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Kämpferisch anknüpfen, Abwehrarbeit verbessern

Verbandsliga Herren: Perspektivteam hat am Samstag punktgleiches Bottwar in der KFH zu Gast.

Man kann schon manchmal durcheinanderkommen. Handballregion Bottwar SG, HaBo oder war es die in Finanznöten steckende SG Schozach/Bottwartal mit ihren fünf Stammvereinen aus Abstatt, Beilstein, Schozach, Untergruppenbach und Gronau? Die HG Oftersheim/Schwetzingen II wird jetzt in der Verbandsliga gegen HR Bottwar antreten, den Zusammenschluss von TV Großbottwar, GSV Kleinbottwar,  SKV Oberstenfeld und TSG Steinheim an der Murr – übrigens direkt benachbart zum Team Neckar, dem HG-Gastgeber vom letzten Wochenende.

Auch HaBo durfte feiern, fertigte die HSG Walzbachtal mit 38:28 (19:13) ab. Dabei war deren Trainer Jan Diller nicht einmal rundum zufrieden. „Wir haben auch einige Fehler gemacht, sind mit manchen Großchancen fahrlässig umgegangen.“ Aber jedenfalls ist sein Team nun mit der HG auf Augenhöhe, beide punktgleich in der Tabelle auf dem geteilten Rang fünf.

Mit ein Grund für HG-Coach Justin Hahne, an sein Team zu appellieren: „Wir müssen kämpferisch an die Leistung vom letzten Wochenende anknüpfen. Da kann ich der Mannschaft absolut keinen Vorwurf machen. Jedoch müssen wir bei der Abwehrarbeit und in der Torwart-Leistung deutlich zulegen. Und die Grundlagen wurden im Training erarbeitet, indem wir diese Woche das Hauptaugenmerk auf diese Problemfelder legten.“

HG Oftersheim/Schwetzingen II – HR Bottwar (Samstag, 15 Uhr, Karl-Frei-Halle Oftersheim)

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Steißlingen könnte in der aktuellen Verfassung beider Teams für die HG schwer zu schlucken sein. Drei Spiele hat das Team vom Hegau absolviert und liegt schon – natürlich verlustpunktfrei – 29 Tore im Plus.

Nur bei der TG Pforzheim war der Spielausgang mit 28:30 etwas knapper. Weniger komfortabel ist die Situation bei Oftersheim/Schwetzingen, wo Trainer Carsten Sender anfangs noch auf die Rückkehr zuvor ausgefallener Spielerinnen hoffte, ohne groß daran zu glauben. „Leider hat sich die Personalsituation eher noch verschlechtert, da die angeschlagenen eingesetzten Spielerinnen nun wahrscheinlich nicht mehr einsetzbar sind und der Krankheitszustand noch mehr Wirkung zeigt. Es gibt keine Genesung. Wir werden leidensfähig sein müssen Eine wirkliche Spielvorbereitung war daher nicht möglich“, wurde er bestätigt.

Dazu wurden bereits drei Spielerinnen aus dem Verbandsliga-Team eingesetzt, die jetzt jedoch der zweiten Mannschaft am Sonntag zur Verfügung stehen sollten. Für den HG-Coach ist klar: „Daher wird es gegen das Topteam der Liga um Jugendnationalspielerin Romy Reichle bestimmt kein vergnügungssteuerpflichtiges Ereignis. Kim Espinosa im Rückraum und Gina Wöhrl als Linkshänderin sind ebefalls Ausnahmeerscheinungen in der Liga.“ Trotzdem hofft er auf einen gewissen Zuspruch: „Dennoch lohnt sich der Besuch in der Halle, da einige der Talente aus dem Steisslinger Team bestimmt mal in den vermeintlichen Profiligen ankommen werden.“ mj

HG Oftersheim/Schwetzingen – TuS Steißlingen (Samstag, 19.30 Uhr, Nordstadthalle Schwetzingen)

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Handball-Regionalliga: HG bei aufstrebender HSG Ostfildern zu Gast

Bei der HSG Ostfildern (Sonntag, 17 Uhr, Körschtalhalle Scharnhausen), dem Shootingstar der letzten Jahre, der sich jetzt in der Handball-Regionalliga festgebissen hat, würde die HG Oftersheim/Schwetzingen ihr Punktekonto gerne wieder auf ein positives Saldo anheben. Dieses Bestreben dürfte aber auch bei den Schwaben vorherrschen, deren Bilanz ebenfalls 4:4 Zähler ausweist. Zwei Heimsiegen (gegen Weinstadt und Unterensingen) stehen ebenso zwei Auswärtsniederlagen (in Sandweier und in Willstätt) gegenüber. Auf der Filderebene wird von den Hausherren ein „schwerer Brocken“ erwartet.

Doch dieses Schwergewicht, der Drittliga-Absteiger, dürfte aktuell weiterhin für zu leicht befunden werden. Denn Rückkehrer von der Ausfallliste sind für HG-Trainer Christoph Lahme kaum in  Sicht: „Das wird wieder sehr schwierig für uns.“ Doch völlig entmutigt will er mit seinem Team nicht an den Stuttgarter Flughafen fahren. Schließlich hat er es jedes Mal geschafft, sein dezimiertes Kernteam zahlenmäßig gut zu ergänzen. In Waiblingen reichte es zum Turnaround und einem Sieg. Dieser blieb trotz guter Leistungen im Defensivbereich, aber nur phasenweise im Abschluss (Stichwort Wurfquote) zuhause gegen Neuenbürg dann im Endspurt verwehrt. Mit mehr Konzentration und Konsequenz soll jetzt wieder für strahlende Kurpfälzer Gesichter gesorgt werden. mj

Bild: Siegfried Brombach

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