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Steigerung bringt HG II Erfolg in „Hausen“ – HG hat Meisterticket geknipst

Mit einer Wendung nach der Pause hin zu mehr Konzentration und Konsequenz sicherte sich die HG Oftersheim/Schwetzingen II gegen die SG Leutershausen II einen 29:20 (10:9)-Auswärtssieg.

Damit stand die HG kurzfristig alleine an der Tabellenspitze der Badenliga (Hardheim verliert gegen Plankstadt und kommt übernächsten Samstag nach Schwetzingen zum Vorrundenabschluss), hat aber mehr Handball-Partien ausgetragen als der Rest der Konkurrenz. Sonntags musste sie diese Position aber zugunsten von Viernheim wieder räumen.

Wer aus der Ferne angesichts des spärlichen Zwischenstandes der ersten Halbzeit von einer leidenschaftlich ausgetragenen Abwehrschlacht ausgeht, muss vom Chronisten enttäuscht werden. Das angestrebte Tempospiel bei den Gästen war Fehlanzeige, hinzu kamen ein paar Unzulänglichkeiten im Abschluss, die sich nicht unbedingt eine sattelfeste SGL-Defensive auf die Fahnen schreiben darf. Auf der anderen Seite der schleppende Vortrag der Hausherren in ihren Angriffsbemühungen. „Doch diese Angriffe haben sie am Ende irgendwie noch durchgewurschtelt“, bedauerte HG-Coach Julian Zipf, bevor er zu seinem nächsten Termin, seinem nächsten Job bei der „Drittliga-Ersten“ als Co-Trainer in Haßloch eilte.

Die Wende, die Zipf dann wesentlich besser gefiel, deutete sich nach dem Seitenwechsel rasend schnell an. Zehn Sekunden dauerte es nur, bis Felix Kruse den nächsten HG-Treffer setzte. Ein Siebenmeter wurde noch verblasen, dann nahm der fast einseitge Torreigen an Fahrt auf (11:14, 13:20). Die Begegnung war damit schon entschieden. „Wir hatten jetzt eine sehr gute Abwehr- und Torwartleistung. Patrick Netscher gefiel dabei mit vielen guten Aktionen in der Defensive. Daraus resultierend endlich auch mal ein paar Gegenstöße für uns.“ So durfte Zipf ohne Gefahr munter durchwechseln, Varianten ausprobieren, zumal er der Not gehorchend und die Situation ausnutzend (Bundesliga-Jugend spielfrei), drei Nachwuchsakteure in seinen Kader berufen hatte.

HG: Cule, Back; Trunk (5), Redmann (1), Seidenfuß (6), Kruse (4), Grimm, Zaum (1), Zimprich (2), Thüre (2), Lahme (4), Fichtner (2), Netscher (2), Schmitt. mj

Nach den sonntäglichen Ergebnissen haben sich in der Handball-Badenliga erste Entscheidungen zementiert. In der Nordgruppe ist die HG Oftersheim/Schwetzingen II nach dem Sieg von Heddesheim über Friesrichsfeld nicht mehr von der Teilnahme an der Aufstiegs- und Meisterrunde zu verdrängen. Gleiches gilt für Viernheim, welches nun nach seinem Erfolg in Eppelheim die Tabelle anführt. Hardheim würde noch ein Sieg reichen (spielt als nächstes in Friedrichsfeld), Plankstadt bräuchte aktuell noch deren drei, falls Friedrichsfeld nicht verliert.

Im südlichen Bereich der Gruppe B sind Heidelsheim/Helmsheim und Knielingen nicht mehr zu verdrängen, Pforzheim/Eutingen II und Wiesloch benötigen jeweils nur noch einen Zähler oder einen Punktverlust der HSG St. Leon/Reilingen.   mj

Bild: Lutz Rüffer

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18. März 2026

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3. Liga: Edward Hammarberg verlängert seinen Vertrag.

Die HG Oftersheim/Schwetzingen hat den nächsten wichtigen Pfeiler im Mannschaftskader stehen: Edward Hammarberg hat seinen Vertrag bei der HG um mindestens eine weitere Saison verlängert. „Wir freuen uns, dass Eddy der HG unabhängig von der Liga in der nächsten Runde treu bleibt“, sagt der Sportliche Leiter Freddy Fehrenbach.

Hammarberg kam 2022 als eines der größten finnischen Handballtalente von der SG Flensburg-Handewitt zur HG und hat sich hier zum Leistungsträger in der Mannschaft entwickelt. Gebremst wurde er in seiner Entwicklung nur immer wieder von kleinen und größeren Verletzungen. Aber derzeit ist er fit und mehr als eine Entlastung für HG-Torjäger Florian Burmeister im linken Rückraum. In den kommenden Wochen wird er den längerfristig verletzten Burmeister allerdings ganz ersetzen müssen.

„Ich fühle mich hier sportlich und menschlich sehr wohl“, sagt Hammarberg. „Ich habe das Gefühl, dass ich hier den nächsten Schritt in meiner Entwicklung machen kann.“

An der HG schätzt der 24-Jährige „vor allem den starken Zusammenhalt im Team und das familiäre Umfeld. Die Unterstützung der Fans und des gesamten Umfelds gibt einem als Spieler enorm viel zurück“, sagt er.

Der Student der Elektrotechnik hat sich zum Ziel gesetzt, sich „sowohl technisch als auch mental“ weiterzuentwickeln „und der Mannschaft bestmöglich zu helfen“.

Foto: S. Brombach

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