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Revanche statt Dank

Verbandsliga Männer: HG-Perspektivteam empfängt am Samstag den TSV Birkenau in der KFH.

Nimmt man die HG Oftersheim/Schwetzingen II als Anführer des Mittelfeldes in der Handball-Verbandsliga, ist ihr kommender Gast, der TSV Birkenau, dort mittendrin. Aber die Differenz zwischen beiden Kontrahenten beträgt nur vier Zähler

Und in der Vorrunde haben die Odenwälder den HG-Jungs ordentlich einen mitgegeben (35:21). Der damals unterlegene Coach Justin Hahne erinnert sich zwar ungerne, aber dafür umso deutlicher: „Auch wenn die Hinspielniederlage sehr, sehr bitter war, war dieses Ergebnis eigentlich der Startschuss für unser Zusammenwachsen als Team. Klar ist hier aber auch, dass wir uns dafür nicht bedanken wollen, sondern deutlich auf Revanche aus sind.“

Seinen Kader hat er größtenteils zusammen, es galt an Feinheiten zu arbeiten. So würde er gerne die Birkenauer Kreisläuferkooperation unterbunden wissen. Ein Aufgabe für den Oftersheim/Schwetzinger Mittelblock. Und auch Hahnes Spielgestalter und Vollstrecker bekommen etwas  mit auf den Weg: „Wir dürfen im Angriff nicht hektisch reagieren und überfrüht abschließen.“

Nachdem schon etwas mehr als die Hälfte der Saison gelaufen ist, lohnt sich ein kleiner Blick auf die doch völlig neue Ligenzusammensetzung, dieser Mixtur aus badischen (BHV) und nordwürttembergischen (WHV) Mannschaften in Staffel 1. Die anderen drei Gruppen haben keine solche intensive Zusammenführung von Ost und West erfahren. Ganz vorne geben die Teams aus dem Altkreis Heidelberg den Ton an. Ihnen folgen die meisten anderen ehemaligen BHV-Vertreter. Abgesehen natürlich von dem in diesem Jahr indisponierten TV Friedrichsfeld sowie in Teilen der HSG Bruchsal/Untergrombach. Die drei Ex-HVW-Vereine tummeln sich ebenfalls allesamt im hinteren Bereich.

HG II – TSV Birkenau, Samstag, 18.30 Uhr, Karl-Frei-Halle Oftersheim

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Steißlingen könnte in der aktuellen Verfassung beider Teams für die HG schwer zu schlucken sein. Drei Spiele hat das Team vom Hegau absolviert und liegt schon – natürlich verlustpunktfrei – 29 Tore im Plus.

Nur bei der TG Pforzheim war der Spielausgang mit 28:30 etwas knapper. Weniger komfortabel ist die Situation bei Oftersheim/Schwetzingen, wo Trainer Carsten Sender anfangs noch auf die Rückkehr zuvor ausgefallener Spielerinnen hoffte, ohne groß daran zu glauben. „Leider hat sich die Personalsituation eher noch verschlechtert, da die angeschlagenen eingesetzten Spielerinnen nun wahrscheinlich nicht mehr einsetzbar sind und der Krankheitszustand noch mehr Wirkung zeigt. Es gibt keine Genesung. Wir werden leidensfähig sein müssen Eine wirkliche Spielvorbereitung war daher nicht möglich“, wurde er bestätigt.

Dazu wurden bereits drei Spielerinnen aus dem Verbandsliga-Team eingesetzt, die jetzt jedoch der zweiten Mannschaft am Sonntag zur Verfügung stehen sollten. Für den HG-Coach ist klar: „Daher wird es gegen das Topteam der Liga um Jugendnationalspielerin Romy Reichle bestimmt kein vergnügungssteuerpflichtiges Ereignis. Kim Espinosa im Rückraum und Gina Wöhrl als Linkshänderin sind ebefalls Ausnahmeerscheinungen in der Liga.“ Trotzdem hofft er auf einen gewissen Zuspruch: „Dennoch lohnt sich der Besuch in der Halle, da einige der Talente aus dem Steisslinger Team bestimmt mal in den vermeintlichen Profiligen ankommen werden.“ mj

HG Oftersheim/Schwetzingen – TuS Steißlingen (Samstag, 19.30 Uhr, Nordstadthalle Schwetzingen)

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Handball-Regionalliga: HG bei aufstrebender HSG Ostfildern zu Gast

Bei der HSG Ostfildern (Sonntag, 17 Uhr, Körschtalhalle Scharnhausen), dem Shootingstar der letzten Jahre, der sich jetzt in der Handball-Regionalliga festgebissen hat, würde die HG Oftersheim/Schwetzingen ihr Punktekonto gerne wieder auf ein positives Saldo anheben. Dieses Bestreben dürfte aber auch bei den Schwaben vorherrschen, deren Bilanz ebenfalls 4:4 Zähler ausweist. Zwei Heimsiegen (gegen Weinstadt und Unterensingen) stehen ebenso zwei Auswärtsniederlagen (in Sandweier und in Willstätt) gegenüber. Auf der Filderebene wird von den Hausherren ein „schwerer Brocken“ erwartet.

Doch dieses Schwergewicht, der Drittliga-Absteiger, dürfte aktuell weiterhin für zu leicht befunden werden. Denn Rückkehrer von der Ausfallliste sind für HG-Trainer Christoph Lahme kaum in  Sicht: „Das wird wieder sehr schwierig für uns.“ Doch völlig entmutigt will er mit seinem Team nicht an den Stuttgarter Flughafen fahren. Schließlich hat er es jedes Mal geschafft, sein dezimiertes Kernteam zahlenmäßig gut zu ergänzen. In Waiblingen reichte es zum Turnaround und einem Sieg. Dieser blieb trotz guter Leistungen im Defensivbereich, aber nur phasenweise im Abschluss (Stichwort Wurfquote) zuhause gegen Neuenbürg dann im Endspurt verwehrt. Mit mehr Konzentration und Konsequenz soll jetzt wieder für strahlende Kurpfälzer Gesichter gesorgt werden. mj

Bild: Siegfried Brombach

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