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Laden... HG Oftersheim/Schwetzingen

Wenige Gegentore sichern den Sieg

Verbandsliga Männer: HG-Perspektivteam schlägt SU Neckarsulm zuhause mit 30:25.

Nach der Hinrundenschmach von 23:33 waren mit dem 30:25 (14:11)-Erfolg der HG Oftersheim/Schwetzingen II in der Handball-Verbandsliga alle einigermaßen zufrieden – zumindest auf der Gewinnerseite. Denn der Weg zum heimischen Sieg war für die anderen, die Gäste der SU Neckarsulm, die im Kampf gegen den Abstieg noch den einen oder anderen Zähler benötigen, sicherlich demoralisierend.

Denn Überzahlzeiten gereichten an diesem frühen Wahlabend der HG nicht gerade zum Vorteil. Sechs hatte der Gast bis zur Crunchtime abzusitzen, für die Gastgeber war nur eine notiert. Und beinahe alle gingen negativ für sie aus, so dass die Unterländer dann 22:19 führten. Fast direkt anschließend musste der Hausherr zwei Hinausstellungen verkraften. Da wähnten einige schon Neckarsulm auf dem Siegespfad. Dessen Anhänger jubelten. Aber kurz darauf, eben schlappe fünf Minuten später, führte das Kurpfälzer Ensemble mit 25:22 (55.).

Eine heikle Situation galt es noch zu überwinden, als bei SUN ein weiterer Akteur auf die Bank geschickt wurde (56.). Aber praktisch im Gegenzug sorgte Thorben Zimprich mit Klammern von hinten und seiner fälligen Bestrafung wieder für Ausgewogenheit.

HG-Trainer Justin Hahne stellte das Positive vornean: „Wir sind unter 30 Gegentoren geblieben“, die Marke, die er schon mehrfach eingefordert hatte. Seine Deckung hatte früh und stark auf antizipatives Verhalten gesetzt, stellte Lauf- und Passwege zu. Das Endresultat zeigt schon auf, dass es an der Abwehr und Torwart Tim Rabe (21 abgewehrte Bälle) nicht viel zu kritisieren gab.

Aber es deutet auch an, woran es krankt. So wurden allein vier Siebenmeter versiebt. Hahne: „Nicht erfreulich war die mangelhafte Abschlussquote. Hätten wir halbwegs normales Niveau an den Tag gelegt, wären wir bei 40 Toren gewesen. Es war aber schön zu sehen, dass wir über lange Zeit das spieltechnisch stärkere Team waren. Nur zu oft haben wir uns in Rückraumwürfe locken lassen, die es eben nicht gebraucht hätte.“

HG: Rabe, Meyer, Bräunling; D. Huljak (4/3), Hepp (3), Weidner (1), V. Huljak (3), Schmid (4), Nauß (3), Vierling, Ferger (1), Walter (1), Hell (6), Ihrig (1), Zimprich (3), Himmelmann.

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