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Wilde Phase steht HG-Sieg nicht im Weg

Jugend-Bundesliga Handball: Oftersheim/Schwetzingen in Hessen erfolgreich

Relativ souverän bewältigte die A1 von Oftersheim/Schwetzingen ihr Auftaktaufgabe in der Jugend-Bundesliga Handball. Schwungvoll enterten die HG-Nachwuchs-„Hyänen“ den Kahn der selbsternannten „Baggerseepiraten“, siegten bei der HSG Rodgau Nieder-Roden mit 32:29 (17:13). So können sie einigermaßen gelassen dem kommenden Heimauftritt am nächsten Sonntag (14 Uhr) gegen die SG DJK Rimpar entgegensehen.

Etwas mühsam gestaltete sich die Anfangsphase der Begegnung, fiel in den ersten über fünf Zeigerumdrehungen doch nur jeweils ein Tor für jede Seite. In den folgenden weniger als 60 Sekunden waren es dann dafür gleich vier, Schwerarbeit für das Kampfgericht. Fast im Gleichschritt segelten die Kontrahenten dann mit Aufs und Abs weiter (12:13/25.). Dann spiegelte sich die bessere Spielanlage der Kurpfälzer auch im Zwischenergebnis wider (17:12/29.).

Dabei sparten im ersten Durchgang die Unparteiischen nicht mit Zeitstrafen (12:6 Minuten für die Hausherren, die in der zweiten Spielhälfte wesentlich rücksichtsvoller mit ihren Gästen umgingen). Dies wussten die Badener, die sich in der Deckung wesentlich disziplinierter verhielten, dann auch für sich auszunutzen.

Eigentlich stand nach dem Seitenwechsel ein Durchstarten zu einem klaren Auswärtserfolg nicht mehr viel im Weg. Doch war es ein vorzeitiges zu sicheres Siegesgefühl oder die nun etwas offensiver ausgerichtete Deckung der Hessen, die der HG zu schaffen machte? Keine wusste es später so richtig einzuordnen. Doch nach 19:24 (43.) – zu diesem Zeitpunkt waren schon einige gute Möglichkeiten liegen geblieben – schmolz der vermeintlich satte Vorsprung auf nur noch zwei Treffer Differenz (23:25/48.).

Henry Hell, einer von drei Mittelmännern, der sich weitgehend mit David Huljak und Manuel Ihrig die Jobs auf allen drei Rückraumpositionen teilte, versuchte sich mit einer Erklärung: „Es wurde da auf einmal etwas zu wild bei uns, jeder machte sein eigenes Ding. Außerdem verstanden wir bei dem Krach in der Halle unsere Ansagen nicht mehr oder falsch.“ Dies hinderte ihn nur wenig, erfolgreichster HG-Torschützen des Nachmittags zu werden. Es ehrt den Youngster, dass er mit seiner Leistung im zweiten Durchgang trotzdem haderte, sich da in Zukunft bessern will.

Doch mit der nächsten Hinausstellung gegen die HSG wurden die Segel wieder richtig in den Wind gedreht. Hinten steuerte Schlussmann Jerémie Meyer (ließ auch drei Siebenmeter nicht die Torlinie überqueren) seinen Teil bei, die Beute einzufahren. HSG-Trainer Lars Spieß versuchte mit Hilfe des siebten Feldspielers das Ruder noch einmal herumzureißen. HG-Coach Justin Hahne hingegen ließ seinen Jungs freie Fahrt bei der Kaperattacke auf die ersten Zähler der Saison. Dennoch notierte er sich im Geiste aufgezeigte Schwachstellen, um sie in der kommenden Trainingsarbeit abzustellen.

HG: Meyer, Weingärtner; Hell (9), D. Huljak (5/4), Hepp, V. Huljak (1), Menz, Götz (3), Orr, Fellhauer (4), Schreiber, Ihrig (3), Angel (6), Getrost. mj

Nächstes Spiel: HG – SG DJK Rimpar (Sonntag, 14:00 Uhr, Nordstadthalle, Schwetzingen)

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18. März 2026

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3. Liga: Edward Hammarberg verlängert seinen Vertrag.

Die HG Oftersheim/Schwetzingen hat den nächsten wichtigen Pfeiler im Mannschaftskader stehen: Edward Hammarberg hat seinen Vertrag bei der HG um mindestens eine weitere Saison verlängert. „Wir freuen uns, dass Eddy der HG unabhängig von der Liga in der nächsten Runde treu bleibt“, sagt der Sportliche Leiter Freddy Fehrenbach.

Hammarberg kam 2022 als eines der größten finnischen Handballtalente von der SG Flensburg-Handewitt zur HG und hat sich hier zum Leistungsträger in der Mannschaft entwickelt. Gebremst wurde er in seiner Entwicklung nur immer wieder von kleinen und größeren Verletzungen. Aber derzeit ist er fit und mehr als eine Entlastung für HG-Torjäger Florian Burmeister im linken Rückraum. In den kommenden Wochen wird er den längerfristig verletzten Burmeister allerdings ganz ersetzen müssen.

„Ich fühle mich hier sportlich und menschlich sehr wohl“, sagt Hammarberg. „Ich habe das Gefühl, dass ich hier den nächsten Schritt in meiner Entwicklung machen kann.“

An der HG schätzt der 24-Jährige „vor allem den starken Zusammenhalt im Team und das familiäre Umfeld. Die Unterstützung der Fans und des gesamten Umfelds gibt einem als Spieler enorm viel zurück“, sagt er.

Der Student der Elektrotechnik hat sich zum Ziel gesetzt, sich „sowohl technisch als auch mental“ weiterzuentwickeln „und der Mannschaft bestmöglich zu helfen“.

Foto: S. Brombach

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