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Stark ausgedünntes Perspektivteam

Verbandsliga Männer: HG-Ib-Team bei HR Bottwar in der ersten Halbzeit nicht präsent.

Mit 24:30 (9:19) hatte eine stark ausgedünnte Ib-Mannschaft des Verbandsligisten HG Oftersheim/Schwetzingen bei der HR Bottwar mit ihrer fast voll besetzten Bank das Nachsehen. Das Aufbäumen nach der Pause blieb ohne zählbare Belohnung.

Obwohl personell dezimiert, hatte sich das HG-Team eigentlich etwas ausgerechnet. HR-Trainer Jan Diller hatte im Vorfeld auf „einen richtig schweren Gegner“ hingewiesen, auch in Erinnerung an das 35:28 im Hinspiel. Er betonte die „zusätzliche Qualität immer wieder durch Spieler aus dem höherklassigen Umfeld und auch von der A-Jugend-Bundesliga“. Allerdings hatte er wohl nicht bedacht, dass die Drittliga-„Erste“ der HG an diesem Abend zeitgleich in Pfullingen gefordert war und die JBLH-Saison vorüber ist. Jedoch genau registriert worden war im Bottwartal, dass Oftersheim/Schwetzingen „auswärts aber schwächelt“, mit einem Verweis auf die bisher nur drei Auswärtssiege.

Und dem wurde nun keiner hinzugefügt, was sich früh abzeichnete. „Unsere erste Halbzeit war wirklich schlecht“, bedauerte HG-Co-Trainer Nils Trautner. „Die Abwehr arbeitete viel zu passiv, der Angriff hatte zu wenig Durchschlagskraft.“ Die Rechnung, die das vormals noch etwas abstiegsbedrohte schwäbische Team ausstellte, fiel saftig aus. Nur bis zum 6:5 (12.) kann von einer einigermaßen ausgeglichenen Spielführung gesprochen werden. Wenig später war die Begegnung vorentschieden. HG-Coach Justin Hahne hatte Zwischenstände wie 9:5, 13:6 und 18:7 zu verdauen. Die versuchte Verarbeitung mittels zweier Auszeiten brachte keine äußere Wirkung mit sich.

Nach dem Seitenwechsel markierte der Gastgeber den nächsten Treffer zum höchsten Abstand beim 20:9. Dann zeigten die Kurpfälzer, dass sie das Spiel mit der Harzkugel doch noch beherrschen, verkürzten ein wenig per 4:0-Lauf. Auf Dauer war die Begegnung aber nicht mehr zu drehen. Die Hausherren verwalteten ihren Vorsprung souverän.

HG: Bräunling, Rabe, Meyer; Aeckerle (4), Schmid (5), Fichtner, Derr (4), Vierling (2), Walter (2/1), Ihrig (5), Himmelmann (2), Weidner.

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Nur bei der TG Pforzheim war der Spielausgang mit 28:30 etwas knapper. Weniger komfortabel ist die Situation bei Oftersheim/Schwetzingen, wo Trainer Carsten Sender anfangs noch auf die Rückkehr zuvor ausgefallener Spielerinnen hoffte, ohne groß daran zu glauben. „Leider hat sich die Personalsituation eher noch verschlechtert, da die angeschlagenen eingesetzten Spielerinnen nun wahrscheinlich nicht mehr einsetzbar sind und der Krankheitszustand noch mehr Wirkung zeigt. Es gibt keine Genesung. Wir werden leidensfähig sein müssen Eine wirkliche Spielvorbereitung war daher nicht möglich“, wurde er bestätigt.

Dazu wurden bereits drei Spielerinnen aus dem Verbandsliga-Team eingesetzt, die jetzt jedoch der zweiten Mannschaft am Sonntag zur Verfügung stehen sollten. Für den HG-Coach ist klar: „Daher wird es gegen das Topteam der Liga um Jugendnationalspielerin Romy Reichle bestimmt kein vergnügungssteuerpflichtiges Ereignis. Kim Espinosa im Rückraum und Gina Wöhrl als Linkshänderin sind ebefalls Ausnahmeerscheinungen in der Liga.“ Trotzdem hofft er auf einen gewissen Zuspruch: „Dennoch lohnt sich der Besuch in der Halle, da einige der Talente aus dem Steisslinger Team bestimmt mal in den vermeintlichen Profiligen ankommen werden.“ mj

HG Oftersheim/Schwetzingen – TuS Steißlingen (Samstag, 19.30 Uhr, Nordstadthalle Schwetzingen)

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Doch dieses Schwergewicht, der Drittliga-Absteiger, dürfte aktuell weiterhin für zu leicht befunden werden. Denn Rückkehrer von der Ausfallliste sind für HG-Trainer Christoph Lahme kaum in  Sicht: „Das wird wieder sehr schwierig für uns.“ Doch völlig entmutigt will er mit seinem Team nicht an den Stuttgarter Flughafen fahren. Schließlich hat er es jedes Mal geschafft, sein dezimiertes Kernteam zahlenmäßig gut zu ergänzen. In Waiblingen reichte es zum Turnaround und einem Sieg. Dieser blieb trotz guter Leistungen im Defensivbereich, aber nur phasenweise im Abschluss (Stichwort Wurfquote) zuhause gegen Neuenbürg dann im Endspurt verwehrt. Mit mehr Konzentration und Konsequenz soll jetzt wieder für strahlende Kurpfälzer Gesichter gesorgt werden. mj

Bild: Siegfried Brombach

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Die HSG hat bislang gegen Wieblingen gewonnen und bei HR Bottwar verloren. Flexibel müssen Hahne und seine Leute auch bei der Aufstellung sein, je nachdem welche Spieler er für die Regionalliga-Mannschaft abstellen muss.

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