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Gelingt der Sprung auf Platz drei?

Verbandsliga Männer: HG-Perspektivteam am Samstag in Handschuhsheim mit verändertem Kader.       

An der Spitze der Verbandsliga ist die Spannung wieder gestiegen. Zweiter TSV Rot/Malsch hat nach zwei Ausrutschern wieder gewonnen und zwar beim Dritten TSV Wieblingen, während die TSG Wiesloch als vormals alleiniger Tabellenführer in Knittlingen verlor. Beide sind jetzt punktgleich, gelten für den Rest des Starterfeldes als uneinholbar. Aber die HG Oftersheim/Schwetzingen II ist dadurch auf einen Zähler an Rang drei herangerückt. Der Podestplatz winkt. Es muss aber jetzt gegen den TSV Handschuhsheim, seines Zeichens Neunter, kompromisslos nachgelegt werden, auch wenn der Gastgeber auf harzfreiem Terrain arbeitet. Die Wieblinger sind derweil zeitgleich in Wiesloch zu Gast beim Spitzenreiter.

Doch HG-Trainer Justin Hahne warnt vor übertriebenem Optimismus, nicht nur wegen der klebstofffreien Zone, die vielen Vollblut-Handballern ja mentale Probleme verursacht. „Aufgrund der Verletzten- und Krankheitssituation bei uns in erster und zweiter Mannschaft wird es zu einem veränderten Kader kommen. Dies sehe ich allerdings nicht als Problem, sondern als Chance für andere Spieler, sich nachhaltig zu empfehlen. Wichtig wird hierbei sein, mit der sehr harten Gangart der Gegner zurechtzukommen.“

TSV Handschuhsheim – HG Oftersheim/Schwetzingen II (Samstag, 20 Uhr, Sportzentrum Nord)

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Steißlingen könnte in der aktuellen Verfassung beider Teams für die HG schwer zu schlucken sein. Drei Spiele hat das Team vom Hegau absolviert und liegt schon – natürlich verlustpunktfrei – 29 Tore im Plus.

Nur bei der TG Pforzheim war der Spielausgang mit 28:30 etwas knapper. Weniger komfortabel ist die Situation bei Oftersheim/Schwetzingen, wo Trainer Carsten Sender anfangs noch auf die Rückkehr zuvor ausgefallener Spielerinnen hoffte, ohne groß daran zu glauben. „Leider hat sich die Personalsituation eher noch verschlechtert, da die angeschlagenen eingesetzten Spielerinnen nun wahrscheinlich nicht mehr einsetzbar sind und der Krankheitszustand noch mehr Wirkung zeigt. Es gibt keine Genesung. Wir werden leidensfähig sein müssen Eine wirkliche Spielvorbereitung war daher nicht möglich“, wurde er bestätigt.

Dazu wurden bereits drei Spielerinnen aus dem Verbandsliga-Team eingesetzt, die jetzt jedoch der zweiten Mannschaft am Sonntag zur Verfügung stehen sollten. Für den HG-Coach ist klar: „Daher wird es gegen das Topteam der Liga um Jugendnationalspielerin Romy Reichle bestimmt kein vergnügungssteuerpflichtiges Ereignis. Kim Espinosa im Rückraum und Gina Wöhrl als Linkshänderin sind ebefalls Ausnahmeerscheinungen in der Liga.“ Trotzdem hofft er auf einen gewissen Zuspruch: „Dennoch lohnt sich der Besuch in der Halle, da einige der Talente aus dem Steisslinger Team bestimmt mal in den vermeintlichen Profiligen ankommen werden.“ mj

HG Oftersheim/Schwetzingen – TuS Steißlingen (Samstag, 19.30 Uhr, Nordstadthalle Schwetzingen)

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Handball-Regionalliga: HG bei aufstrebender HSG Ostfildern zu Gast

Bei der HSG Ostfildern (Sonntag, 17 Uhr, Körschtalhalle Scharnhausen), dem Shootingstar der letzten Jahre, der sich jetzt in der Handball-Regionalliga festgebissen hat, würde die HG Oftersheim/Schwetzingen ihr Punktekonto gerne wieder auf ein positives Saldo anheben. Dieses Bestreben dürfte aber auch bei den Schwaben vorherrschen, deren Bilanz ebenfalls 4:4 Zähler ausweist. Zwei Heimsiegen (gegen Weinstadt und Unterensingen) stehen ebenso zwei Auswärtsniederlagen (in Sandweier und in Willstätt) gegenüber. Auf der Filderebene wird von den Hausherren ein „schwerer Brocken“ erwartet.

Doch dieses Schwergewicht, der Drittliga-Absteiger, dürfte aktuell weiterhin für zu leicht befunden werden. Denn Rückkehrer von der Ausfallliste sind für HG-Trainer Christoph Lahme kaum in  Sicht: „Das wird wieder sehr schwierig für uns.“ Doch völlig entmutigt will er mit seinem Team nicht an den Stuttgarter Flughafen fahren. Schließlich hat er es jedes Mal geschafft, sein dezimiertes Kernteam zahlenmäßig gut zu ergänzen. In Waiblingen reichte es zum Turnaround und einem Sieg. Dieser blieb trotz guter Leistungen im Defensivbereich, aber nur phasenweise im Abschluss (Stichwort Wurfquote) zuhause gegen Neuenbürg dann im Endspurt verwehrt. Mit mehr Konzentration und Konsequenz soll jetzt wieder für strahlende Kurpfälzer Gesichter gesorgt werden. mj

Bild: Siegfried Brombach

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