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Jetzt auch den Tabellenführer ärgern

Verbandsliga: HG-Perspektivteam trifft am Samstag in Wiesloch auf viele Ex-HGler.

Nach dem maximal geärgerten ehemaligen Co-Tabellenführer der Handball-Verbandsliga trifft die HG Oftersheim/Schwetzingen II nun auf den Spitzenreiter. Sprich, nach der TSV Rot/Malsch, die auf eigenem Geläuf in Schwetzingen bezwungen wurde, geht es jetzt zur TSG Wiesloch. Und auch die musste im Hinspiel in Oftersheim bei der HG Federn lassen.

HG-Co-Trainer Nils Trautner meint im Vorgespräch, dass die zugesagten (und noch nicht ausgelieferten) Spenden für den Sieg über Wieslochs Kontrahenten kein Freibrief für die Hausherren seien, die von ehemaligen Spielern seines Gastes stark durchsetzt sind. Er räumt aber ein: „Klar, wir spielen wahrscheinlich mit einem dünnen Kader.“ Denn fast zeitgleich ist die von Personalausfällen geschröpfte erste Mannschaft im Drittliga-Einsatz beim TV Bittenfeld II. Oder sollte da wegen des feststehenden Abstiegs gespart werden? Fest steht anscheinend noch nichts. Alle halten sich bedeckt.

Trautner traut sich eine kleine Kampfansage: „Wir spielen gegen den Tabellenführer. Na und? Letzte Woche haben wir den Co-Spitzenreiter geschlagen. Warum diese Woche nicht auch den Ersten?“ Seine Jungs und die von Coach Justin Hahne, egal wer zum Einsatz kommt, seien immer heiß darauf, dem Gegner Widerstand zu leisten, sich im Schaufenster zu präsentieren und für weitere Aufgaben zu empfehlen. Und der Co-Coach meint auch: „Vielleicht überraschen wir wieder durch eine erneute Umstellung in der Abwehr oder im Angriffsverhalten wie gegen Rot/Malsch.“ Zu verlieren hat dieses Team nichts mehr.

TSG Wiesloch – HG Oftersheim/Schwetzingen II (Samstag, 19 Uhr, Stadionhalle)

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Steißlingen könnte in der aktuellen Verfassung beider Teams für die HG schwer zu schlucken sein. Drei Spiele hat das Team vom Hegau absolviert und liegt schon – natürlich verlustpunktfrei – 29 Tore im Plus.

Nur bei der TG Pforzheim war der Spielausgang mit 28:30 etwas knapper. Weniger komfortabel ist die Situation bei Oftersheim/Schwetzingen, wo Trainer Carsten Sender anfangs noch auf die Rückkehr zuvor ausgefallener Spielerinnen hoffte, ohne groß daran zu glauben. „Leider hat sich die Personalsituation eher noch verschlechtert, da die angeschlagenen eingesetzten Spielerinnen nun wahrscheinlich nicht mehr einsetzbar sind und der Krankheitszustand noch mehr Wirkung zeigt. Es gibt keine Genesung. Wir werden leidensfähig sein müssen Eine wirkliche Spielvorbereitung war daher nicht möglich“, wurde er bestätigt.

Dazu wurden bereits drei Spielerinnen aus dem Verbandsliga-Team eingesetzt, die jetzt jedoch der zweiten Mannschaft am Sonntag zur Verfügung stehen sollten. Für den HG-Coach ist klar: „Daher wird es gegen das Topteam der Liga um Jugendnationalspielerin Romy Reichle bestimmt kein vergnügungssteuerpflichtiges Ereignis. Kim Espinosa im Rückraum und Gina Wöhrl als Linkshänderin sind ebefalls Ausnahmeerscheinungen in der Liga.“ Trotzdem hofft er auf einen gewissen Zuspruch: „Dennoch lohnt sich der Besuch in der Halle, da einige der Talente aus dem Steisslinger Team bestimmt mal in den vermeintlichen Profiligen ankommen werden.“ mj

HG Oftersheim/Schwetzingen – TuS Steißlingen (Samstag, 19.30 Uhr, Nordstadthalle Schwetzingen)

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Bei der HSG Ostfildern (Sonntag, 17 Uhr, Körschtalhalle Scharnhausen), dem Shootingstar der letzten Jahre, der sich jetzt in der Handball-Regionalliga festgebissen hat, würde die HG Oftersheim/Schwetzingen ihr Punktekonto gerne wieder auf ein positives Saldo anheben. Dieses Bestreben dürfte aber auch bei den Schwaben vorherrschen, deren Bilanz ebenfalls 4:4 Zähler ausweist. Zwei Heimsiegen (gegen Weinstadt und Unterensingen) stehen ebenso zwei Auswärtsniederlagen (in Sandweier und in Willstätt) gegenüber. Auf der Filderebene wird von den Hausherren ein „schwerer Brocken“ erwartet.

Doch dieses Schwergewicht, der Drittliga-Absteiger, dürfte aktuell weiterhin für zu leicht befunden werden. Denn Rückkehrer von der Ausfallliste sind für HG-Trainer Christoph Lahme kaum in  Sicht: „Das wird wieder sehr schwierig für uns.“ Doch völlig entmutigt will er mit seinem Team nicht an den Stuttgarter Flughafen fahren. Schließlich hat er es jedes Mal geschafft, sein dezimiertes Kernteam zahlenmäßig gut zu ergänzen. In Waiblingen reichte es zum Turnaround und einem Sieg. Dieser blieb trotz guter Leistungen im Defensivbereich, aber nur phasenweise im Abschluss (Stichwort Wurfquote) zuhause gegen Neuenbürg dann im Endspurt verwehrt. Mit mehr Konzentration und Konsequenz soll jetzt wieder für strahlende Kurpfälzer Gesichter gesorgt werden. mj

Bild: Siegfried Brombach

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Handball-Verbandsliga: HG-Ib will am Samstag in Walzbachtal punkten.

Das HG-Perspektivteam fährt am Wochenende in den Kraichgau zur HSG Walzbachtal fahren (Samstag, 19 Uhr, Sporthalle Jöhlingen). „Mit Walzbachtal kommt gerade in dieser Liga ein großer Gradmesser“, hebt HG-Trainer Justin Hahne den Gegner auf ein gewisses Podest. „Hier müssen wir die große und körperlich starke Rückraum-Reihe aktiv und gut annehmen. Ich glaube, wenn wir unser flexibles Angriffsspiel durchziehen, sollten wir die Partie für uns entscheiden können.“

Die HSG hat bislang gegen Wieblingen gewonnen und bei HR Bottwar verloren. Flexibel müssen Hahne und seine Leute auch bei der Aufstellung sein, je nachdem welche Spieler er für die Regionalliga-Mannschaft abstellen muss.

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