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Perspektivteam wird in Birkenau vorstellig

Handball-Badenliga: St. Leon/Reilingen gegen Rot/Malsch in St. Leon-Rot

Für das abstiegsgefährdete Badenliga-Team der HSG St. Leon/Reilingen wird noch einmal die Derbyzeit ausgerufen. Der immer wieder brisante Vergleich gegen die TSV  Rot/Malsch findet ausgerechnet dort statt, wo sich zwei der Teilkonkurrenten, die SG St. Leon und der TSV Rot, fast unmittelbar berühren, im Sportzentrum Harres der Gemeinde St. Leon-Rot.

Noch hat die HSG Chancen auf den Klassenverbleib. Aber die sind rein theoretischer Natur. Trainer Martin Schnetz hat sich schon mit dem Gang eine Liga tiefer abgefunden. „Vielleicht es nach vier, fünf Jahren Abstiegskampf besser so, einen Neuanfang in der Verbandsliga zu starten. In erster Linie geht es für die Jungs darum, mal wieder mehr Spiele zu gewinnen und frisch gestärkt vielleicht in zwei, drei Jahren die Badenliga-Rückkehr anzustreben.“ Das Fundament dafür ist gelegt, er wird diesen Weg begleiten, ihm zur Seite steht Torwart-Legende Daniel Unser, der sich nun zum wiederholten Male endgültig von seinem Platz zwischen den Pfosten verabschieden will.

Ligarivale HG Oftersheim/Schwetzingen II will sich derweil noch einmal beim TSV Birkenau vernünftig präsentieren (Samstag, 20 Uhr). Einer der A-Jugendlichen, der dabei zum Einsatz kommen könnte (Aufstellung entscheidet sich wie gehabt erst Samstagmittag nach absolviertem Bundesliga-Jugendspiel) ist Flügelmann Thorben Löffler. Er hat bei seinen bisherigen Einsätzen in der Aktivität eine interessante Entdeckung gemacht: „Aufgefallen ist mir das nicht vorhandene schnelle Spiel, das ich von der A-Jugend lieben gelernt habe (dazu gehört auch das Rückzugsverhalten). Wenn man vorne hart für ein Tor ackert und dann im Gegenzug ohne Gegenwehr es wieder kassiert, ist das kontraprodukitiv.“ Nächste Saison gehört er fest zum Kader der „Ib“ und bringt eventuell frischen Schwung mit in das Team hinein – und vielleicht schon am Samstag im hessischen Odenwald.

Die TSG Eintracht Plankstadt ist mal wieder spielfrei und das für Samstag gepante Match der HG-Frauen bei der SG Stutensee/Weingarten wurde mittlerweile abgesagt und für Oftersheim/Schwetzingen gewertet. Erstaunlicherweise will die SG aber am Sonntag dann gegen die HG Saase antreten.

TSV Birkenau – HG Oftersheim/Schwetzingen (Samstag, 20 Uhr, Langenberg-Sporthalle Birkenau)

Bild: Thorsten Metz

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Steißlingen könnte in der aktuellen Verfassung beider Teams für die HG schwer zu schlucken sein. Drei Spiele hat das Team vom Hegau absolviert und liegt schon – natürlich verlustpunktfrei – 29 Tore im Plus.

Nur bei der TG Pforzheim war der Spielausgang mit 28:30 etwas knapper. Weniger komfortabel ist die Situation bei Oftersheim/Schwetzingen, wo Trainer Carsten Sender anfangs noch auf die Rückkehr zuvor ausgefallener Spielerinnen hoffte, ohne groß daran zu glauben. „Leider hat sich die Personalsituation eher noch verschlechtert, da die angeschlagenen eingesetzten Spielerinnen nun wahrscheinlich nicht mehr einsetzbar sind und der Krankheitszustand noch mehr Wirkung zeigt. Es gibt keine Genesung. Wir werden leidensfähig sein müssen Eine wirkliche Spielvorbereitung war daher nicht möglich“, wurde er bestätigt.

Dazu wurden bereits drei Spielerinnen aus dem Verbandsliga-Team eingesetzt, die jetzt jedoch der zweiten Mannschaft am Sonntag zur Verfügung stehen sollten. Für den HG-Coach ist klar: „Daher wird es gegen das Topteam der Liga um Jugendnationalspielerin Romy Reichle bestimmt kein vergnügungssteuerpflichtiges Ereignis. Kim Espinosa im Rückraum und Gina Wöhrl als Linkshänderin sind ebefalls Ausnahmeerscheinungen in der Liga.“ Trotzdem hofft er auf einen gewissen Zuspruch: „Dennoch lohnt sich der Besuch in der Halle, da einige der Talente aus dem Steisslinger Team bestimmt mal in den vermeintlichen Profiligen ankommen werden.“ mj

HG Oftersheim/Schwetzingen – TuS Steißlingen (Samstag, 19.30 Uhr, Nordstadthalle Schwetzingen)

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Bei der HSG Ostfildern (Sonntag, 17 Uhr, Körschtalhalle Scharnhausen), dem Shootingstar der letzten Jahre, der sich jetzt in der Handball-Regionalliga festgebissen hat, würde die HG Oftersheim/Schwetzingen ihr Punktekonto gerne wieder auf ein positives Saldo anheben. Dieses Bestreben dürfte aber auch bei den Schwaben vorherrschen, deren Bilanz ebenfalls 4:4 Zähler ausweist. Zwei Heimsiegen (gegen Weinstadt und Unterensingen) stehen ebenso zwei Auswärtsniederlagen (in Sandweier und in Willstätt) gegenüber. Auf der Filderebene wird von den Hausherren ein „schwerer Brocken“ erwartet.

Doch dieses Schwergewicht, der Drittliga-Absteiger, dürfte aktuell weiterhin für zu leicht befunden werden. Denn Rückkehrer von der Ausfallliste sind für HG-Trainer Christoph Lahme kaum in  Sicht: „Das wird wieder sehr schwierig für uns.“ Doch völlig entmutigt will er mit seinem Team nicht an den Stuttgarter Flughafen fahren. Schließlich hat er es jedes Mal geschafft, sein dezimiertes Kernteam zahlenmäßig gut zu ergänzen. In Waiblingen reichte es zum Turnaround und einem Sieg. Dieser blieb trotz guter Leistungen im Defensivbereich, aber nur phasenweise im Abschluss (Stichwort Wurfquote) zuhause gegen Neuenbürg dann im Endspurt verwehrt. Mit mehr Konzentration und Konsequenz soll jetzt wieder für strahlende Kurpfälzer Gesichter gesorgt werden. mj

Bild: Siegfried Brombach

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Handball-Verbandsliga: HG-Ib will am Samstag in Walzbachtal punkten.

Das HG-Perspektivteam fährt am Wochenende in den Kraichgau zur HSG Walzbachtal fahren (Samstag, 19 Uhr, Sporthalle Jöhlingen). „Mit Walzbachtal kommt gerade in dieser Liga ein großer Gradmesser“, hebt HG-Trainer Justin Hahne den Gegner auf ein gewisses Podest. „Hier müssen wir die große und körperlich starke Rückraum-Reihe aktiv und gut annehmen. Ich glaube, wenn wir unser flexibles Angriffsspiel durchziehen, sollten wir die Partie für uns entscheiden können.“

Die HSG hat bislang gegen Wieblingen gewonnen und bei HR Bottwar verloren. Flexibel müssen Hahne und seine Leute auch bei der Aufstellung sein, je nachdem welche Spieler er für die Regionalliga-Mannschaft abstellen muss.

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