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Ib-Frauen verabschieden sich mit Kantersieg und Rang 2 in die Winterpause

Nach zwei Niederlagen gewinnt die zweite Frauenmannschaft der HG Oftersheim/Schwetzingen deutlich mit einem Start-Ziel-Sieg mit 45:28 (24:13) gegen die SG Kirchheim.

Vor der Partie war nicht klar, wie die gegnerische Mannschaft einzuschätzen ist. Daher forderte das Trainergespann „Harry“ Geißler und Nina Marmol-Carmona von Beginn an ein konzentriertes, aber schnelles Spiel nach vorne sowie ein hohes Engagement in der Abwehr. Und so startete die HG auch in die Begegnung. Nachdem den ersten Treffer die SG erzielte, legten dieGastgeber einen 6:0-Lauf hin und setzten somit ein erstes Statement. Durch eine gute Abwehrleistung im Zusammenspiel mit Torfrau Viktoria Lichtner und zahlreichen Torerfolgen über die erste und zweite Welle setzten sie sich bis zu Pause immer weiter ab – auf ein sattes Polster von elf Toren Differenz.

Nach dem Seitenwechsel knüpfte die HG an ihrer gezeigten Mannschaftsleistung an und lies keinen Zweifel daran, diese Partie für sich entscheiden zu wollen. Auch wenn in Halbzeit zwei einige Torchancen nicht genutzt wurden oder die Konsequenz in der Abwehr hin und wieder nachgelassen hatte, konnten die Gäste lediglich Ergebniskosmetik betreiben. Da es dem Team aus Kirchheim phasenweise nicht gelang, Treffer zu erzielen, gewann die HG ungefährdet und deutlich mit 45:28. Einen Wermutstropfen hatte der Sieg dann aber doch noch. In den letzten Spielminuten verletzte sich Franka Summ und wird wohl erst einmal pausieren müssen. 

Harald Geißler, der am Tag zuvor seinen Geburtstag feierte, freute sich natürlich über das nachträgliche Geschenk zum Wiegentag: „Heute war eine deutliche Steigerung zu den letzten beiden Spielen zu sehen. Die Mädels waren in der Abwehr konsequenter, haben mit viel Tempo gespielt und konnten über weite Strecken die Vorgaben sehr gut umsetzen.“ 

Nun gilt es, hieran anzuknüpfen und die gute Form der Mannschaft mit ins neue Jahr zu nehmen. Am 08. Januar (15 Uhr) empfängt die Ib in Oftersheim die junge Mannschaft des TSV Birkenau III. Auch wenn diese sich aktuell nur auf Tabellenplatz 8 befinden, mahnt Geißler davor, das Team zu unterschätzen. Aufgrund möglicher Hilfe der A-Jugend-Bundesligamannschaft wird es sicher nicht leicht werden, die nächsten zwei Punkte einzufahren.

HG: Lichtner; Gölitz (6), Schimmel (3), Rühl (8), Siegel (6), Dörfer (2), Laser (1), Bosse (4/1), Wartenberg (4), Summ, Zimmermann (7), Kößler (4). bo

Bild: Lutz Rüffer

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Steißlingen könnte in der aktuellen Verfassung beider Teams für die HG schwer zu schlucken sein. Drei Spiele hat das Team vom Hegau absolviert und liegt schon – natürlich verlustpunktfrei – 29 Tore im Plus.

Nur bei der TG Pforzheim war der Spielausgang mit 28:30 etwas knapper. Weniger komfortabel ist die Situation bei Oftersheim/Schwetzingen, wo Trainer Carsten Sender anfangs noch auf die Rückkehr zuvor ausgefallener Spielerinnen hoffte, ohne groß daran zu glauben. „Leider hat sich die Personalsituation eher noch verschlechtert, da die angeschlagenen eingesetzten Spielerinnen nun wahrscheinlich nicht mehr einsetzbar sind und der Krankheitszustand noch mehr Wirkung zeigt. Es gibt keine Genesung. Wir werden leidensfähig sein müssen Eine wirkliche Spielvorbereitung war daher nicht möglich“, wurde er bestätigt.

Dazu wurden bereits drei Spielerinnen aus dem Verbandsliga-Team eingesetzt, die jetzt jedoch der zweiten Mannschaft am Sonntag zur Verfügung stehen sollten. Für den HG-Coach ist klar: „Daher wird es gegen das Topteam der Liga um Jugendnationalspielerin Romy Reichle bestimmt kein vergnügungssteuerpflichtiges Ereignis. Kim Espinosa im Rückraum und Gina Wöhrl als Linkshänderin sind ebefalls Ausnahmeerscheinungen in der Liga.“ Trotzdem hofft er auf einen gewissen Zuspruch: „Dennoch lohnt sich der Besuch in der Halle, da einige der Talente aus dem Steisslinger Team bestimmt mal in den vermeintlichen Profiligen ankommen werden.“ mj

HG Oftersheim/Schwetzingen – TuS Steißlingen (Samstag, 19.30 Uhr, Nordstadthalle Schwetzingen)

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Bei der HSG Ostfildern (Sonntag, 17 Uhr, Körschtalhalle Scharnhausen), dem Shootingstar der letzten Jahre, der sich jetzt in der Handball-Regionalliga festgebissen hat, würde die HG Oftersheim/Schwetzingen ihr Punktekonto gerne wieder auf ein positives Saldo anheben. Dieses Bestreben dürfte aber auch bei den Schwaben vorherrschen, deren Bilanz ebenfalls 4:4 Zähler ausweist. Zwei Heimsiegen (gegen Weinstadt und Unterensingen) stehen ebenso zwei Auswärtsniederlagen (in Sandweier und in Willstätt) gegenüber. Auf der Filderebene wird von den Hausherren ein „schwerer Brocken“ erwartet.

Doch dieses Schwergewicht, der Drittliga-Absteiger, dürfte aktuell weiterhin für zu leicht befunden werden. Denn Rückkehrer von der Ausfallliste sind für HG-Trainer Christoph Lahme kaum in  Sicht: „Das wird wieder sehr schwierig für uns.“ Doch völlig entmutigt will er mit seinem Team nicht an den Stuttgarter Flughafen fahren. Schließlich hat er es jedes Mal geschafft, sein dezimiertes Kernteam zahlenmäßig gut zu ergänzen. In Waiblingen reichte es zum Turnaround und einem Sieg. Dieser blieb trotz guter Leistungen im Defensivbereich, aber nur phasenweise im Abschluss (Stichwort Wurfquote) zuhause gegen Neuenbürg dann im Endspurt verwehrt. Mit mehr Konzentration und Konsequenz soll jetzt wieder für strahlende Kurpfälzer Gesichter gesorgt werden. mj

Bild: Siegfried Brombach

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Die HSG hat bislang gegen Wieblingen gewonnen und bei HR Bottwar verloren. Flexibel müssen Hahne und seine Leute auch bei der Aufstellung sein, je nachdem welche Spieler er für die Regionalliga-Mannschaft abstellen muss.

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