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Laden... HG Oftersheim/Schwetzingen

Überraschung wäre möglich gewesen

JBLH-A: Verjüngtes HG-Team unterliegt dem TV Bittenfeld mit 25:27.

Es war ein Neuanfang, den die HG Oftersheim/Schwetzingen in der Jugend-Bundesliga Handball gegen den TV Bittenfeld begann. Er kann als teilweise gelungen bezeichnet werden, aber die heimische A1 unterlag dem schwäbischen Team unter den Trainern Danijel Grgić und Dragoș Oprea knapp mit 25:27 (13:14). So war auch HG-Trainer Justin Hahne größtenteils „mit der gezeigten Leistung zufrieden. Mit mehr kühlem Kopf wäre eine Überraschung möglich gewesen“.

Diese Überraschung hätten viele lange für durchaus gegeben hingenommen. Jona Himmelmann eröffnete von seiner neuen Position auf Halbrechts gegen die 3:2:1-Deckung Bittenfelds das Torewerfen für Oftersheim/Schwetzingen, welches bis zum 5:1 (6.) von den Kurpfälzern mit ihrem ersten Spielsteuerer Lenny Lehn bestimmt wurde. Vom Start weg auf Zack war Torwart Joshua Wolf, der jedoch im Laufe der Begegnung zum beinahe einzigen Defensiv-Fels in der Brandung wurde. Gegen die anbrandenden Schwaben wehrte er 21 Würfe ab.

Die TVB-Coaches schauten sich das Spiel ihrer Jungs bis zum 8:5 (14.) an und nahmen dann die erste Auszeit, organisierten ihre Verteidigung auf ein 4:2-System um. Dagegen wirkten die HG-Männer zeitweilig etwas überfordert (10:14). Als sie besser eingestellt waren, blieb die Begegnung bis 18:19 offen, ein Ball, den Malte Aeckerle bei doppelter Unterzahl in den Winkel zimmerte (41.). Er hatte zeitweilig sogar Manndeckung bekommen. Aber wehe, wenn sein zugeordneter Gegenspieler ihn aus den Augen verlor.

Hahne kommentierte später: „Wir hatten leider zwei Phasen zu je fünf, sechs Minuten, in denen wir zu viel wollten, uns Halbchancen genommen haben. Das haben die Bittenfelder eiskalt mit ihrer Klasse ausgenutzt.“ Und nun war der zweite dieser Abschnitte erreicht (18:22/45.). Es die Vorentscheidung, denn dieser Rückstand hatte bis kurz vor Abpfiff Bestand (23:27).

Die Statistik zeigt klar auf, woran Hahne und sein Co-Trainer Björn Erny in den nächsten Tagen und Wochen arbeiten wollen. Den 25 geworfenen eigenen Toren stehen 41 unvollendete Angriffe gegenüber. Und viele dieser Fehler wurde umgehend knallhart bestraft, wenn da nicht noch ein Torwart gewesen wäre …

HG: J. Wolf, Weingärtner; Mehlis (1), Aeckerle (7), Weidner (2), Jäger, Lehn (3), Schmitt (3), Dudziak (1), Derr (1), de Marco (1), Himmelmann (3), Wagner (2), R. Wolf (1).

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