Die eigene Position nicht gefährden

Verbandsliga: HG-Perspektivteam am Samstag beim Schlusslicht in Friedrichsfeld.
“Wir werden das Spiel nicht im Angriff gewinnen”, gibt Coach Justin Hahne seinen Handballern von der HG Oftersheim/Schwetzingen II vor und mit auf den kurzen Weg. Der führt sie zum Verbandsliga-Schlusslicht TV Friedrichsfeld, sei aber auf keinen Fall auf die leichte Schulter zu nehmen. Und dies nicht nur wegen der damit angedeuteten möglichen mentalen und technischen Probleme in einer harzfreien Halle.
So sind andere Attribute für den Auftritt des Viertplatzierten in Mannheim gefragt. Leidenschaft, Einsatzwillen werden dabei als grundsätzliche Tugenden vorausgesetzt. Der Trainer indes wünscht sich noch: „Wir sollten aus der letzten Partie gegen Wieblingen unser antizipatives Abwehrverhalten mitnehmen.“ Außerdem hoffe er, dass seine Männer aus den Anfängen der ersten Halbzeit der Hinspiels gelernt haben. Da lag seine Mannschaft schnell mit 4:9 im Hintertreffen. Seine finale Forderung ist zwar nicht neu, bleibt aber trotz ihrer Abgedroschenheit nicht weniger wichtig und aktuell: „Wir dürfen Friedrichsfeld auf keinen Fall unterschätzen, egal wo es gerade in der Tabelle steht. Und schließlich soll ja auch die eigene gute Position nicht verwässert werden.
Personell gelte es darüber hinaus wie üblich, das Abschlusstraining abzuwarten, auch hinsichtlich der Bundesliga-A-Jugend-Mannschaft, wer in die Aufstellung mit hinein genommen wird. Diverse Krankheiten spielten da ebenso eine Rolle wie eventuelle Abstellungen zur Drittliga-Ersten, die kurz danach gegen Fürstenfeldbruck eine wichtige Heim-Begegnung bestreiten wird.
TV Friedrichsfeld – HG Oftersheim/Schwetzingen II (Samstag, 17.30 Uhr, Lilli-Gräber-Halle)


