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Revanche nicht geglückt

Verbandsliga: HG II verliert gegen Birkenau.

Mit 24:27 (13:14) unterlag die HG Oftersheim/Schwetzingen II auch im Verbandsliga-Rückspiel den Handballern des TSV Birkenau. Die angekündigte Revanche fiel damit aus.

Über mehr als drei Viertel der Spielzeit wogte das Geschehen hin und her, wies dabei auch leichte Dellen auf (4:7, 7:8, 13:13, 16:14, 19:20). Auffällig im positiven Sinne war die geringe Fehlerquote im ersten Spielabschnitt, die unter 50 Prozent lag. Im Gegenzug gab es hinten allerdings kaum Ballgewinne zu notieren. Auch Angriffe mit hoher Geschwindigkeit waren Mangelware. Einzig kurz vor dem Seitenwechsel, als der TSV in Unterzahl agierte, waren Lars Fichtner und Mungkorn Nauß zur Stelle, schnappten sich das Wurfgerät und bugsierten es jeweils in das leere Birkenauer Tor.

Direkt zum Beginn der zweiten Halbzeit zeichnet die Statistik ein wirres Bild. Viermal wurde der Ball verblasen, zweimal verloren, aber auch dreifach getroffen – meist aus ordentlichem Tempo heraus. Hinten sorgten Tim Rabe und seine Gehäuseumrandung für eine Birkenauer Nullnummer (16:14). Doch da die Fehleranfälligkeit im Abschluss anhielt, der TSV dafür wieder in Schwung kam, war der Vorsprung bald Geschichte. Zwei, drei Aussetzer gegen Ende brachten dem Gast den entscheidenden Vorteil und hinterließen die Hausherren teilweise ratlos, mit Fragezeichen, die es gemeinsam aufzuarbeiten gilt.

HG: Bräunling, Rabe, Meyer; D. Huljak (1/1), Aeckerle (2), Hepp (2), Schmid (1), Nauß (1), Fichtner (1), Ferger (3), Weidner (1), Walter (4/2), Hell (3), Zimprich (5), R. Wolf.

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Steißlingen könnte in der aktuellen Verfassung beider Teams für die HG schwer zu schlucken sein. Drei Spiele hat das Team vom Hegau absolviert und liegt schon – natürlich verlustpunktfrei – 29 Tore im Plus.

Nur bei der TG Pforzheim war der Spielausgang mit 28:30 etwas knapper. Weniger komfortabel ist die Situation bei Oftersheim/Schwetzingen, wo Trainer Carsten Sender anfangs noch auf die Rückkehr zuvor ausgefallener Spielerinnen hoffte, ohne groß daran zu glauben. „Leider hat sich die Personalsituation eher noch verschlechtert, da die angeschlagenen eingesetzten Spielerinnen nun wahrscheinlich nicht mehr einsetzbar sind und der Krankheitszustand noch mehr Wirkung zeigt. Es gibt keine Genesung. Wir werden leidensfähig sein müssen Eine wirkliche Spielvorbereitung war daher nicht möglich“, wurde er bestätigt.

Dazu wurden bereits drei Spielerinnen aus dem Verbandsliga-Team eingesetzt, die jetzt jedoch der zweiten Mannschaft am Sonntag zur Verfügung stehen sollten. Für den HG-Coach ist klar: „Daher wird es gegen das Topteam der Liga um Jugendnationalspielerin Romy Reichle bestimmt kein vergnügungssteuerpflichtiges Ereignis. Kim Espinosa im Rückraum und Gina Wöhrl als Linkshänderin sind ebefalls Ausnahmeerscheinungen in der Liga.“ Trotzdem hofft er auf einen gewissen Zuspruch: „Dennoch lohnt sich der Besuch in der Halle, da einige der Talente aus dem Steisslinger Team bestimmt mal in den vermeintlichen Profiligen ankommen werden.“ mj

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Bei der HSG Ostfildern (Sonntag, 17 Uhr, Körschtalhalle Scharnhausen), dem Shootingstar der letzten Jahre, der sich jetzt in der Handball-Regionalliga festgebissen hat, würde die HG Oftersheim/Schwetzingen ihr Punktekonto gerne wieder auf ein positives Saldo anheben. Dieses Bestreben dürfte aber auch bei den Schwaben vorherrschen, deren Bilanz ebenfalls 4:4 Zähler ausweist. Zwei Heimsiegen (gegen Weinstadt und Unterensingen) stehen ebenso zwei Auswärtsniederlagen (in Sandweier und in Willstätt) gegenüber. Auf der Filderebene wird von den Hausherren ein „schwerer Brocken“ erwartet.

Doch dieses Schwergewicht, der Drittliga-Absteiger, dürfte aktuell weiterhin für zu leicht befunden werden. Denn Rückkehrer von der Ausfallliste sind für HG-Trainer Christoph Lahme kaum in  Sicht: „Das wird wieder sehr schwierig für uns.“ Doch völlig entmutigt will er mit seinem Team nicht an den Stuttgarter Flughafen fahren. Schließlich hat er es jedes Mal geschafft, sein dezimiertes Kernteam zahlenmäßig gut zu ergänzen. In Waiblingen reichte es zum Turnaround und einem Sieg. Dieser blieb trotz guter Leistungen im Defensivbereich, aber nur phasenweise im Abschluss (Stichwort Wurfquote) zuhause gegen Neuenbürg dann im Endspurt verwehrt. Mit mehr Konzentration und Konsequenz soll jetzt wieder für strahlende Kurpfälzer Gesichter gesorgt werden. mj

Bild: Siegfried Brombach

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