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Klare Sache im Derby

Landesliga Frauen: HG dominiert Heimpartie gegen HSG St. Leon/Reilingen II und gewinnt 35:20.

Der Erste gegen den Letzten der Landesliga: Bei den Handballerinnen der HG Oftersheim/Schwetzingen II und der HSG St. Leon/Reilingen II waren im Derby die Rollen klar verteilt. Und das Endergebnis von 35:20 (17:6) spricht eine ebenso deutliche Sprache.

Doch der vermeintliche Klassenunterschied dokumentierte sich anfänglich nur in der Leistung von HG-Torfrau Melanie Walther, was trotz verhaltener Angriffs- und auch Defensivvorstellung ihrer Vorderleute ausreichte, um eine gewisse Führung aufzubauen (7:3/17.). Kurz darauf nahm HSG-Trainer Miguel Stegmüller dann eine Auszeit (20.), wollte den Favoriten eigentlich mehr ärgern, was bei besserer Chancenverwertung nicht völlig abwegig war.

Aber der heimische Coach Moritz Dornseiff hatte wohl die besseren Ideen und seine Damen bei der Ehre gepackt. Sie zündeten nun richtig den Turbo in Form von erster, zweiter und dritter Welle dank zahlloser Balleroberungen der nun offensiver agierenden Abwehr und die Begegnung war über 12:4 und 16:5 schon vor der Pause entschieden. Es war ein beeindruckender Sturmlauf, der auch im zweiten Durchgang fortgesetzt wurde (23:9), auch wenn angesichts des sich klar abzeichnenden Sieges hinten nicht mehr so konsequent gearbeitet wurde. Das Heimteam hatte seinen Gast jederzeit voll im Griff.

HG: Walther, Lichtner; Scalia (3), Laser (4), Grüssinger (3), Siegel (2), Müller (2), Barthelmeß (1), Treiber, Bosse (3), Schmitt (7), Zimmermann (1), Kößler (7/4), Marmol Carmona (2).

Bei der HG wurde dann auch ein Blick auf die Konkurrenz an der Spitze riskiert. Im Verfolgerduell setzte sich Zweiter Handschuhsheim gegen den Dritten Waldbrunn/Ebenbach durch. Und Vierter Bergstraße verlor bei Schriesheim. Nächste Woche geht es zur SG Hambrücken/Weiher, eine Pflichtaufgabe, soll die Führung in der Tabelle verteidigt werden.

SG Hambrücken/Weiher – HG Oftersheim/Schwetzingen II (Samstag, 15.30 Uhr, Lußhardthalle Hambrücken)

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Nur bei der TG Pforzheim war der Spielausgang mit 28:30 etwas knapper. Weniger komfortabel ist die Situation bei Oftersheim/Schwetzingen, wo Trainer Carsten Sender anfangs noch auf die Rückkehr zuvor ausgefallener Spielerinnen hoffte, ohne groß daran zu glauben. „Leider hat sich die Personalsituation eher noch verschlechtert, da die angeschlagenen eingesetzten Spielerinnen nun wahrscheinlich nicht mehr einsetzbar sind und der Krankheitszustand noch mehr Wirkung zeigt. Es gibt keine Genesung. Wir werden leidensfähig sein müssen Eine wirkliche Spielvorbereitung war daher nicht möglich“, wurde er bestätigt.

Dazu wurden bereits drei Spielerinnen aus dem Verbandsliga-Team eingesetzt, die jetzt jedoch der zweiten Mannschaft am Sonntag zur Verfügung stehen sollten. Für den HG-Coach ist klar: „Daher wird es gegen das Topteam der Liga um Jugendnationalspielerin Romy Reichle bestimmt kein vergnügungssteuerpflichtiges Ereignis. Kim Espinosa im Rückraum und Gina Wöhrl als Linkshänderin sind ebefalls Ausnahmeerscheinungen in der Liga.“ Trotzdem hofft er auf einen gewissen Zuspruch: „Dennoch lohnt sich der Besuch in der Halle, da einige der Talente aus dem Steisslinger Team bestimmt mal in den vermeintlichen Profiligen ankommen werden.“ mj

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Bei der HSG Ostfildern (Sonntag, 17 Uhr, Körschtalhalle Scharnhausen), dem Shootingstar der letzten Jahre, der sich jetzt in der Handball-Regionalliga festgebissen hat, würde die HG Oftersheim/Schwetzingen ihr Punktekonto gerne wieder auf ein positives Saldo anheben. Dieses Bestreben dürfte aber auch bei den Schwaben vorherrschen, deren Bilanz ebenfalls 4:4 Zähler ausweist. Zwei Heimsiegen (gegen Weinstadt und Unterensingen) stehen ebenso zwei Auswärtsniederlagen (in Sandweier und in Willstätt) gegenüber. Auf der Filderebene wird von den Hausherren ein „schwerer Brocken“ erwartet.

Doch dieses Schwergewicht, der Drittliga-Absteiger, dürfte aktuell weiterhin für zu leicht befunden werden. Denn Rückkehrer von der Ausfallliste sind für HG-Trainer Christoph Lahme kaum in  Sicht: „Das wird wieder sehr schwierig für uns.“ Doch völlig entmutigt will er mit seinem Team nicht an den Stuttgarter Flughafen fahren. Schließlich hat er es jedes Mal geschafft, sein dezimiertes Kernteam zahlenmäßig gut zu ergänzen. In Waiblingen reichte es zum Turnaround und einem Sieg. Dieser blieb trotz guter Leistungen im Defensivbereich, aber nur phasenweise im Abschluss (Stichwort Wurfquote) zuhause gegen Neuenbürg dann im Endspurt verwehrt. Mit mehr Konzentration und Konsequenz soll jetzt wieder für strahlende Kurpfälzer Gesichter gesorgt werden. mj

Bild: Siegfried Brombach

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Die HSG hat bislang gegen Wieblingen gewonnen und bei HR Bottwar verloren. Flexibel müssen Hahne und seine Leute auch bei der Aufstellung sein, je nachdem welche Spieler er für die Regionalliga-Mannschaft abstellen muss.

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