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Laden... HG Oftersheim/Schwetzingen

HG II in der zweithöchsten Klasse

C-Jugend: HG schafft nach hartem Kampf den Sprung in die Oberliga.

Zwölf C-Jugend-Handball-Teams spielten an zwei Austragungsorten, in Königbronn und Herrenberg, um elf Plätze in der Oberliga ihrer Altersstufe. Das heißt, zehn von ihnen erreichten diese Spielklasse am vergangenen Wochenende. Und die C2 der HG gehört dazu. Sie hat wie der Nachbar vom TV Eppelheim den Sprung in die zweithöchste Klasse Deutschlands gepackt. Aber einfach war der Weg nicht.

Denn HGW Hofweier gab der HG zum Auftakt ein 12:10 mit auf den Weg. Diese rehabilitierte sich mit einem 13:11 über Veranstalter H2Ku Herrenberg. Und da eingangs H2Ku HGW mit 12:9 bezwungen hatte, waren in dieser Vorgruppe alle punktgleich. Doch Herrenberg mit 23:22 als Trefferbilanz stand im Tableau vor Hofweier (21:21) und der HG (22:23) mit „schlechtester“ (ein Ausdruck der sich bei diesen marginalen Abständen eigentlich verbietet) Torbilanz. Damit war der Ausrichter durch.

Für Oftersheim/Schwetzingen ging es weiter – gegen den Lokalkonkurrenten Eppelheim. Beide schenkten sich nichts, trennten sich 14:14. Die HG schien kurz vor Ende dem Sieg näher (13:10/14.), aber der TVE bäumte sich noch auf und besonders Alexander Scheffzek, Toptorschütze seines Teams, mit vier Toren in Folge rettete den einen Punkt, während die HG in dieser turbulenten Schlussphase noch drei Zeitstrafen einsammelte. Eppelheim hatte zuvor gegen Plochingen (11:13) und Dreiland (15:20, als Vorgruppensieger qualifiziert) zweimal den kürzeren gezogen. 

Aber nach dem Remis zog Eppelheim Plochingen mit 15:12 ab. Final sollte zwischen den Schwaben vom Neckarknie (Plochingen) und den Leimbachanrainern (Oftersheim/Schwetzingen) die hart umkämpfte Entscheidung fallen. Das wollte sie jedoch lange nicht: 15:15 – 70 Sekunden Restspielzeit – Auszeit Plochingen – Ballgewinn HG und Tor durch Mica Braun und immer noch 40 Sekunden auf der Uhr, die sich scheinbar endlos zogen – dann endlich Abpfiff – Oberliga erreicht.

HG-Coach Nils Trautner war geschafft, erleichtert und super erfreut: „Wir haben unser Qualiziel nach einem denkbar spannenden und Nerven kostenden Tag erreicht. Am Ende entscheidet zweimal ein Tor den Ausgang. In der Vorrunde hätten wir durch ein Tor mehr den Gruppensieg geholt. Am Ende ist das Glück auf der eigenen Seite und wir holen das Ding durch ein erzieltes Tor mehr. Ich bin super stolz auf die Jungs, die trotz der knappen und umkämpften Ergebnisse nie aufgegeben haben und sich die Qualifikation am Ende absolut verdient haben. Jetzt heißt es erstmal Pause und die Pfingstferien genießen.“

HG: Betzwieser, Hauck; Braun, Heinke, Rhoden, Alkayas, Zhu, Clary, Leidig, de Feo, Seiler, Götz.

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