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HG landet Auswärtssieg – Oftersheim/Schwetzingen gewinnt Krimi in Göppingen

Mit einem Auswärtserfolg bei FA Göppingen gleicht die HG Oftersheim/Schwetzingen in der Hauptrundengruppe 4 der Jugend-Bundesliga Handball ihre Punktekonto wieder aus. Sie gewinnt nach spannendem Spielverlauf, bei dem sich kein Team vorab einen entscheidenden Vorteil verschaffen konnte, mit 28:27 (13:12).

Anfänglich hatte zwar der Hausherr die Nase leicht vorne, aber mit dem Pausenpfiff war es dem Gast vergönnt, immer vorzulegen und ließ maximal einen Gleichstand zu. Zweimal schienen die Kurpfälzer den Schwaben gar zu enteilen. Doch sowohl das 16:19 (40.) als auch das 21:24 (49.) hatten keinen Bestand von Dauer (20:20/25:26). Und auch nach dem – wie sich später herausstellte – Siegtor (26:28) von Linkshänder Felix Rothardt ging das Zittern weiter, denn es waren noch über zwei Minuten zu absolvieren. Aber mehr als der Anschlusstreffer war für Göppingen nicht mehr drin.

Dies alles war auch ein großer Verdienst von Torwart Leon Back. „Er hat das Spiel mit entschieden und seine Sache sehr gut erfüllt“, lobte sein Coach Christoph Lahme. „Er hielt die wichtigen Dinger, wenn es für uns brenzlig wurde.“ Aber die gesamte Mannschaft wurde in sein Lob mit einbezogen. „Wir haben unser Abwehrspiel diesmal komplett durchgezogen, die vorher getroffenen Absprachen wurden vollständig eingehalten.“ Sachen, die häufig genug Stein des Anstoßes waren.

Ein hilfreiches „Maskottchen“

Fast schien es, als ob ein anderes Team als zuvor auf der Platte stand. Mit ursächlich und dienlich könnte allerdings auch eine interne Aussprache nach dem Videostudium im Training gewesen sein, als alle erkannten Schwächen zur Aussprache kamen. Lahme: „Die Mannschaft hat in den entsprechenden Situationen, wo es für uns nicht so gut lief, richtige Entscheidungen gefällt, mit guten Lösungen dagegengehalten und das Spiel zu unseren Gunsten gewendet.“

Co-Trainer Justin Hahne gab noch zu bedenken: „Wir haben jetzt nach der Partie wieder etliche angeschlagene Spieler, dies zeigt aber auch, dass die kämpferische Leistung gestimmt hat.“ Und er hat auch, schelmisch wie er ist, einen weiteren Matchwinner ausgemacht: „Unser ,Maskottchen‘ Konstantin hat den Sieg errungen.“ Dieses war ein Überraschungsgast aus der Handball-Hochburg Magdeburg. Über eine dauerhafte Verpflichtung wird nun verhandelt.

HG: Botterer, Back; Metz (3), Schulz, Zaum (29, Rothardt (2), Fischer (1), Kirchner (1), Merkel (8/4), Grimm (3), Zimprich (2), Nasgowitz (6). mj

Bild: Thorsten Metz

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Nur bei der TG Pforzheim war der Spielausgang mit 28:30 etwas knapper. Weniger komfortabel ist die Situation bei Oftersheim/Schwetzingen, wo Trainer Carsten Sender anfangs noch auf die Rückkehr zuvor ausgefallener Spielerinnen hoffte, ohne groß daran zu glauben. „Leider hat sich die Personalsituation eher noch verschlechtert, da die angeschlagenen eingesetzten Spielerinnen nun wahrscheinlich nicht mehr einsetzbar sind und der Krankheitszustand noch mehr Wirkung zeigt. Es gibt keine Genesung. Wir werden leidensfähig sein müssen Eine wirkliche Spielvorbereitung war daher nicht möglich“, wurde er bestätigt.

Dazu wurden bereits drei Spielerinnen aus dem Verbandsliga-Team eingesetzt, die jetzt jedoch der zweiten Mannschaft am Sonntag zur Verfügung stehen sollten. Für den HG-Coach ist klar: „Daher wird es gegen das Topteam der Liga um Jugendnationalspielerin Romy Reichle bestimmt kein vergnügungssteuerpflichtiges Ereignis. Kim Espinosa im Rückraum und Gina Wöhrl als Linkshänderin sind ebefalls Ausnahmeerscheinungen in der Liga.“ Trotzdem hofft er auf einen gewissen Zuspruch: „Dennoch lohnt sich der Besuch in der Halle, da einige der Talente aus dem Steisslinger Team bestimmt mal in den vermeintlichen Profiligen ankommen werden.“ mj

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Doch dieses Schwergewicht, der Drittliga-Absteiger, dürfte aktuell weiterhin für zu leicht befunden werden. Denn Rückkehrer von der Ausfallliste sind für HG-Trainer Christoph Lahme kaum in  Sicht: „Das wird wieder sehr schwierig für uns.“ Doch völlig entmutigt will er mit seinem Team nicht an den Stuttgarter Flughafen fahren. Schließlich hat er es jedes Mal geschafft, sein dezimiertes Kernteam zahlenmäßig gut zu ergänzen. In Waiblingen reichte es zum Turnaround und einem Sieg. Dieser blieb trotz guter Leistungen im Defensivbereich, aber nur phasenweise im Abschluss (Stichwort Wurfquote) zuhause gegen Neuenbürg dann im Endspurt verwehrt. Mit mehr Konzentration und Konsequenz soll jetzt wieder für strahlende Kurpfälzer Gesichter gesorgt werden. mj

Bild: Siegfried Brombach

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Die HSG hat bislang gegen Wieblingen gewonnen und bei HR Bottwar verloren. Flexibel müssen Hahne und seine Leute auch bei der Aufstellung sein, je nachdem welche Spieler er für die Regionalliga-Mannschaft abstellen muss.

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