„Mund abwischen und weitermachen“

3. Liga: Emanuel Novo trifft am Freitag gegen Rhein-Neckar-Löwen II auf alte Weggefährten.
Emanuel Novo, meist „Manu“ gerufen, kann schon auf eine bewegte Karriere zurückblicken. Übrigens will er auf keinen Fall „Emu“ wie der bekannte Radfahrer Emanuel Buchmann, genannt werden. Aber er soll ja auch nicht bergauf fahren, sondern von Rechtsaußen tief oder hoch, lang oder kurz werfen. Mit Timo von Albedyll und Yannick Muth hatte er schon vor seiner HG-Zeit Kontakt, auch einige andere bekannte Spieler sind ihm schon begegnet. Vor dem Derby mit den Rhein-Neckar-Löwen II in der Nordstadthalle steht er uns für ein paar Fragen zur Verfügung.
Bitte um eine kurze Skizze der bisherigen Laufbahn.
Emanuel Novo: Ich habe beim TV Ruchheim das Handballspielen angefangen und relativ früh den Wechsel zur TSG Friesenheim gemacht, wo ich die ganze Jugend verbracht habe. Von da bin ich zum TV Hochdorf und anschließend zur VTV Mundenheim.
Wie kam es überhaupt zu dieser Sportart?
Novo: Ich habe mit Fußball und Handball angefangen, weil es die beiden Sportarten in meinem Dorf waren. Später habe ich mich dann für Handball entschieden.
Höhepunkte? Tiefschläge?
Novo: Meine Höhepunkte waren das Final Four in Berlin zu meiner B-Jugend-Zeit und mein Einsatz in der 2. Bundesliga bei der TSG Friesenheim. Ein Tiefschlag war der Abstieg mit dem TV Hochdorf in die ehemalige Oberliga.
Welche HG-Spieler sind von früher besonders in Erinnerung?
Novo: Das ist schon sehr lange her, da muss ich ehrlich gestehen, dass ich gar nicht mehr weiß, wer von den Spielern alles schon gespielt hat. Ich weiß jedoch, dass Max Barthelmeß bereits dabei war, da es mein direkter Konkurrent war.
Das persönliche Urteil über die aktuelle Lage der HG?
Novo: Ich denke, dass sich jeder eine bessere Lage wünscht, aber wir können an der aktuellen Situation nichts mehr ändern. Jetzt gilt es nach vorne zu schauen, den Mund abzuwischen und weiterzumachen.
Wie kommt das Team da raus – oder ist die Sache schon gelaufen?
Novo: Wie bereits gesagt, geht es jetzt einfach darum, weiterzumachen. Wir müssen als Mannschaft gemeinsam die letzten Spiele mit Wille und Spaß am Sport angehen und von Spiel zu Spiel und nicht an ein mögliches Ende denken.
Gibt es auch Verbindungen zum Gegner von heute?
Novo: Mit den Rhein-Neckar Löwen kommt eine Mannschaft, die aus vielen jungen Spielern besteht, welche eine sehr gute Ausbildung genossen haben und bis jetzt eine sehr gute Runde spielen. Verbindungen habe ich vor allem aus meiner Zeit beim TV Hochdorf. Steffen Christmann, der Co-Trainer, war zu dieser Zeit mein Trainer, und Theo Sommer habe ich selbst in der C-Jugend noch als Trainer begleitet.
HG Oftersheim/Schwetzingen – Rhein-Neckar-Löwen II (Freitag, 20 Uhr, Nordstadthalle Schwetzingen)
mj/Foto: S. Brombach


