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Unerfüllter Wunsch: komplett auflaufen

Nach der Heimpleite gegen den HC Erlangen geht es jetzt am Samstag, 15 Uhr, zu FA Göppingen. Die Schwaben führen derzeit mit 6:2 Punkten und drei weiteren Mannschaften gleichauf die Tabelle der Hauptrundengruppe 4 an.

Will die HG in Sachen Weiterkommen und Qualifikation für ein weiteres Jahr Jugend-Bundesliga Handball auch noch ein Wörtchen mitreden, zählt einzig ein Sieg an der Fils.

Doch einfach wird es sicherlich nicht. Auch HG-Kreisläufer Marc Kern hat ausgemacht, dass sein Team oft an sich selbst scheitert. „Da passieren dann unnötige Fehler oder es werden falsche Entscheidungen gefällt.“ Mannschaftskollege Till Nasgowitz hofft indes, „dass wir endlich mal komplett spielen könnten“. Aber dies bleibt ein einsamer, unerfüllter Wunsch. Eine länger andauernde Verletzung bremst zum Beispiel immer noch Sinan Antritter aus, dazu müsste Kern einen Blitztransfer von Göppingen nach Horkheim vornehmen, wo die „Erste“ spielt, oder er läuft nur in einem Team auf.

Andere Baustellen sind ebenfalls noch offen (vor spontanen Schutzmaßnahmen ist auch keiner gefeit), die es für das Trainerteam Christoph Lahme und Justin Hahne bis zum Spieltermin zu beackern gilt. Positiv in diesem Sinne ist, dass die komplette B-Jugend diesmal uneingeschränkt zur Verfügung stehen könnte.  mj

TPSG Frisch Auf Göppingen – HG (Samstag, 15 Uhr, EWS-Arena Göppingen)

Bild: Thorsten Metz

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Steißlingen könnte in der aktuellen Verfassung beider Teams für die HG schwer zu schlucken sein. Drei Spiele hat das Team vom Hegau absolviert und liegt schon – natürlich verlustpunktfrei – 29 Tore im Plus.

Nur bei der TG Pforzheim war der Spielausgang mit 28:30 etwas knapper. Weniger komfortabel ist die Situation bei Oftersheim/Schwetzingen, wo Trainer Carsten Sender anfangs noch auf die Rückkehr zuvor ausgefallener Spielerinnen hoffte, ohne groß daran zu glauben. „Leider hat sich die Personalsituation eher noch verschlechtert, da die angeschlagenen eingesetzten Spielerinnen nun wahrscheinlich nicht mehr einsetzbar sind und der Krankheitszustand noch mehr Wirkung zeigt. Es gibt keine Genesung. Wir werden leidensfähig sein müssen Eine wirkliche Spielvorbereitung war daher nicht möglich“, wurde er bestätigt.

Dazu wurden bereits drei Spielerinnen aus dem Verbandsliga-Team eingesetzt, die jetzt jedoch der zweiten Mannschaft am Sonntag zur Verfügung stehen sollten. Für den HG-Coach ist klar: „Daher wird es gegen das Topteam der Liga um Jugendnationalspielerin Romy Reichle bestimmt kein vergnügungssteuerpflichtiges Ereignis. Kim Espinosa im Rückraum und Gina Wöhrl als Linkshänderin sind ebefalls Ausnahmeerscheinungen in der Liga.“ Trotzdem hofft er auf einen gewissen Zuspruch: „Dennoch lohnt sich der Besuch in der Halle, da einige der Talente aus dem Steisslinger Team bestimmt mal in den vermeintlichen Profiligen ankommen werden.“ mj

HG Oftersheim/Schwetzingen – TuS Steißlingen (Samstag, 19.30 Uhr, Nordstadthalle Schwetzingen)

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Handball-Regionalliga: HG bei aufstrebender HSG Ostfildern zu Gast

Bei der HSG Ostfildern (Sonntag, 17 Uhr, Körschtalhalle Scharnhausen), dem Shootingstar der letzten Jahre, der sich jetzt in der Handball-Regionalliga festgebissen hat, würde die HG Oftersheim/Schwetzingen ihr Punktekonto gerne wieder auf ein positives Saldo anheben. Dieses Bestreben dürfte aber auch bei den Schwaben vorherrschen, deren Bilanz ebenfalls 4:4 Zähler ausweist. Zwei Heimsiegen (gegen Weinstadt und Unterensingen) stehen ebenso zwei Auswärtsniederlagen (in Sandweier und in Willstätt) gegenüber. Auf der Filderebene wird von den Hausherren ein „schwerer Brocken“ erwartet.

Doch dieses Schwergewicht, der Drittliga-Absteiger, dürfte aktuell weiterhin für zu leicht befunden werden. Denn Rückkehrer von der Ausfallliste sind für HG-Trainer Christoph Lahme kaum in  Sicht: „Das wird wieder sehr schwierig für uns.“ Doch völlig entmutigt will er mit seinem Team nicht an den Stuttgarter Flughafen fahren. Schließlich hat er es jedes Mal geschafft, sein dezimiertes Kernteam zahlenmäßig gut zu ergänzen. In Waiblingen reichte es zum Turnaround und einem Sieg. Dieser blieb trotz guter Leistungen im Defensivbereich, aber nur phasenweise im Abschluss (Stichwort Wurfquote) zuhause gegen Neuenbürg dann im Endspurt verwehrt. Mit mehr Konzentration und Konsequenz soll jetzt wieder für strahlende Kurpfälzer Gesichter gesorgt werden. mj

Bild: Siegfried Brombach

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