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Kein Glück beim Torfestival

C2 verliert knapp bei der SG Edingen/Friedrichsfeld/Seckenheim

Ein wahres Torfestival erwartete die Zuschauer in der Lilli-Gräber-Halle beim Handballspiel der männlichen C2 der HG Oftersheim/Schwetzingen gegen die SG Edingen/Friedrichsfeld/Seckenheim. Lange hielten die HGler mit, doch in der Crunchtime mussten sie sich den Hausherren mit 38:41 (21:21) geschlagen geben; nach dem knapp verlorenen Hinspiel die zweite Niederlage gegen den Tabellenzweiten in der Landesliga Rhein-Neckar-Tauber.

Bereits zu Beginn der Partie ließ sich erahnen, dass es ein hohes Ergebnis geben wird. Die SGler kamen etwas besser ins Spiel, zu harmlos agierte die Abwehr der Gäste zunächst. Im Angriff dagegen konnten sie mit vielen Toren aus Schnellangriffen aber auch mit fein herausgespielten Treffern überzeugen. Trotzdem erarbeiteten sich die körperlich überlegenen Gastgeber einen Fünf-Tore-Vorsprung, den die HGler bis zur Halbzeit mit einer erstarkten Defensivleistung wieder egalisieren konnten.

Nach dem Seitenwechsel kam es nach einer Zwei-Minuten-Strafe für einen Spieler der SG zu Tumulten; eine gelbe Karte und Zwei-Minuten für die Bank; kurz darauf aus dem Spiel nochmal Zwei-Minuten für die Hausherren, und die HG sah sich nur noch drei Feldspielern gegenüber. In dieser Phase konnten die zwei D-Jugendspieler Bastian Schmitt und Moritz Bogenstahl mit ihren ersten C-Jugendtoren ihren gelungenen Einstand feiern. Bis zur 35. Minute lief das Spiel ausgeglichen (30:30), dann gelang es den Hausherren immer wieder, sich einen Vorsprung zu erarbeiten. Einige Fehlpässe und Pech beim Abschluss verhinderten eine erneute Aufholjagd und so musste Oftersheim/Schwetzingen die Partie als Verlierer verlassen.

Die Trainer zeigten sich nach dem Spiel dennoch zufrieden mit ihren Jungs. „Vor allem unser Angriff war über weite Strecken wirklich gut und auch schön zum Anschauen“, lobte Jonas Eichhorn. Auch wenn die Abwehr nicht perfekt war, erkennt er an, dass “die Gegner auch ein paar tolle Spielzüge hatten und uns körperlich auch überlegen waren“. Sein Jungs haben ein gutes und spannendes Spiel geliefert und gezeigt, „dass wir mit etwas Glück und mehr Entschlossenheit hätten gewinnen können“.

Nach einem spielfreien Wochenende geht es im vorletzten Saisonspiel zur ASG HoRAN/St.Leon/Reilingen, bei der nach dem deutlichen Erfolg im Hinspiel erneut zwei Punkte mit nach Hause genommen werden sollen.

HG Oftersheim/Schwetzingen: Hugo Biesert; Bastian Schmitt (3), Arjen Schönenberg (2), Moritz Bogenstahl (1), David Summ (9), Ramon Förster (5), Mika Herok (1), Beninu Klein (1), Fabio De Marco (8/3), Béla Romeik (2), Jonas Hassler, Gabriel Ihrig (2), David Brombach (5). nan

Bilder: Siegfried Brombach

Nächstes Spiel: ASG HoRAN/St.Leon/Reilingen – HG (Sonntag, 10. März, 13:15 Uhr, Fritz-Mannherz-Halle, Reilingen)

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18. März 2026

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3. Liga: Edward Hammarberg verlängert seinen Vertrag.

Die HG Oftersheim/Schwetzingen hat den nächsten wichtigen Pfeiler im Mannschaftskader stehen: Edward Hammarberg hat seinen Vertrag bei der HG um mindestens eine weitere Saison verlängert. „Wir freuen uns, dass Eddy der HG unabhängig von der Liga in der nächsten Runde treu bleibt“, sagt der Sportliche Leiter Freddy Fehrenbach.

Hammarberg kam 2022 als eines der größten finnischen Handballtalente von der SG Flensburg-Handewitt zur HG und hat sich hier zum Leistungsträger in der Mannschaft entwickelt. Gebremst wurde er in seiner Entwicklung nur immer wieder von kleinen und größeren Verletzungen. Aber derzeit ist er fit und mehr als eine Entlastung für HG-Torjäger Florian Burmeister im linken Rückraum. In den kommenden Wochen wird er den längerfristig verletzten Burmeister allerdings ganz ersetzen müssen.

„Ich fühle mich hier sportlich und menschlich sehr wohl“, sagt Hammarberg. „Ich habe das Gefühl, dass ich hier den nächsten Schritt in meiner Entwicklung machen kann.“

An der HG schätzt der 24-Jährige „vor allem den starken Zusammenhalt im Team und das familiäre Umfeld. Die Unterstützung der Fans und des gesamten Umfelds gibt einem als Spieler enorm viel zurück“, sagt er.

Der Student der Elektrotechnik hat sich zum Ziel gesetzt, sich „sowohl technisch als auch mental“ weiterzuentwickeln „und der Mannschaft bestmöglich zu helfen“.

Foto: S. Brombach

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