trainer Justin Hahne das Vorgespräch.

Anfang Oktober waren seine Männer im Heidelberger Sportzentrum West mit 32:35 unterlegen gewesen. „Das war relativ unglücklich“, meinte Hahne und wollte es dabei nicht auf das dort bestehende Klebemittelverbot schieben. Dieser Faktor zählt jetzt sowieso nicht mehr. Für den Coach ist vielmehr interessant: „Wir wollen den Anschluss zu den Top drei der Liga herstellen, respektive halten. Die HG ist derzeit Vierter und rangiert vier Punkte hinter den drittplatzierten Wieblingern.

Allerdings muss Hahne noch ein wenig mit seiner Aufstellung jonglieren: „Welchen Kader wir am Samstag zur Verfügung haben werden, sehen wir frühestens nach dem Abschlusstraining.“ Grund für diese Unsicherheit seien sowohl Verletzungen, Krankheitsthemen wie auch private Geschichten. All‘ dies soll jedoch keine vorbeugende Ausrede sein. Als oberstes Ziel, postuliert Hahne, gilt: „Wir wollen unsere Festung Oftersheim-Schwetzingen ausbauen. Denn noch haben wir kein Heimspiel verloren.“

HG Oftersheim/Schwetzingen II – TSV Wieblingen (Samstag, 19.30 Uhr, Nordstadthalle Schwetzingen).

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Steißlingen könnte in der aktuellen Verfassung beider Teams für die HG schwer zu schlucken sein. Drei Spiele hat das Team vom Hegau absolviert und liegt schon – natürlich verlustpunktfrei – 29 Tore im Plus.

Nur bei der TG Pforzheim war der Spielausgang mit 28:30 etwas knapper. Weniger komfortabel ist die Situation bei Oftersheim/Schwetzingen, wo Trainer Carsten Sender anfangs noch auf die Rückkehr zuvor ausgefallener Spielerinnen hoffte, ohne groß daran zu glauben. „Leider hat sich die Personalsituation eher noch verschlechtert, da die angeschlagenen eingesetzten Spielerinnen nun wahrscheinlich nicht mehr einsetzbar sind und der Krankheitszustand noch mehr Wirkung zeigt. Es gibt keine Genesung. Wir werden leidensfähig sein müssen Eine wirkliche Spielvorbereitung war daher nicht möglich“, wurde er bestätigt.

Dazu wurden bereits drei Spielerinnen aus dem Verbandsliga-Team eingesetzt, die jetzt jedoch der zweiten Mannschaft am Sonntag zur Verfügung stehen sollten. Für den HG-Coach ist klar: „Daher wird es gegen das Topteam der Liga um Jugendnationalspielerin Romy Reichle bestimmt kein vergnügungssteuerpflichtiges Ereignis. Kim Espinosa im Rückraum und Gina Wöhrl als Linkshänderin sind ebefalls Ausnahmeerscheinungen in der Liga.“ Trotzdem hofft er auf einen gewissen Zuspruch: „Dennoch lohnt sich der Besuch in der Halle, da einige der Talente aus dem Steisslinger Team bestimmt mal in den vermeintlichen Profiligen ankommen werden.“ mj

HG Oftersheim/Schwetzingen – TuS Steißlingen (Samstag, 19.30 Uhr, Nordstadthalle Schwetzingen)

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Handball-Regionalliga: HG bei aufstrebender HSG Ostfildern zu Gast

Bei der HSG Ostfildern (Sonntag, 17 Uhr, Körschtalhalle Scharnhausen), dem Shootingstar der letzten Jahre, der sich jetzt in der Handball-Regionalliga festgebissen hat, würde die HG Oftersheim/Schwetzingen ihr Punktekonto gerne wieder auf ein positives Saldo anheben. Dieses Bestreben dürfte aber auch bei den Schwaben vorherrschen, deren Bilanz ebenfalls 4:4 Zähler ausweist. Zwei Heimsiegen (gegen Weinstadt und Unterensingen) stehen ebenso zwei Auswärtsniederlagen (in Sandweier und in Willstätt) gegenüber. Auf der Filderebene wird von den Hausherren ein „schwerer Brocken“ erwartet.

Doch dieses Schwergewicht, der Drittliga-Absteiger, dürfte aktuell weiterhin für zu leicht befunden werden. Denn Rückkehrer von der Ausfallliste sind für HG-Trainer Christoph Lahme kaum in  Sicht: „Das wird wieder sehr schwierig für uns.“ Doch völlig entmutigt will er mit seinem Team nicht an den Stuttgarter Flughafen fahren. Schließlich hat er es jedes Mal geschafft, sein dezimiertes Kernteam zahlenmäßig gut zu ergänzen. In Waiblingen reichte es zum Turnaround und einem Sieg. Dieser blieb trotz guter Leistungen im Defensivbereich, aber nur phasenweise im Abschluss (Stichwort Wurfquote) zuhause gegen Neuenbürg dann im Endspurt verwehrt. Mit mehr Konzentration und Konsequenz soll jetzt wieder für strahlende Kurpfälzer Gesichter gesorgt werden. mj

Bild: Siegfried Brombach

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