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Katz-und-Maus-Spiel

Verbandsliga Männer: HG II zeigt Weschnitztal die Grenzen auf.

Noch einmal präsentierte sich die HG Oftersheim/Schwetzingen II in der Verbandsliga von ihrer heimstarken Seite. Mit der HSG Weschnitztal spielte sie ein wenig Katz-und-Maus und verschlang sie am Ende jedoch mit 35:28 (20:17) sowie Haut und Haar.

Einem starken Start zum 10:5 mit einem glänzend aufgelegten Thorsten Micke auf Halblinks folgte eine eher beschauliche Phase (17:16/26.). Dann wurde jedoch wieder richtig Ernst gemacht und nach gut einer dreiviertel Stunde war das Match entschieden (28:20). Über diese gesamt Zeit zeigte sich Manuel Ihrig, obwohl Rechtshänder, im rechten Rückraum besonders spielfreudig. Der Gast präsentierte sich vorne teilweise etwas konfus, wusste nicht so recht, wie er den HG-Verteidigern zu Leibe rücken sollte. Hinten stand er den quirligen Angreifern oft machtlos gegenüber.

Trainer Justin Hahne war weitgehend zufrieden: „Im Endeffekt ist unser Matchplan, mit Kreuzungen die Weschnitztäler Abwehr auseinanderzunehmen, aufgegangen. Was wir in der ersten Halbzeit nicht schafften, war hinten ordentlich zwischen sechs und neun Metern zu arbeiten. Da kassierten wir zu viele Rückraumtore. Nach der Pause wurden mit zunehmender Spieldauer unsere Deckung besser und eventuell auch die Entscheidungsfindungen bei der HSG schlechter aufgrund fehlender Kadertiefe.“

Spätestens beim 30:21 hatte Hahne schon in den „Ausbildungsmodus“ geschalten, probierte Varianten mit einem vierten Rückraumspieler, dafür ohne Tormann. Und eigentlich sollten jene, die anschließend noch in der „Ersten“ eingesetzt werden sollten, sich ausruhen, hatten aber einfach viel zu viel Spaß am Spiel.

Saisonabschluss wird nun am Sonntag beim TSV Knittlingen begangen.

HG: Bäunling, Rabe, Meyer; D. Huljak (6/4), Aeckerle, Hepp (3), Kuhlee (1), Vierling, Micke (6), Weidner (4), Walter (4), Hell (2), Ihrig (7), Zimprich (2), R. Wolf.

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Nur bei der TG Pforzheim war der Spielausgang mit 28:30 etwas knapper. Weniger komfortabel ist die Situation bei Oftersheim/Schwetzingen, wo Trainer Carsten Sender anfangs noch auf die Rückkehr zuvor ausgefallener Spielerinnen hoffte, ohne groß daran zu glauben. „Leider hat sich die Personalsituation eher noch verschlechtert, da die angeschlagenen eingesetzten Spielerinnen nun wahrscheinlich nicht mehr einsetzbar sind und der Krankheitszustand noch mehr Wirkung zeigt. Es gibt keine Genesung. Wir werden leidensfähig sein müssen Eine wirkliche Spielvorbereitung war daher nicht möglich“, wurde er bestätigt.

Dazu wurden bereits drei Spielerinnen aus dem Verbandsliga-Team eingesetzt, die jetzt jedoch der zweiten Mannschaft am Sonntag zur Verfügung stehen sollten. Für den HG-Coach ist klar: „Daher wird es gegen das Topteam der Liga um Jugendnationalspielerin Romy Reichle bestimmt kein vergnügungssteuerpflichtiges Ereignis. Kim Espinosa im Rückraum und Gina Wöhrl als Linkshänderin sind ebefalls Ausnahmeerscheinungen in der Liga.“ Trotzdem hofft er auf einen gewissen Zuspruch: „Dennoch lohnt sich der Besuch in der Halle, da einige der Talente aus dem Steisslinger Team bestimmt mal in den vermeintlichen Profiligen ankommen werden.“ mj

HG Oftersheim/Schwetzingen – TuS Steißlingen (Samstag, 19.30 Uhr, Nordstadthalle Schwetzingen)

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Bei der HSG Ostfildern (Sonntag, 17 Uhr, Körschtalhalle Scharnhausen), dem Shootingstar der letzten Jahre, der sich jetzt in der Handball-Regionalliga festgebissen hat, würde die HG Oftersheim/Schwetzingen ihr Punktekonto gerne wieder auf ein positives Saldo anheben. Dieses Bestreben dürfte aber auch bei den Schwaben vorherrschen, deren Bilanz ebenfalls 4:4 Zähler ausweist. Zwei Heimsiegen (gegen Weinstadt und Unterensingen) stehen ebenso zwei Auswärtsniederlagen (in Sandweier und in Willstätt) gegenüber. Auf der Filderebene wird von den Hausherren ein „schwerer Brocken“ erwartet.

Doch dieses Schwergewicht, der Drittliga-Absteiger, dürfte aktuell weiterhin für zu leicht befunden werden. Denn Rückkehrer von der Ausfallliste sind für HG-Trainer Christoph Lahme kaum in  Sicht: „Das wird wieder sehr schwierig für uns.“ Doch völlig entmutigt will er mit seinem Team nicht an den Stuttgarter Flughafen fahren. Schließlich hat er es jedes Mal geschafft, sein dezimiertes Kernteam zahlenmäßig gut zu ergänzen. In Waiblingen reichte es zum Turnaround und einem Sieg. Dieser blieb trotz guter Leistungen im Defensivbereich, aber nur phasenweise im Abschluss (Stichwort Wurfquote) zuhause gegen Neuenbürg dann im Endspurt verwehrt. Mit mehr Konzentration und Konsequenz soll jetzt wieder für strahlende Kurpfälzer Gesichter gesorgt werden. mj

Bild: Siegfried Brombach

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Die HSG hat bislang gegen Wieblingen gewonnen und bei HR Bottwar verloren. Flexibel müssen Hahne und seine Leute auch bei der Aufstellung sein, je nachdem welche Spieler er für die Regionalliga-Mannschaft abstellen muss.

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