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Laden... HG Oftersheim/Schwetzingen

Kalte Dusche nach der Pause

JBLH: HG-A-Jugend unterliegt hessischem Rivalen Rodgau/Nieder-Roden mit 28:36.

Die erste Begegnung der HG Oftersheim/Schwetzingen in der 2. Jugend-Bundesliga Handball war sicherlich nicht vergnügungssteuerpflichtig – höchstens für die Gästefans. Denn das spielerische Niveau ließ über etliche Strecken der Begegnung zu wünschen übrig, vor allem bei den Hausherren in der zweiten Halbzeit. Sie mussten mit 28:36 (15:17) das Spielfeld und die Punkte den Gästen von der HSG Rodgau/Nieder-Roden überlassen.

Zwar hatten Malte Aeckerle und Tom Baldauf nach dem Seitenwechsel auf 17:18 gestellt, dann war aber der sprichwörtliche Ofen aus. Es wurde dunkel und kalt im HG-Lager (18:23, 23:31). Besonders halbhoch geworfene Bälle erzürnten die heimischen Coaches, erfreuten dafür die Gäste-Keeper. Auf heimischer Seite war es Torwart Joshua Wolf mit seinen 14 Paraden, der seinem Team überhaupt die Möglichkeit geboten hatte, bis nach der Pause dranzubleiben, ebenso wie sein neuer Partner Ian Mast (ab 48., fünf gehaltene Bälle), der mithalf, ein höheres Resultat am Ende zu verhindern.

HG-Trainer Justin Hahne wollte indes nicht zu hart mit seinen Leuten ins Gericht gehen: „Aufgrund der schwierigen Trainingssituation war es wohl schwer, unsere Mannschaft optimal auf dieses Spiel vorzubereiten. Im Grunde haben wir im Angriff gute Auslösehandlungen gefunden. Und wenn wir mit Tempo gekommen sind, waren wir auch erfolgreich.“ Etliche der Spieler hatten auch noch die verlorene Männer-Verbandsliga-Partie vom Vorabend in den Knochen und im Geist. „Leider waren wohl in der zweiten Halbzeit einige im Kopf nicht frisch und wollten den Sieg zu früh erzwingen, womit dann die Fehler kamen.“

Diese wurden von den gut eingespielt wirkenden Gästen gnadenlos ausgenutzt. Sie warfen zielgenau aus der zweiten Reihe oder wussten andere Lücken in der HG-Deckung zu bedienen. Ein Aufbäumen auf Oftersheim/Schwetzinger Seite war zwar zu spüren, wirkte teilweise jedoch verkrampft. Ein wenig haderte Hahne da schon während der Partie: „Wir nehmen extra eine Auszeit und erklären alles, doch dann macht jeder sein eigenes Ding.“

HG: J. Wolf, Mast; Mehlis (1), Groode (1), Baldauf (2), Aeckerle (8/4), Auth (2), Kuhlee (1), Weidner (2), Jäger (1), Rohr (1), Schmitt (4/1), Dudziak (1), Himmelmann, Wagner (1), R. Wolf (3).

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