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DERBY! HG-Perspektivteam tritt in Plankstadt an

Handball-Badenliga: Plankstadt gegen Oftersheim/Schwetzingen II

DERBY! Viel mehr mus man eigentlich nicht schreiben, wenn die HW Plankstadt auf die HG Oftersheim/Schwetzingen II treffen. Plankstadts Handballer möchten gerne weiter im Verfolgerfeld hinter Badenliga-Spieltzenreiter SG Heddesheim um die beiden restlichen Podestplätze mitspielen. Julian Maier hat sich mit 17 Treffern gegen Knittlingen bereits dafür warm geworfen, auch wenn es nur zum Remis reichte. Und ein Sieg nun gegen den direkten Lokalrivalen HG Oftersheim/Schwetzingen II ist da unabdingbar. Doch in diesem Vergleich geht es nicht nur um die Tore und Punkte, da steckt meist mehr dahinter. Dies war im Hinspiel zu verfolgen, in welchem sich der damalige Gastgeber mit 31:29 behauptete. Eine Schlappe, die HW Plankstadt unbedingt wettmachen will.

Vom Kampf gar um Badens Meistertitel will der gastgebende Trainer Niels Eichhorn überhaupt nichts hören: „Im Moment interessiert mich einzig und allein das Derby. Wir wollen auf keinen Fall beide Spiele einer Saison gegen die HG verlieren. Die Spiele zwischen den beiden Mannschaften sind selten vorhersehbar, wir stellen uns auf alles ein. Ich erwarte maximalen Einsatz von meiner Truppe, gleichzeitig müssen wir aber stets einen kühlen Kopf bewahren – denn es werden brenzlige Situationen auf uns zukommen. Ich bin aber guter Dinge, dass wir gemeinsam mit den Fans in der Mehrzweckhalle unsere gute Heimbilanz ausbauen können.“

Mit dieser Einschätzung ist Eichhorn nicht weit von den Ansichten seines Gegenübers Lars Fichtner in seinen ausblickenden Ausführungen entfernt: „Wir müssen das Spiel mit 100 Prozent Leidenschaft, Wille und Einsatz angehen, um aus Plankstadt etwas mitzunehmen. Wir müssen absolut an die Grenzen gehen. Es wird für uns sicher keine leichte Partie, aber vieles kann gelingen, wenn wir an unsere Leistung im Wiesloch-Spiel anknüpfen.“

Und die endete ja auch Unentschieden. Und bei der HG erteilte diesbezüglich inzwischen das Trainergremium nach eingehender Videoanalyse jeglichen über einen in letzter Sekunde „geklauten Punkt“ ein klare Absage. „Alle unsere möglichen Vorwürfe erwiesen sich als falsch. Die Schiedsrichter haben alles richtig gemacht.“

Auch wenn das Derby-Spielgeschehen unvorhersehbar ist, eines lässt sich durchaus prognostizieren. Die (noch stehende) Mehrzweckhalle wird sicherlich aus allen Nähten platzen und unter der Anfeuerung der Fans beider Seiten erbeben.

HW Plankstadt – HG Oftersheim/Schwetzingen (Sonntag, 18 Uhr, Mehrzweckhalle Plankstadt)

Bild: Lutz Rüffer

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Steißlingen könnte in der aktuellen Verfassung beider Teams für die HG schwer zu schlucken sein. Drei Spiele hat das Team vom Hegau absolviert und liegt schon – natürlich verlustpunktfrei – 29 Tore im Plus.

Nur bei der TG Pforzheim war der Spielausgang mit 28:30 etwas knapper. Weniger komfortabel ist die Situation bei Oftersheim/Schwetzingen, wo Trainer Carsten Sender anfangs noch auf die Rückkehr zuvor ausgefallener Spielerinnen hoffte, ohne groß daran zu glauben. „Leider hat sich die Personalsituation eher noch verschlechtert, da die angeschlagenen eingesetzten Spielerinnen nun wahrscheinlich nicht mehr einsetzbar sind und der Krankheitszustand noch mehr Wirkung zeigt. Es gibt keine Genesung. Wir werden leidensfähig sein müssen Eine wirkliche Spielvorbereitung war daher nicht möglich“, wurde er bestätigt.

Dazu wurden bereits drei Spielerinnen aus dem Verbandsliga-Team eingesetzt, die jetzt jedoch der zweiten Mannschaft am Sonntag zur Verfügung stehen sollten. Für den HG-Coach ist klar: „Daher wird es gegen das Topteam der Liga um Jugendnationalspielerin Romy Reichle bestimmt kein vergnügungssteuerpflichtiges Ereignis. Kim Espinosa im Rückraum und Gina Wöhrl als Linkshänderin sind ebefalls Ausnahmeerscheinungen in der Liga.“ Trotzdem hofft er auf einen gewissen Zuspruch: „Dennoch lohnt sich der Besuch in der Halle, da einige der Talente aus dem Steisslinger Team bestimmt mal in den vermeintlichen Profiligen ankommen werden.“ mj

HG Oftersheim/Schwetzingen – TuS Steißlingen (Samstag, 19.30 Uhr, Nordstadthalle Schwetzingen)

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Handball-Regionalliga: HG bei aufstrebender HSG Ostfildern zu Gast

Bei der HSG Ostfildern (Sonntag, 17 Uhr, Körschtalhalle Scharnhausen), dem Shootingstar der letzten Jahre, der sich jetzt in der Handball-Regionalliga festgebissen hat, würde die HG Oftersheim/Schwetzingen ihr Punktekonto gerne wieder auf ein positives Saldo anheben. Dieses Bestreben dürfte aber auch bei den Schwaben vorherrschen, deren Bilanz ebenfalls 4:4 Zähler ausweist. Zwei Heimsiegen (gegen Weinstadt und Unterensingen) stehen ebenso zwei Auswärtsniederlagen (in Sandweier und in Willstätt) gegenüber. Auf der Filderebene wird von den Hausherren ein „schwerer Brocken“ erwartet.

Doch dieses Schwergewicht, der Drittliga-Absteiger, dürfte aktuell weiterhin für zu leicht befunden werden. Denn Rückkehrer von der Ausfallliste sind für HG-Trainer Christoph Lahme kaum in  Sicht: „Das wird wieder sehr schwierig für uns.“ Doch völlig entmutigt will er mit seinem Team nicht an den Stuttgarter Flughafen fahren. Schließlich hat er es jedes Mal geschafft, sein dezimiertes Kernteam zahlenmäßig gut zu ergänzen. In Waiblingen reichte es zum Turnaround und einem Sieg. Dieser blieb trotz guter Leistungen im Defensivbereich, aber nur phasenweise im Abschluss (Stichwort Wurfquote) zuhause gegen Neuenbürg dann im Endspurt verwehrt. Mit mehr Konzentration und Konsequenz soll jetzt wieder für strahlende Kurpfälzer Gesichter gesorgt werden. mj

Bild: Siegfried Brombach

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