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Laden... HG Oftersheim/Schwetzingen

Starke Minuten bringen Wende

11:1-Lauf als Grundlage zum Sieg über Göppingen

Mit 37:31 (19:12) bezwang die A-Jugend der HG Oftersheim/Schwetzingen Frisch Auf Göppingen im DHB-Pokal genannten Handball-Wettbewerb in der Fortführung der Bundesliga-Runde. Starke Minuten in der Deckung und konsequente Spielweise im Vorwärtsgang in Verlauf der ersten Halbzeit waren Voraussetzung einen Sieg bejubeln zu dürfen. 

Es war mit Abstand die torreichste Begegnung am ersten Spieltag dieses Wettbewerbs. FAG hatte die Gruppenphase um die deutsche Meisterschaft hinter der JSG Balingen/Weilstetten und der SG Pforzheim/Eutingen abgeschlossen.

Erneut von Ausfällen zu Umstellungen gezwungen (auch Göppingen trat nicht in Bestbesetzung an), nahm das Heimteam die Aufgabe konzentriert an, leistete sich kaum Fehler, während der Gegner in dieser Auftaktphase allerdings absolut keine beging, was zum zwischenzeitlichen 5:7 (8.) führte. Doch nun fand sich die neu zusammengewürfelte Mannschaft, ohne dass sie von ihrem Trainergespann Christoph Lahme und Justin Hahne großartig wachgerüttelt werden musste. Die jetzt etwas offensiver als üblich ausgerichtete Deckung mit Max Botterer im Tor wuchs über sich hinaus.

Reihenweise wurden Bälle heraus gefangen oder der Gast zu unvorbereiteten Würfen gezwungen. Über 11:7 (15.) – eine Auszeit von Gästetrainer Gerd Römer verpuffte fast wirkungslos – gelang ein 11:1-Lauf hin zum 16:8 (21.), der letztlich schon die Vorentscheidung bedeutete. Auch nach dem Seitenwechsel wurde der Vorsprung gewahrt und sogar bis auf zehn Treffer Differenz ausgebaut (26:16/41.).

Besonders Leonard Zaum und Norman Merkel ließen es aus dem Rückraum, aber auch mit Einzelaktionen mächtig krachen. Sie warfen zusammen mehr als die Hälfte aller HG-Einschläge. Ebenso zeigten die spielfreudigen Onur Aslan und Sinan Antritter ihre Qualitäten als Torjäger und Ballverteiler. Als dankbarer Abnehmer erwies sich unter anderen Fynn Thüre am Kreis.

Doch allmählich schlichen sich wohl im Gefühl des sicheren Erfolges Leichtsinnigkeit ein. HG-Co-Trainer Justin Hahne monierte später die „dreifach höhere Fehlerzahl im Angriff der zweiten Halbzeit“. Und Coach Christoph Lahme fehlte es in diesem Zeitabschnitt an der rechten Ordnung im eigenen System.

Denn dass seine Abwehr nun noch 14 Gegentore in weniger als 20 Minuten kassierte, störte ihn doch ein wenig, während im Angriff das eine oder andere bei etwas mehr eingegangenem Risiko ebenfalls teilweise schief ging. Letztlich schmälerte dies aber nicht die Freude über den Sieg, der nun aber bei der SG Pforzheim/Eutingen bestätigt werden soll (Samstag, 16 Uhr). mj

HG: Lang, Botterer; Antritter (3), Polifka (2), Zaum (9), Kirchner (1), Merkel (10/2), Kern (2), Grausam (1), Haase (2/2), Thüre (3), Aslan (4)

Foto: Lutz Rüffer

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18. März 2026

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3. Liga: Edward Hammarberg verlängert seinen Vertrag.

Die HG Oftersheim/Schwetzingen hat den nächsten wichtigen Pfeiler im Mannschaftskader stehen: Edward Hammarberg hat seinen Vertrag bei der HG um mindestens eine weitere Saison verlängert. „Wir freuen uns, dass Eddy der HG unabhängig von der Liga in der nächsten Runde treu bleibt“, sagt der Sportliche Leiter Freddy Fehrenbach.

Hammarberg kam 2022 als eines der größten finnischen Handballtalente von der SG Flensburg-Handewitt zur HG und hat sich hier zum Leistungsträger in der Mannschaft entwickelt. Gebremst wurde er in seiner Entwicklung nur immer wieder von kleinen und größeren Verletzungen. Aber derzeit ist er fit und mehr als eine Entlastung für HG-Torjäger Florian Burmeister im linken Rückraum. In den kommenden Wochen wird er den längerfristig verletzten Burmeister allerdings ganz ersetzen müssen.

„Ich fühle mich hier sportlich und menschlich sehr wohl“, sagt Hammarberg. „Ich habe das Gefühl, dass ich hier den nächsten Schritt in meiner Entwicklung machen kann.“

An der HG schätzt der 24-Jährige „vor allem den starken Zusammenhalt im Team und das familiäre Umfeld. Die Unterstützung der Fans und des gesamten Umfelds gibt einem als Spieler enorm viel zurück“, sagt er.

Der Student der Elektrotechnik hat sich zum Ziel gesetzt, sich „sowohl technisch als auch mental“ weiterzuentwickeln „und der Mannschaft bestmöglich zu helfen“.

Foto: S. Brombach

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