Eine starke Phase reicht nicht

JBLH-A: HG unterliegt in Hanau hauchdünn.
Eine gute Chance hatte HG-Trainer Justin Hahne im Vorfeld der abschließenden Begegnung in der Jugend-Bundesliga Handball für seine neuformierte A1 bei der HSG Hanau ausgerechnet. Und lange wurden seine Erwartungen auch erfüllt. Am Ende nahm sein Team aber eine hauchdünne 30:31 (15:15)-Niederlage mit in die Vorbereitung auf die Qualifikation.
Einen kleinen Hänger hatten die Gäste schon zur Mitte der ersten Halbzeit (9:6), der jedoch umgehend repariert wurde (11:11). Im Gleichtakt ging es der Pause entgegen und manch einer mag vielleicht den drei Siebenmetern nachgetrauert haben, die bis dato verworfen worden waren. Es schien indes, dass dies keine große Rolle spielen sollte. Mit Wiederanpfiff wurde hinten von Keeper Joshua Wolf und seinen Vorderleuten dichtgemacht. Über sechs Minuten lang kassierten sie keinen Gegentreffer mehr. Vorne tobte sich dafür der HG-Halblinke Malte Aeckerle aus. Er setzte vier Stück in ununterbrochener Folge in die Maschen zum 15:19.
Es hätte schon ein vorentscheidender Vorsprung sein können. Doch durch eigene Zeitstrafen und den etwas unkonventionellen Spielstil Hanaus ließen die Kurpfälzer sich verunsichern, brachten sich selbst aus dem Konzept (25:25) und damit in Schwierigkeiten, die in dieser Niederlage endeten.
HG: J. Wolf; Mehlis, Aeckerle (8/2), Kuhlee (1), Jäger (6), Lehn (3), Schmitt (5), Dudzial, Derr (1), Himmelmann (1), Wagner, Getrost, R. Wolf (5).


