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Dem Spitzenreiter Paroli bieten

Verbandsliga Herren: Wiesloch kommt am Samstag mit zahlreichen Bekannten in die Karl-Frei-Halle.

Wahrscheinlich tummeln sich in keiner anderen Verbandsliga-Mannschaft mehr ehemalige HG-Handballer und alte Kumpels wie bei der TSG Wiesloch, die nun beim HG-Perspektivteam vorstellig wird.

Für dessen Trainer Justin Hahne ist „Wiesloch das spielerisch stärkste Team in der Liga. Und dadurch, dass sich dessen Jungs so lange kennen, sind sie auch bärenstark in der Kleingruppenkooperation und kennen ihre Laufwege“. Die einzige Unkonstante beim Gast ist manchmal die Verfügbarkeit der einzelnen Sportler. Nur so dürften die kleinen Ausrutscher erklärbar sein. Da war am ersten Spieltag ein Remis gegen Neckarsulm, es folgte eines bei HR Bottwar und den dritten Punktverlust gab es in Wieblingen. Der Konkurrent um die Tabellenspitze, Rot/Malsch, wurde allerdings mit 31:27 bezwungen.

Auf dieses Team bezieht sich auch Hahne: „Wir müssen auf jeden Fall eine Schippe drauflegen im Vergleich zum Rot/Malscher Spiel, wo wir eigentlich hätten gewinnen können, wenn wir etwas uneigennütziger gespielt hätten.“ Außerdem geht er von einer intensiven Begegnung aus. „Sicherlich werden die Ex-HGler besonders motiviert sein.“ Und seine Jungs wollen sich beweisen und empfehlen.

Ebenso hat TSG-Coach Michi Peitz seinen Fokus schon eingestellt: „Auf der Schlussviertelstunde gegen Walzbachtal würde ich gegen die HG gerne aufbauen und weiter ohne Niederlage bleiben.“ Rund 45 Minuten taten sich seine Männer da schwer (24:22), bevor dann der Endspurt zu einem deutlichen 31:24 führte. Topscorer war einmal mehr die Flügelzange Paul Stier und Alexander Sauer.

HG Oftersheim/Schwetzingen II – TSG Wiesloch  (Samstag, 18 Uhr, Karl-Frei-Halle Oftersheim)

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Steißlingen könnte in der aktuellen Verfassung beider Teams für die HG schwer zu schlucken sein. Drei Spiele hat das Team vom Hegau absolviert und liegt schon – natürlich verlustpunktfrei – 29 Tore im Plus.

Nur bei der TG Pforzheim war der Spielausgang mit 28:30 etwas knapper. Weniger komfortabel ist die Situation bei Oftersheim/Schwetzingen, wo Trainer Carsten Sender anfangs noch auf die Rückkehr zuvor ausgefallener Spielerinnen hoffte, ohne groß daran zu glauben. „Leider hat sich die Personalsituation eher noch verschlechtert, da die angeschlagenen eingesetzten Spielerinnen nun wahrscheinlich nicht mehr einsetzbar sind und der Krankheitszustand noch mehr Wirkung zeigt. Es gibt keine Genesung. Wir werden leidensfähig sein müssen Eine wirkliche Spielvorbereitung war daher nicht möglich“, wurde er bestätigt.

Dazu wurden bereits drei Spielerinnen aus dem Verbandsliga-Team eingesetzt, die jetzt jedoch der zweiten Mannschaft am Sonntag zur Verfügung stehen sollten. Für den HG-Coach ist klar: „Daher wird es gegen das Topteam der Liga um Jugendnationalspielerin Romy Reichle bestimmt kein vergnügungssteuerpflichtiges Ereignis. Kim Espinosa im Rückraum und Gina Wöhrl als Linkshänderin sind ebefalls Ausnahmeerscheinungen in der Liga.“ Trotzdem hofft er auf einen gewissen Zuspruch: „Dennoch lohnt sich der Besuch in der Halle, da einige der Talente aus dem Steisslinger Team bestimmt mal in den vermeintlichen Profiligen ankommen werden.“ mj

HG Oftersheim/Schwetzingen – TuS Steißlingen (Samstag, 19.30 Uhr, Nordstadthalle Schwetzingen)

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Handball-Regionalliga: HG bei aufstrebender HSG Ostfildern zu Gast

Bei der HSG Ostfildern (Sonntag, 17 Uhr, Körschtalhalle Scharnhausen), dem Shootingstar der letzten Jahre, der sich jetzt in der Handball-Regionalliga festgebissen hat, würde die HG Oftersheim/Schwetzingen ihr Punktekonto gerne wieder auf ein positives Saldo anheben. Dieses Bestreben dürfte aber auch bei den Schwaben vorherrschen, deren Bilanz ebenfalls 4:4 Zähler ausweist. Zwei Heimsiegen (gegen Weinstadt und Unterensingen) stehen ebenso zwei Auswärtsniederlagen (in Sandweier und in Willstätt) gegenüber. Auf der Filderebene wird von den Hausherren ein „schwerer Brocken“ erwartet.

Doch dieses Schwergewicht, der Drittliga-Absteiger, dürfte aktuell weiterhin für zu leicht befunden werden. Denn Rückkehrer von der Ausfallliste sind für HG-Trainer Christoph Lahme kaum in  Sicht: „Das wird wieder sehr schwierig für uns.“ Doch völlig entmutigt will er mit seinem Team nicht an den Stuttgarter Flughafen fahren. Schließlich hat er es jedes Mal geschafft, sein dezimiertes Kernteam zahlenmäßig gut zu ergänzen. In Waiblingen reichte es zum Turnaround und einem Sieg. Dieser blieb trotz guter Leistungen im Defensivbereich, aber nur phasenweise im Abschluss (Stichwort Wurfquote) zuhause gegen Neuenbürg dann im Endspurt verwehrt. Mit mehr Konzentration und Konsequenz soll jetzt wieder für strahlende Kurpfälzer Gesichter gesorgt werden. mj

Bild: Siegfried Brombach

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