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Nächste unbekannte Größe

Verbandsliga Herren: HG-Perspektivteam am Samstag bei SU Neckarsulm zu Gast.

Handball-Mannschaften aus dem Bereich Rhein-Neckar dominieren derzeit die baden-württembergische Verbandsliga-Staffel 1, belegen die Plätze 1 bis 6, einzig Weschnitztal und Friedrichsfeld fallen deutlich hinten raus, wo auch das Team Neckar und SU Neckarsulm, der nächste Spielpartner der HG Oftersheim/Schwetzingen II, angesiedelt sind. Dazwischen rangieren noch die zwei Kraichgau-Teams aus dem Raum Bretten und die HR Bottwar.

Logistische Probleme dürfte dabei am Samstag HG-Trainer Justin Hahne zu bewältigen haben. Die von ihm betreute A-Jugend ist nachmittags zum Bundesliga-Duell bei HT München vorgeladen. Die ebenfalls unter seiner Regie stehende „Ib“ wird in der Verbandsliga abends bei SU Neckarsulm erwartet. Ein ungewöhnlich weit entfernter Spielpartner für diese Spielebene.

Neckarsulm dürfte ähnlich einzustufen sein wie der letzte HG-Gegner HSG Bruchsal/Untergrombach. Allerdings hat das Unterländer Team bereits vier Punkte eingesackt, die aus einem deutlichen Sieg über Weschnitztal und zwei Remis resultieren (in Wiesloch und in Friedrichsfeld). Und die Niederlagen sind in der Regel nicht krass ausgefallen.

Hahnes Trainer-Kollege Nils Trautner meint in seinem Ausblick: „Das wird wieder ein unangenehmes Auswärtsspiel gegen einen für unsere Gegend unbekannten Gegner. Bei diesem ist auch wechselndes Personal im Einsatz. Erst waren es 16 Leute, zuletzt nur noch elf.“ Damit sollen sich seine Jungs aber weniger beschäftigen, sie sollen an ihren positiven Trend anknüpfen, ihre Serie fortsetzen, respektive eine aufbauen. „Aber es könnte körperlich wieder schwieriger werden für unseren Nachwuchs. Die meisten SUN-Spieler sind breiter gebaut als unsere.“

SU Neckarsulm – HG Oftersheim/Schwetzingen II (Samstag, 20 Uhr, Sulmhalle)

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Steißlingen könnte in der aktuellen Verfassung beider Teams für die HG schwer zu schlucken sein. Drei Spiele hat das Team vom Hegau absolviert und liegt schon – natürlich verlustpunktfrei – 29 Tore im Plus.

Nur bei der TG Pforzheim war der Spielausgang mit 28:30 etwas knapper. Weniger komfortabel ist die Situation bei Oftersheim/Schwetzingen, wo Trainer Carsten Sender anfangs noch auf die Rückkehr zuvor ausgefallener Spielerinnen hoffte, ohne groß daran zu glauben. „Leider hat sich die Personalsituation eher noch verschlechtert, da die angeschlagenen eingesetzten Spielerinnen nun wahrscheinlich nicht mehr einsetzbar sind und der Krankheitszustand noch mehr Wirkung zeigt. Es gibt keine Genesung. Wir werden leidensfähig sein müssen Eine wirkliche Spielvorbereitung war daher nicht möglich“, wurde er bestätigt.

Dazu wurden bereits drei Spielerinnen aus dem Verbandsliga-Team eingesetzt, die jetzt jedoch der zweiten Mannschaft am Sonntag zur Verfügung stehen sollten. Für den HG-Coach ist klar: „Daher wird es gegen das Topteam der Liga um Jugendnationalspielerin Romy Reichle bestimmt kein vergnügungssteuerpflichtiges Ereignis. Kim Espinosa im Rückraum und Gina Wöhrl als Linkshänderin sind ebefalls Ausnahmeerscheinungen in der Liga.“ Trotzdem hofft er auf einen gewissen Zuspruch: „Dennoch lohnt sich der Besuch in der Halle, da einige der Talente aus dem Steisslinger Team bestimmt mal in den vermeintlichen Profiligen ankommen werden.“ mj

HG Oftersheim/Schwetzingen – TuS Steißlingen (Samstag, 19.30 Uhr, Nordstadthalle Schwetzingen)

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Handball-Regionalliga: HG bei aufstrebender HSG Ostfildern zu Gast

Bei der HSG Ostfildern (Sonntag, 17 Uhr, Körschtalhalle Scharnhausen), dem Shootingstar der letzten Jahre, der sich jetzt in der Handball-Regionalliga festgebissen hat, würde die HG Oftersheim/Schwetzingen ihr Punktekonto gerne wieder auf ein positives Saldo anheben. Dieses Bestreben dürfte aber auch bei den Schwaben vorherrschen, deren Bilanz ebenfalls 4:4 Zähler ausweist. Zwei Heimsiegen (gegen Weinstadt und Unterensingen) stehen ebenso zwei Auswärtsniederlagen (in Sandweier und in Willstätt) gegenüber. Auf der Filderebene wird von den Hausherren ein „schwerer Brocken“ erwartet.

Doch dieses Schwergewicht, der Drittliga-Absteiger, dürfte aktuell weiterhin für zu leicht befunden werden. Denn Rückkehrer von der Ausfallliste sind für HG-Trainer Christoph Lahme kaum in  Sicht: „Das wird wieder sehr schwierig für uns.“ Doch völlig entmutigt will er mit seinem Team nicht an den Stuttgarter Flughafen fahren. Schließlich hat er es jedes Mal geschafft, sein dezimiertes Kernteam zahlenmäßig gut zu ergänzen. In Waiblingen reichte es zum Turnaround und einem Sieg. Dieser blieb trotz guter Leistungen im Defensivbereich, aber nur phasenweise im Abschluss (Stichwort Wurfquote) zuhause gegen Neuenbürg dann im Endspurt verwehrt. Mit mehr Konzentration und Konsequenz soll jetzt wieder für strahlende Kurpfälzer Gesichter gesorgt werden. mj

Bild: Siegfried Brombach

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