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Ehrenamtliche des Jahres: Simone und Manuel Rehberger

HG und Stadtwerke Schwetzingen ehren engagierte Mitglieder schon seit mehr als zwei Jahrzehnten.

Schon als Kinder entdeckten sie die Leidenschaft für den Handballsport. Und jetzt geben sie diese in ganz verschiedenen Rollen an die HG-Kinder und ihre eigenen weiter: Simone und Manuel Rehberger heißen die „Ehrenamtlichen des Jahres“ – eine Auszeichnung, die die HG-Handballer gemeinsam mit den Stadtwerken Schwetzingen seit mittlerweile mehr als zwei Jahrzehnten vergeben.

Simone Rehberger begann mit nur sieben Jahren, Handball zu spielen, während ihr Mann Manuel im Alter von zwölf Jahren den Sport für sich entdeckte. Simone stammt aus einer handballbegeisterten Familie, und auch in Manuels Familie hatte der Sport stets einen hohen Stellenwert. Schließlich lernten sich beide beim TSV Wieblingen kennen.

„Selbstverständlich wollten wir auch unsere Kinder für den Handball begeistern. Bereits als Babys begleiteten sie uns zu unseren Spielen in die Hallen“, erzählt Simone Rehberger. „Nach unserem Umzug nach Oftersheim im Jahr 2014 besuchten wir mit Enrik die Ballschule der HG. Dort begann alles.“

Bei den Superminis und Minis begann Simone, sich organisatorisch zu engagieren und übernahm gelegentlich freitags das Training in Vertretung. Mit dem Eintritt ihres Sohnes Enrik in die D-Jugend wurde Simone erstmals Betreuerin und setzte ihr Engagement in der E-Jugend bei den Söhnen Lars und Tian fort. Manuel hingegen beendete seine aktive Laufbahn sowie seine Trainerkarriere beim TSV Wieblingen, um sich der Torhüter-Ausbildung der männlichen D-Jugend zu widmen, die oft zu kurz kommt. Heute ist Manuel Torwarttrainer der E- und D-Jugend, während Simone die männliche E1 betreut. Wo immer sie gebraucht werden, sind sie zur Stelle, etwa wenn die HG-Jugend beim Gemeindefest der evangelischen Kirchengemeinde Oftersheim die Teilnehmer in Bewegung bringt. Simone ist zudem Initiatorin der Teilnahme der HG-Jugend an Müllsammelaktionen in Oftersheim. Sie setzt so das Nachhaltigkeitskonzept der HG – die „HGenda 2030“ – um und sensibilisiert die HG-Jugend für die Herausforderungen des Klima- und Umweltschutzes.

„Unser Engagement bei der HG resultiert aus unserer eigenen Erfahrung in Vereinen und dem Bewusstsein, wie wichtig ehrenamtliches Engagement ist. Wir schätzen den Mannschaftssport sehr und sehen darin eine wertvolle Grundlage für die körperliche und soziale Entwicklung unserer Kinder“, sagt Manual Rehberger. Und Simone ergänzt: „Zudem möchten wir durch unser Handeln unseren Kindern und vielleicht auch anderen Menschen verdeutlichen, wie bedeutend Gemeinschaft und der Einsatz für andere sind. Ein Miteinander sollte in unserer Gesellschaft wieder stärker in den Fokus rücken.“

Lokales Engagement dient der Lebensqualität Vorort

„Wir sind von hier – wir engagieren uns für Hier“. Für die Stadtwerke Schwetzingen ist der Schulterschluss mit verschiedenen Vereinen im Versorgungsgebiet ein zentraler Baustein der Unternehmensphilosophie. „Vereinsleben fördert den Teamgeist, appelliert an den Zusammenhalt und vermittelt Sozialkompetenz. Deshalb verdienen unsere Vereine, sei es im sportlichen, musischen oder kulturellen Bereich, Anerkennung und Wertschätzung. Um diese Anerkennung sichtbar zu machen, vergeben wir gemeinsam mit der HG die Auszeichnung „Ehrenamtliche des Jahres“. Damit würdigen wir besonders engagierte Persönlichkeiten und wollen gleichzeitig dazu motivieren, sich durch ein ehrenamtliches Engagement in den Dienst der Allgemeinheit zu stellen“, beschreibt Patrick Körner (im Bild rechts) die Idee und Zielsetzung des Preises. Namens der Stadtwerke überreichte der Stadtwerke-Prokurist den beiden Ausgezeichneten jeweils eine Urkunde sowie Kurfürstenkarten des Stadtmarketings für einen Einkauf in Schwetzinger Geschäften.

Bild: Stadtwerke Schwetzingen GmbH & Co.KG.

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21. Mai 2026

Heißes Pflaster Coburg?

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Heißes Pflaster Coburg?

JBLH-A: HG kämpft am Wochenende mit vier Gegnern um drei Plätze. Coach Justin Hahne im Interview.

Die wochen-, ja sogar monatelange Vorbereitungszeit auf das finale und für die A-Jugend der HG Oftersheim/Schwetzingen einzige Qualifikationsturnier zur 2. Bundesliga ihrer Altersklasse (JBLH) steht nun unmittelbar bevor. Am Wochenende geht es ins nördliche Frankenland. Dort richtet in Coburg der ansässige HSC den zweitägigen Wettkampf für den Südbereich aus.

Die Kurpfälzer treffen dabei auf die ebenfalls runderneuerten Mannschaften ihrer Staffel der letzten Saison, die hinter ihr lagen: die SG BBM Bietigheim, eben der HSC Coburg und die HSG Hanau. Alle waren für diese Ausscheidung gesetzt, mussten nicht an landesverbandsinternen Vorausscheidungen teilnehmen. Aus einem dieser Regionalbereiche hat sich der TV Großwallstadt noch durchgesetzt. Die Unterfranken werden am Samstag dann der Auftaktgegner von Oftersheim/Schwetzingen sein. Gespielt wird im Modus Jeder-gegen-Jeden über zweimal 20 Minuten bei je zwei Partien pro Tag.

Im Nordduell (in Minden) sind Düsseldorf/Ratingen, Ausrichter GW Dankersen und MTV Lübeck als letztjährige Zweitligisten am Start (während Hamburg-Nord verzichtet). Von der Landesebene haben JSG Köln, JSG LiT (Nettelstedt) und Owschlag/Kropp/Tetenhusen den Sprung ins Turnier geschafft. In der nördlichen Sechser-Gruppe werden vier Plätze ausgespielt, den fünf Mannschaften im Süden stehen indes drei zur Verfügung.

Durch die streng räumlich vorgenommene Zuordnung auf die beiden Austragungsorte – wobei die spielleitende Stelle von einer „Auslosung“ schrieb, die diese Gruppeneinteilung ergeben hätte – hat sich ein gewisses Ungleichgewicht eingestellt. Somit steht fest, dass es im Norden in jedem Fall mindestens einen neuen Zweitligisten geben wird. Im Umkehrschluss bedeutet dies jedoch auch, dass im Süden ein vormaliger Bundesligist rausfliegen wird. Eine weitere Chance wird es dieses Jahr für keinen mehr geben.

Trainer Justin Hahne beantwortete vor der Abfahrt nach Coburg noch ein paar Fragen.

Lief die Vorbereitung zufriedenstellend ab?

Justin Hahne: Im Großteil bin ich zufrieden. Meiner Meinung nach fehlen uns die Spiele auf Wettbewerbsniveau, aber die Trainingseinheiten waren soweit gut, ich bin mit den Trainingsspielen zufrieden und wir freuen uns, dass es jetzt endlich los geht. Als Mannschaft haben wir uns sehr gut gefunden und die Chemie passt. Leider können wir die letzte Woche nicht richtig nutzen, da einige Spieler auf Klassenfahrt sind.

Ist die Kaderzusammenstellung optimal oder gibt es Lücken/Schwachstellen?

Hahne: Die Kaderzusammenstellung finde ich hervorragend. Seitdem ich als Cheftrainer in der A-Jugend bin, hatte ich keinen Kader, welcher diese Tiefe hatte. Optimal gibt es im Jugendbereich wahrscheinlich nie. Wir haben auf einigen Positionen viel Qualität und gleichzeitig Spieler, die Verantwortung übernehmen wollen. Klar gibt es Bereiche, in denen uns vielleicht noch Erfahrung fehlt. Aber die Mannschaft bringt Tempo, Einsatz und Charakter mit. Das kann auf so einem Turnier extrem wichtig werden.

Sind Ausfälle zu beklagen?

Hahne: Es gibt einige angeschlagene Spieler. Hier wird sich erst vor Abfahrt zeigen, ob sie rechtzeitig fit werden.

Habt ihr euch speziell auf die Gegner und deren Spielweise eingestellt? Oder soll der „eigene Stiefel“ abgespult werden?

Hahne: Ich habe mir natürlich einige Informationen zusammengesucht, aber diese nicht an die Mannschaft getragen. Die sind eher für mich in den Auszeiten wichtig oder wenn es Spitz auf Knopf geht. Wir sollten unsere Leistung auf den Platz bringen und die Gegner sollen sich auf uns einstellen.

Gibt es Kritik am Modus?

Hahne: Es gibt hier einige Kuriositäten. Eine Mannschaft (Anmerkung: Köln) spielte die Vorquali im Süden, ist jetzt aber dem Norden zugeordnet. Und die Vergabe der Wild-Cards finde ich sehr fragwürdig. Ich dachte immer, dass wir uns im Sport sportlich qualifizieren sollten und die Plätze nicht verschenkt werden. Der DHB versucht, die Hürde für die kleinen Vereine, die wirkliche Jugendarbeit betreiben, immer höher zu setzen. Umso stolzer bin ich aber, wenn wir es erneut schaffen sollten.

Ist abzuschätzen, welche Gruppe stärker besetzt zu sein scheint?

Hahne: Von außen wirkt der Süden schon sehr stark besetzt. Viele Mannschaften kennen sich, viele Spiele waren vergangene Saison eng. Aber am Ende musst du auf diesem Niveau sowieso jedes Spiel voll da sein. Geschenkt bekommst du nichts.

Was ist sonst noch zu beachten?

Hahne: Es gibt viele Leute in unserem Kreis, die uns Trainer wahnsinnig unterstützen. Ohne diese Menschen wäre der volle Fokus für uns nicht möglich. Die Jungs wissen das extrem zu schätzen und ich hoffe, dass wir sie mit einer erfolgreichen Qualifikation belohnen können.

Spielplan

Samstag: 12 Uhr. Coburg – Hanau; 13.20 Uhr: Großwallstadt – Oftersheim/Schwetzingen; 14.40 Uhr: Bietigheim – Coburg; 16 Uhr: Hanau – Großwallstadt; 17.20 Uhr: Oftersheim/Schwetzingen – Bietigheim.

Sonntag: 10 Uhr: Großwallstadt – Coburg; 11.20 Uhr: Oftersheim/Schwetzingen – Hanau; 12.40 Uhr: Bietigheim – Großwallstadt; 14 Uhr: Coburg – Oftersheim/Schwetzingen; 15.20 Uhr: Hanau – Bietigheim.

Spielort: Arena Coburg

Livestream sollte es geben, müsste über handball.net auffindbar sein. Dort werden diese Spiele bislang aber nicht aufgeführt.

Bild oben: Mindestens so erfolgreich wie in Biberach wollen sie sein, die Jungs von der A1 der HG (von links): Björn Erny (CT), Tom Baldauf (RR), Gabriel Weidner (K), Malte Aeckerle (RL), Dante Wagner (R), Joshua Wolf (T), Jan-Mathis Derr (LA), Raphael Mehlis (LA), Jona Himmelmann (RA), Jakub Dudziak (RL), Finn Hoberg (K), Robin Wolf (K), Fabio Jäger (RA), Jasper Rohr (R), Lennart Auth (LA), Raphael Schmitt (R), Niklas Philipp (T), Justin Hahne (TR), Christian Wolf (TT). Es fehlt Valentin Kuhlee (R).

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