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Laden... HG Oftersheim/Schwetzingen

Trotz Niederlage in die Finalrunde eingezogen

Mit einer 25:27 (10:15)-Niederlage gegen den TV Nieder-Olm zitterte sich die Bundesliga-A-Jugend der HG Oftersheim/Schwetzingen in die Finalrunde um die deutsche Handball-Meisterschaft, weshalb auch nicht großartig gejubelt wurde. Platz vier ist den Hausherren in der Gruppe B4 nun nicht mehr zu nehmen und sie werden in der K.o.-Runde auf den TV Bittenfeld treffen.

Angesichts des knappen Ausgangs klingt „zittern“ vielleicht etwas verwunderlich. Aber der satte Elf-Tore-Vorsprung (35:24-Auswärtssieg) aus dem Hinspiel war schon nach einer guten Viertelstunde zur Hälfte verspielt (6:11). Dabei liefen die ersten Minuten durchaus noch nach Plan (3:1). Das war es dann aber für eine gefühlte Ewigkeit aus Sicht der heimischen Anhänger. Bis zur Pause wurde der Schaden noch begrenzt, Trainer Christoph Lahme stöhnte: „Jungs, ihr macht es mir heute echt nicht leicht.“ Immer wieder wurden Bälle in die Hände der Gegner gespielt, die diese zum Kontern zu nutzen verstanden.

Auch nach dem Seitenwechsel scheiterte das Angriffsspiel zunächst krachend. Bei 12:21 schienen den Hausherren sämtlich Felle davonzuschwimmen (37.), doch dann blitzte hinten wie vorne das wahre Können der HG-Talente auf. Ein 5:0-Lauf gewährte eine gewisse Atempause (43.). Großen Rückhalt bot dabei Keeper Max Botterer, der in der zweiten Hälfte drei Siebenmeter hielt.

Lahme enttäuscht

Mit einer Auszeit stoppte der TVN die Dominanz Oftersheim/Schwetzingens beim 17:24 in der 45. Minute, doch nun schien – seinerseits nach einem Time-out von Lahme, der seine Spieler nun endlich zu erreichen schien – der Bann gebrochen. Angeführt von Norman Merkel verkürzte die HG Stück für Stück und hätte bei etwas mehr Konsequenz und Fortune vielleicht sogar noch ein Remis erreichen können. Letztlich hielt Lahme fest: „Ich bin schon ziemlich enttäuscht.“

HG: Botter, Rabe; Metz (4/3), Antritter, Schulz (1), Zaum (2), Rothardt, Kirchner, Merkel (7/1), Kern (4), Grimm (2), Zimprich (3), Nasgowitz (2). mj

Bild: Thorsten Metz

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7. Mai 2026

Starke Mannschaftsleistung

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Starke Mannschaftsleistung

Jugendhandball: Überzeugender Auftakt der D-Jugend bei der Quali zur Bezirksoberliga.

Am vergangenen Sonntag setzte die D1 der HG Oftersheim/Schwetzingen im ersten Qualifikationsturnier ein deutliches Ausrufezeichen für die kommende Saison: mit vier überzeugenden Siegen und einer Tordifferenz, bei der für jeden Gegentreffer zwei eigene Tore stehen.

Der Auftakt gegen den Gastgeber, die JSG Heidelberg, begann mit einem 4:0-Lauf der HG – doch der Gegner kämpfte sich zurück. Dennoch blieb die HG stets überlegen und verwaltete das Spiel souverän. Das verdiente 17:13 spiegelte die klare Dominanz wider. Besonders Sebastian Stab glänzte mit fünf Toren und zeigte einmal mehr seine Torgefährlichkeit.

Im zweiten Spiel gegen den TV Sinsheim starteten die Junghyänen etwas holprig und lagen kurzzeitig mit 3:4 zurück. Doch dann folgte ein furioser 7:0-Lauf, der den Gegner komplett aus dem Spiel nahm. Am Ende stand ein deutlicher 27:17-Sieg. Hier brillierten Milan Schneider (6 Tore) sowie Simon Pöltl und Lars Rehberger (jeweils 5 Tore)– ein torgefährliches Trio, das den Unterschied machte.

Die dritte Partie gegen Saase3 Leutershausen Handball 2 entwickelte sich zu einer einseitigen Angelegenheit. Die HG setzte sich mit einem 5:0-Start sofort ab und baute ihre Führung bis zum 11:1 aus. Das 36:9 unterstrich die klare Überlegenheit der Mannschaft. Nils Piekenbrock überzeugte mit acht Toren.

Im letzten Spiel gegen die TSG Wiesloch starteten die Junghyänen mit einem kurzen 1:0-Rückstand, doch schon bald übernahmen sie die Kontrolle. Mit einem 5:10 bis zur 6. Minute und einem 14:26 am Ende zeigte die HG einmal mehr ihre klare Spielstärke. Jonathan Weis bewies mit sieben Toren seine Torgefährlichkeit im Angriff.

Ein Tag voller Erfolge – und was ihn besonders machte: Jeder Feldspieler konnte Torerfolge feiern und unterstrich damit die starke Mannschaftsleistung, den spielerischen Zusammenhalt und die Tiefenstaffelung der HG. Die TorhüterInnen Charlotte Wirth und Florian Schauer ergänzten sich perfekt und sorgten für Stabilität im Kasten. Die Torgefährlichkeit der Mannschaft war beeindruckend: Mehr als 100 Tore in vier Spielen sprechen für sich.

Mit der Qualifikation im ersten Durchgang hat die mD1 der HG Oftersheim/Schwetzingen überzeugt. Die Mannschaft zeigte Kampfgeist, Spielintelligenz und eine beeindruckende Konstanz. Die Bezirksoberliga kann sich auf eine spannende und dynamische Saison freuen – denn diese Mannschaft hat viel vor.

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