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Perspektivteam will “nochmal abrocken”

Verbandsliga: HG II kann am Samstag gegen Weschnitztal Position verbessern.

Noch einmal darf die HG Oftersheim/Schwetzingen II in der Handball-Verbandsliga vor heimischem Publikum ihre Perspektiven aufzeigen. Und dabei würde sie gegen die HSG Weschnitztal gerne wie vor zwei Wochen gegen den damaligen Co-Spitzenreiter so richtig abrocken. Das Rundenende wird dann nächsten Sonntag in Knittlingen im Kraichgau begangen.

Und in der Partie gibt es durchaus noch etwas zu holen. In Mörlenbach bei der HSG startete das Nachwuchsteam seine Saison mit einem knappen Sieg. Jetzt im dichtgedrängten Mittelfeld liegt der Gast zwei Zähler hinter der HG. Mit ein Grund, ihn nicht aufkommen zu lassen. Aber überhaupt trennen Rang drei, derzeit gehalten von Wieblingen, und die neuntplatzierten Walzbachtäler, eine Position hinter Weschnitztal, nur fünf Punkte. Da ist noch Raum für einige Veränderungen und Verschiebungen in alle Richtungen. Zumal an diesem Spieltag (und teilweise auch am abschließenden) etliche Teams aus diesem Bereich sich untereinander auf die Pelle rücken. So stehen zum Beispiel der Vierte Birkenau und der Dritte Handschuhsheim in direkter Konfrontation zueinander. Auch HG-Trainer Justin Hahne hat mitgerechnet: „Von Platz drei bis neun ist alles noch drin.“

Abgesehen von den tabellarischen Konstellationen schweben ihm noch andere Dinge für diese Partie vor: „Weschnitztal verfügt über eine wurfgewaltige Rückraum-Besetzung, welche auch gerne mit dem Kreis kooperiert. Somit wird von uns eine sehr flexible Abwehr zwischen sechs und neun Metern verlangt.“ Und auch für die Vorwärtsbewegung hat er Ideen und Anweisungen: „Zudem müssen wir uns im Angriff auf unsere starken Kreuzungen und die dabei getroffenen Entscheidungen verlassen“, wie es auch zuletzt, wenn auch in Wiesloch ohne Punkterfolg, recht gut funktioniert hat.

Personell dürften ihn zwar ein paar Probleme plagen, da von der später spielenden ersten Mannschaft wohl – trotz Heimspiel – wahrscheinlich wieder zusätzliche Leute abgezogen werden dürften, oder nur reduziert zum Einsatz kommen können. Das ficht ihn aber nicht an, sein Job ist es, Ausbildungsmannschaften zu formen, und wenn deren Mitglieder hochgezogen werden, ist es im Sinne des Programms. Deshalb meint er auch: „Sollten wir die gleiche Leistung wie in der bisherigen Saison bei den guten Spielen mit den gleichen gezeigten Attributen abliefern, bin ich optimistisch, dass die Punkte unsere Beute bleiben.“

HG Oftersheim/Schwetzingen – HSG Weschnitztal (Samstag, 15 Uhr, Nordstadthalle Schwetzingen)

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Nur bei der TG Pforzheim war der Spielausgang mit 28:30 etwas knapper. Weniger komfortabel ist die Situation bei Oftersheim/Schwetzingen, wo Trainer Carsten Sender anfangs noch auf die Rückkehr zuvor ausgefallener Spielerinnen hoffte, ohne groß daran zu glauben. „Leider hat sich die Personalsituation eher noch verschlechtert, da die angeschlagenen eingesetzten Spielerinnen nun wahrscheinlich nicht mehr einsetzbar sind und der Krankheitszustand noch mehr Wirkung zeigt. Es gibt keine Genesung. Wir werden leidensfähig sein müssen Eine wirkliche Spielvorbereitung war daher nicht möglich“, wurde er bestätigt.

Dazu wurden bereits drei Spielerinnen aus dem Verbandsliga-Team eingesetzt, die jetzt jedoch der zweiten Mannschaft am Sonntag zur Verfügung stehen sollten. Für den HG-Coach ist klar: „Daher wird es gegen das Topteam der Liga um Jugendnationalspielerin Romy Reichle bestimmt kein vergnügungssteuerpflichtiges Ereignis. Kim Espinosa im Rückraum und Gina Wöhrl als Linkshänderin sind ebefalls Ausnahmeerscheinungen in der Liga.“ Trotzdem hofft er auf einen gewissen Zuspruch: „Dennoch lohnt sich der Besuch in der Halle, da einige der Talente aus dem Steisslinger Team bestimmt mal in den vermeintlichen Profiligen ankommen werden.“ mj

HG Oftersheim/Schwetzingen – TuS Steißlingen (Samstag, 19.30 Uhr, Nordstadthalle Schwetzingen)

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Bei der HSG Ostfildern (Sonntag, 17 Uhr, Körschtalhalle Scharnhausen), dem Shootingstar der letzten Jahre, der sich jetzt in der Handball-Regionalliga festgebissen hat, würde die HG Oftersheim/Schwetzingen ihr Punktekonto gerne wieder auf ein positives Saldo anheben. Dieses Bestreben dürfte aber auch bei den Schwaben vorherrschen, deren Bilanz ebenfalls 4:4 Zähler ausweist. Zwei Heimsiegen (gegen Weinstadt und Unterensingen) stehen ebenso zwei Auswärtsniederlagen (in Sandweier und in Willstätt) gegenüber. Auf der Filderebene wird von den Hausherren ein „schwerer Brocken“ erwartet.

Doch dieses Schwergewicht, der Drittliga-Absteiger, dürfte aktuell weiterhin für zu leicht befunden werden. Denn Rückkehrer von der Ausfallliste sind für HG-Trainer Christoph Lahme kaum in  Sicht: „Das wird wieder sehr schwierig für uns.“ Doch völlig entmutigt will er mit seinem Team nicht an den Stuttgarter Flughafen fahren. Schließlich hat er es jedes Mal geschafft, sein dezimiertes Kernteam zahlenmäßig gut zu ergänzen. In Waiblingen reichte es zum Turnaround und einem Sieg. Dieser blieb trotz guter Leistungen im Defensivbereich, aber nur phasenweise im Abschluss (Stichwort Wurfquote) zuhause gegen Neuenbürg dann im Endspurt verwehrt. Mit mehr Konzentration und Konsequenz soll jetzt wieder für strahlende Kurpfälzer Gesichter gesorgt werden. mj

Bild: Siegfried Brombach

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Die HSG hat bislang gegen Wieblingen gewonnen und bei HR Bottwar verloren. Flexibel müssen Hahne und seine Leute auch bei der Aufstellung sein, je nachdem welche Spieler er für die Regionalliga-Mannschaft abstellen muss.

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