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Laden... HG Oftersheim/Schwetzingen

„Gegnerische Spielweise adaptiert“

Handball-Verbandsliga: HG II hält Knittlingen auf Distanz.

Lukas Hepp beim Torwurf.

Mit 30:28 (13:16) setzte sich die HG Oftersheim/Schwetzingen II gegen den teils runderneuerten Verbandsliga-Konkurrenten TSV Knittlingen durch. Unter anderem die früheren HG-Akteure Marius Gabel (hütet jetzt in Ettlingen das Handball-Tor) und Kai Rudolf (Karriereende) waren nicht mehr in der Aufstellung zu finden. Dafür kamen einige Neuzugänge, die aber jetzt noch nicht die großen Akzente setzten.

HG-Trainer Justin Hahne im Rückblick: „Es war trotzdem das erwartet schwere Spiel gegen eine körperlich intensive Abwehr. Knittlingen bereitete damit unserem jugendlichen Team anfangs erhebliche Probleme.“ Als sich einer seiner Jungs auf der Bank über die ruppige Gangart bei seinem Coach beschwerte, meinte dieser lakonisch: „Willkommen im Männer-Handball.“ Bis zum 4:9 (18.) war die Quote misslungener Angriffe allerdings viel zu hoch (sieben Fehlwürfe, vier technische Fehler). Es gab Redebedarf. Aber dann wurde das Vorgehen ständig zwingender.

David Huljak sorgte für die Entscheidung.

Dabei wechselten die Coaches, auch Knittlingens Frank Müller, öfter ihre Deckungssysteme. Der HG-Abwehr bereitete dabei Sakda Choetchim Probleme, nicht nur mit seinen sieben Feldtreffern, sondern auch mit seinen Anspielen. „Aber durch die individuelle Spielklasse unserer Jungs konnten wir sehr gut die Spielweise des Gegners adaptieren. Deshalb haben wir auch verdient gewonnen“, urteilte Hahne.

Dafür hatte er intensiv mit seinen Männern in der Kabine zur Pause beraten. Nur kurz danach war der erste Gleichstand (17:17) zu verzeichnen. Es entwickelte sich ein hochdramatisches Kopf-an-Kopf-Rennen, an Spannung meist kaum zu überbieten. Jeder Fehler, jeder Aussetzer konnte jetzt zu einer Vorentscheidung führen. Diese hielt dann, erzwungen vom HG-Kollektiv, nach dem 25:24 (53.) auf Gästeseite Einzug. Drei Tore in Serie – allesamt von David Huljak erzielt, zwei Siebenmeter, ein Distanzwurf – gaben die Sicherheit auf die volle Punktausbeute.

HG: Bräunling, Meyer, Rabe; D. Huljak (10/7), Hepp (3), Weidner (1), Schmid (4), Fichtner 819, Vierling, Micke (5), Walter (2), Hell (1), Ihrig, Zimprich (3).

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18. März 2026

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3. Liga: Edward Hammarberg verlängert seinen Vertrag.

Die HG Oftersheim/Schwetzingen hat den nächsten wichtigen Pfeiler im Mannschaftskader stehen: Edward Hammarberg hat seinen Vertrag bei der HG um mindestens eine weitere Saison verlängert. „Wir freuen uns, dass Eddy der HG unabhängig von der Liga in der nächsten Runde treu bleibt“, sagt der Sportliche Leiter Freddy Fehrenbach.

Hammarberg kam 2022 als eines der größten finnischen Handballtalente von der SG Flensburg-Handewitt zur HG und hat sich hier zum Leistungsträger in der Mannschaft entwickelt. Gebremst wurde er in seiner Entwicklung nur immer wieder von kleinen und größeren Verletzungen. Aber derzeit ist er fit und mehr als eine Entlastung für HG-Torjäger Florian Burmeister im linken Rückraum. In den kommenden Wochen wird er den längerfristig verletzten Burmeister allerdings ganz ersetzen müssen.

„Ich fühle mich hier sportlich und menschlich sehr wohl“, sagt Hammarberg. „Ich habe das Gefühl, dass ich hier den nächsten Schritt in meiner Entwicklung machen kann.“

An der HG schätzt der 24-Jährige „vor allem den starken Zusammenhalt im Team und das familiäre Umfeld. Die Unterstützung der Fans und des gesamten Umfelds gibt einem als Spieler enorm viel zurück“, sagt er.

Der Student der Elektrotechnik hat sich zum Ziel gesetzt, sich „sowohl technisch als auch mental“ weiterzuentwickeln „und der Mannschaft bestmöglich zu helfen“.

Foto: S. Brombach

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