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Laden... HG Oftersheim/Schwetzingen

Gute Phasen reichen gegen Heddesheim nicht aus

Die Verbandsliga-Handballerinnen der HG Oftersheim/Schwetzingen II mussten sich in heimischer Nordstadthalle der SG Heddesheim mit 23:32 (10:17) geschlagen geben. Dabei zeigte die HG durchaus, dass sie mit den Gästen mithalten kann. Über die gesamte Spielzeit fehlte jedoch die nötige Konstanz, um die guten Phasen auch auf der Anzeigetafel entsprechend darzustellen.

Zu Beginn begegneten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe. Nach knapp acht Minuten stand es 5:5, auch beim 8:9 in der 13. Minute war die HG noch unmittelbar dran. Anschließend erhöhte Heddesheim das Tempo und nutzte vor allem Ballverluste im Angriff der Gastgeberinnen konsequent für schnelle Gegenstöße. Die HG erspielte sich ihrerseits immer wieder schöne Möglichkeiten, scheiterte jedoch zu häufig im Abschluss – und das von nahezu allen Positionen. So setzten sich die Gäste zunehmend ab und gingen mit einer Sieben-Tore-Führung in die Halbzeit.

Auch nach dem Seitenwechsel gelang es nicht, den Rückstand entscheidend zu verkürzen. Zwar blitzte immer wieder auf, welches Potenzial in der Mannschaft steckt: Wenn die Angriffe konsequent ausgespielt, die Chancen genutzt und in der Defensive geschlossen gearbeitet wurden, begegneten sich beide Teams durchaus auf Augenhöhe. Diese Phasen waren an diesem Tag allerdings zu selten und vor allem von zu kurzer Dauer.

Hinzu kamen Schwierigkeiten im Abwehrverbund. Das Verschieben funktionierte nicht über die gesamte Spielzeit konsequent genug, so dass Heddesheim immer wieder Lücken fand. Teilweise gelang es den Gästen sogar trotz doppelter Deckung, sich durchzusetzen und zum Abschluss zu kommen. Auf der Gegenseite ließ Oftersheim/Schwetzingen weiterhin zu viele gute Möglichkeiten ungenutzt. So gelang es nicht mehr, den Rückstand entscheidend zu verkürzen, und die Gäste brachten ihren Vorsprung schließlich deutlich ins Ziel.

HG-Trainer Moritz Dornseiff sieht den Schlüssel für die kommenden Aufgaben vor allem in neuem Selbstvertrauen und mehr Spielfreude: „Wir müssen endlich zu unserem Spiel aus den letzten zwei Jahren zurückfinden, um wieder freier aufspielen zu können und uns nicht um jede Aktion zu sorgen. Wir müssen unser Selbstbewusstsein zurückbekommen und als Mannschaft wieder Spaß am Spiel haben, um in dieser Liga bestehen zu können.“

HG: Rademacher, Walther; Barthelmeß, Bosse (3), Buhrke, Fleig (1), Jeckel (1), Kößler (9/6), Mayer, Müller, Scalia (1), Schmitt, Siegel (5), Von Beeren (2/1), Zimmermann (1). dg

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