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„Körperlich sicherlich unterlegen“

Handball-Verbandsliga: HG-Perspektivteam am Sonntag in der KFH gegen Kraichgauer Kombination.

Mit der HSG Walzbachtal steht dem HG-Perspektivteam am Sonntag ein weiterer Kontrahent aus der Baden- respektive Oberliga-Vergangenheit gegenüber. Sie war allerdings schon ein Jahr zuvor in die Handball-Verbandsliga abgestiegen, belegte letzte Saison dort den vierten Rang. Anschließend musste sie sich mit dem württembergischen TSV Köngen um den Klassenverbleib duellieren.

Die Kraichgauer Kombination aus TV Wössingen und TSV Jöhlingen hat über die Zeit ebenfalls einen gewissen Umbruch erfahren. Von dem früheren Personal ist kaum noch etwas übrig. Der Klassenerhalt steht ganz oben auf der Agenda, aber der Start fiel noch schwer. Doch zuletzt gab es einen überzeugenden 32:22-Sieg in Friedrichsfeld, nach Krimiverlauf einen Heimerfolg über den TSV Birkenau (28:26) und nun ein Wochenende Pause. Solch eine Unterbrechung des Spielrhythmus ist für die HG noch in weiter Ferne, tritt erst zur Adventszeit ein.

Trotz aller Veränderungen sieht Oftersheim/Schwetzingens Trainer Justin Hahne sein Team wieder gefordert. „Körperlich wird es wohl wieder schwierig. Ich glaube schon, dass wir das jüngste Team mit der geringsten Erfahrung sind. Also gleiche Voraussetzungen wie bei fast jedem Spiel.“ Die vergleichende Altersstruktur ist leider nicht nachvollziehbar, da es für diese Spielklassen keine allgemeinen Kaderveröffentlichungen gibt.

HG Oftersheim/Schwetzingen II – HSG Walzbachtal (Sonntag, 17 Uhr, Karl-Frei-Halle Oftersheim)

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Steißlingen könnte in der aktuellen Verfassung beider Teams für die HG schwer zu schlucken sein. Drei Spiele hat das Team vom Hegau absolviert und liegt schon – natürlich verlustpunktfrei – 29 Tore im Plus.

Nur bei der TG Pforzheim war der Spielausgang mit 28:30 etwas knapper. Weniger komfortabel ist die Situation bei Oftersheim/Schwetzingen, wo Trainer Carsten Sender anfangs noch auf die Rückkehr zuvor ausgefallener Spielerinnen hoffte, ohne groß daran zu glauben. „Leider hat sich die Personalsituation eher noch verschlechtert, da die angeschlagenen eingesetzten Spielerinnen nun wahrscheinlich nicht mehr einsetzbar sind und der Krankheitszustand noch mehr Wirkung zeigt. Es gibt keine Genesung. Wir werden leidensfähig sein müssen Eine wirkliche Spielvorbereitung war daher nicht möglich“, wurde er bestätigt.

Dazu wurden bereits drei Spielerinnen aus dem Verbandsliga-Team eingesetzt, die jetzt jedoch der zweiten Mannschaft am Sonntag zur Verfügung stehen sollten. Für den HG-Coach ist klar: „Daher wird es gegen das Topteam der Liga um Jugendnationalspielerin Romy Reichle bestimmt kein vergnügungssteuerpflichtiges Ereignis. Kim Espinosa im Rückraum und Gina Wöhrl als Linkshänderin sind ebefalls Ausnahmeerscheinungen in der Liga.“ Trotzdem hofft er auf einen gewissen Zuspruch: „Dennoch lohnt sich der Besuch in der Halle, da einige der Talente aus dem Steisslinger Team bestimmt mal in den vermeintlichen Profiligen ankommen werden.“ mj

HG Oftersheim/Schwetzingen – TuS Steißlingen (Samstag, 19.30 Uhr, Nordstadthalle Schwetzingen)

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Handball-Regionalliga: HG bei aufstrebender HSG Ostfildern zu Gast

Bei der HSG Ostfildern (Sonntag, 17 Uhr, Körschtalhalle Scharnhausen), dem Shootingstar der letzten Jahre, der sich jetzt in der Handball-Regionalliga festgebissen hat, würde die HG Oftersheim/Schwetzingen ihr Punktekonto gerne wieder auf ein positives Saldo anheben. Dieses Bestreben dürfte aber auch bei den Schwaben vorherrschen, deren Bilanz ebenfalls 4:4 Zähler ausweist. Zwei Heimsiegen (gegen Weinstadt und Unterensingen) stehen ebenso zwei Auswärtsniederlagen (in Sandweier und in Willstätt) gegenüber. Auf der Filderebene wird von den Hausherren ein „schwerer Brocken“ erwartet.

Doch dieses Schwergewicht, der Drittliga-Absteiger, dürfte aktuell weiterhin für zu leicht befunden werden. Denn Rückkehrer von der Ausfallliste sind für HG-Trainer Christoph Lahme kaum in  Sicht: „Das wird wieder sehr schwierig für uns.“ Doch völlig entmutigt will er mit seinem Team nicht an den Stuttgarter Flughafen fahren. Schließlich hat er es jedes Mal geschafft, sein dezimiertes Kernteam zahlenmäßig gut zu ergänzen. In Waiblingen reichte es zum Turnaround und einem Sieg. Dieser blieb trotz guter Leistungen im Defensivbereich, aber nur phasenweise im Abschluss (Stichwort Wurfquote) zuhause gegen Neuenbürg dann im Endspurt verwehrt. Mit mehr Konzentration und Konsequenz soll jetzt wieder für strahlende Kurpfälzer Gesichter gesorgt werden. mj

Bild: Siegfried Brombach

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