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Tabellenspitze verspielt

Landesliga Frauen: Ib-Damen geben Führung in Handschuhsheim aus der Hand.

Beim Vierten der Landesliga, dem TSV Handschuhsheim, mussten die Handballerinnen der HG Oftersheim/Schwetzingen II eine 21:24 (16:12)-Niederlage hinnehmen, die aus eigener Sicht vermeidbar gewesen wäre. Nach einer starken ersten Halbzeit und einer verdienten Führung verlor die HG im zweiten Durchgang zunehmend den Zugriff und ließ den sicher geglaubten Erfolg noch entgleiten und gab damit auch die Tabellenführung ab.

Der Start in die Partie verlief zwar erfolgreich, jedoch keineswegs einfach. Die Bedingungen in der Halle ohne Harz erforderten von Beginn an volle Konzentration und sauberes Spiel, was der HG in der ersten Halbzeit größtenteils gelang. Im Angriff zeigte das Team ansprechende Spielzüge und traf gute Entscheidungen, in der Abwehr wurde geschlossen gearbeitet. Besonders Torfrau Viktoria Lichtner erwies sich als starker Rückhalt und entschärfte über die gesamte Partie mehrere hochkarätige Torchancen der Gastgeberinnen. So setzte sich die HG schon vor der Pause verdient ab.

Nur noch fünf Treffer

Nach dem Seitenwechsel trat die HG jedoch mit angezogener Handbremse auf. Der nötige Druck auf die gegnerische Abwehr fehlte, technische Fehler häuften sich und klare Torchancen blieben ungenutzt. Mit lediglich fünf eigenen Treffern in der gesamten zweiten Halbzeit gab die HG dem TSV Handschuhsheim zunehmend Selbstvertrauen zurück. Parallel dazu verlor die Abwehr an Stabilität, sodass der Vorsprung Schritt für Schritt dahinschmolz. Damit reichte die Defensivleistung am Ende nicht mehr aus, um den Vorsprung zu verteidigen – der TSV drehte die Partie und entschied das Spiel für sich.

Ausblick

Am Samstag (14.30 Uhr, Karl-Frei-Halle Oftersheim) wartet mit der SG Nußloch II ein direkter Tabellennachbar. Um dabei erfolgreich zu sein, wird es entscheidend sein, wieder über die gesamte Spielzeit hinweg konsequent aufzutreten und an die Stärke der vergangenen Wochen anzuknüpfen.

HG: Lichtner, Rademacher; Barthelmeß, Bosse (5), Fleig (3), Grüssinger, Kößler (3), Marmol Carmona (1), Mayer (1), Müller (1), Scalia, Schmitt (3), Siegel (2), Treiber, Von Beeren (1), Zimmermann (1).               dg

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Nur bei der TG Pforzheim war der Spielausgang mit 28:30 etwas knapper. Weniger komfortabel ist die Situation bei Oftersheim/Schwetzingen, wo Trainer Carsten Sender anfangs noch auf die Rückkehr zuvor ausgefallener Spielerinnen hoffte, ohne groß daran zu glauben. „Leider hat sich die Personalsituation eher noch verschlechtert, da die angeschlagenen eingesetzten Spielerinnen nun wahrscheinlich nicht mehr einsetzbar sind und der Krankheitszustand noch mehr Wirkung zeigt. Es gibt keine Genesung. Wir werden leidensfähig sein müssen Eine wirkliche Spielvorbereitung war daher nicht möglich“, wurde er bestätigt.

Dazu wurden bereits drei Spielerinnen aus dem Verbandsliga-Team eingesetzt, die jetzt jedoch der zweiten Mannschaft am Sonntag zur Verfügung stehen sollten. Für den HG-Coach ist klar: „Daher wird es gegen das Topteam der Liga um Jugendnationalspielerin Romy Reichle bestimmt kein vergnügungssteuerpflichtiges Ereignis. Kim Espinosa im Rückraum und Gina Wöhrl als Linkshänderin sind ebefalls Ausnahmeerscheinungen in der Liga.“ Trotzdem hofft er auf einen gewissen Zuspruch: „Dennoch lohnt sich der Besuch in der Halle, da einige der Talente aus dem Steisslinger Team bestimmt mal in den vermeintlichen Profiligen ankommen werden.“ mj

HG Oftersheim/Schwetzingen – TuS Steißlingen (Samstag, 19.30 Uhr, Nordstadthalle Schwetzingen)

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Doch dieses Schwergewicht, der Drittliga-Absteiger, dürfte aktuell weiterhin für zu leicht befunden werden. Denn Rückkehrer von der Ausfallliste sind für HG-Trainer Christoph Lahme kaum in  Sicht: „Das wird wieder sehr schwierig für uns.“ Doch völlig entmutigt will er mit seinem Team nicht an den Stuttgarter Flughafen fahren. Schließlich hat er es jedes Mal geschafft, sein dezimiertes Kernteam zahlenmäßig gut zu ergänzen. In Waiblingen reichte es zum Turnaround und einem Sieg. Dieser blieb trotz guter Leistungen im Defensivbereich, aber nur phasenweise im Abschluss (Stichwort Wurfquote) zuhause gegen Neuenbürg dann im Endspurt verwehrt. Mit mehr Konzentration und Konsequenz soll jetzt wieder für strahlende Kurpfälzer Gesichter gesorgt werden. mj

Bild: Siegfried Brombach

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Die HSG hat bislang gegen Wieblingen gewonnen und bei HR Bottwar verloren. Flexibel müssen Hahne und seine Leute auch bei der Aufstellung sein, je nachdem welche Spieler er für die Regionalliga-Mannschaft abstellen muss.

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