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Die eigene Position nicht gefährden

Verbandsliga: HG-Perspektivteam am Samstag beim Schlusslicht in Friedrichsfeld.

“Wir werden das Spiel nicht im Angriff gewinnen”, gibt Coach Justin Hahne seinen Handballern von der HG Oftersheim/Schwetzingen II vor und mit auf den kurzen Weg. Der führt sie zum Verbandsliga-Schlusslicht TV Friedrichsfeld, sei aber auf keinen Fall auf die leichte Schulter zu nehmen. Und dies nicht nur wegen der damit angedeuteten möglichen mentalen und technischen Probleme in einer harzfreien Halle.

So sind andere Attribute für den Auftritt des Viertplatzierten in Mannheim gefragt. Leidenschaft, Einsatzwillen werden dabei als grundsätzliche Tugenden vorausgesetzt. Der Trainer indes wünscht sich noch: „Wir sollten aus der letzten Partie gegen Wieblingen unser antizipatives Abwehrverhalten mitnehmen.“ Außerdem hoffe er, dass seine Männer aus den Anfängen der ersten Halbzeit der Hinspiels gelernt haben. Da lag seine Mannschaft schnell mit 4:9 im Hintertreffen. Seine finale Forderung ist zwar nicht neu, bleibt aber trotz ihrer Abgedroschenheit nicht weniger wichtig und aktuell: „Wir dürfen Friedrichsfeld auf keinen Fall unterschätzen, egal wo es gerade in der Tabelle steht. Und schließlich soll ja auch die eigene gute Position nicht verwässert werden.

Personell gelte es darüber hinaus wie üblich, das Abschlusstraining abzuwarten, auch hinsichtlich der Bundesliga-A-Jugend-Mannschaft, wer in die Aufstellung mit hinein genommen wird. Diverse Krankheiten spielten da ebenso eine Rolle wie eventuelle Abstellungen zur Drittliga-Ersten, die kurz danach gegen Fürstenfeldbruck eine wichtige Heim-Begegnung bestreiten wird.

TV Friedrichsfeld – HG Oftersheim/Schwetzingen II (Samstag, 17.30 Uhr, Lilli-Gräber-Halle)

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Steißlingen könnte in der aktuellen Verfassung beider Teams für die HG schwer zu schlucken sein. Drei Spiele hat das Team vom Hegau absolviert und liegt schon – natürlich verlustpunktfrei – 29 Tore im Plus.

Nur bei der TG Pforzheim war der Spielausgang mit 28:30 etwas knapper. Weniger komfortabel ist die Situation bei Oftersheim/Schwetzingen, wo Trainer Carsten Sender anfangs noch auf die Rückkehr zuvor ausgefallener Spielerinnen hoffte, ohne groß daran zu glauben. „Leider hat sich die Personalsituation eher noch verschlechtert, da die angeschlagenen eingesetzten Spielerinnen nun wahrscheinlich nicht mehr einsetzbar sind und der Krankheitszustand noch mehr Wirkung zeigt. Es gibt keine Genesung. Wir werden leidensfähig sein müssen Eine wirkliche Spielvorbereitung war daher nicht möglich“, wurde er bestätigt.

Dazu wurden bereits drei Spielerinnen aus dem Verbandsliga-Team eingesetzt, die jetzt jedoch der zweiten Mannschaft am Sonntag zur Verfügung stehen sollten. Für den HG-Coach ist klar: „Daher wird es gegen das Topteam der Liga um Jugendnationalspielerin Romy Reichle bestimmt kein vergnügungssteuerpflichtiges Ereignis. Kim Espinosa im Rückraum und Gina Wöhrl als Linkshänderin sind ebefalls Ausnahmeerscheinungen in der Liga.“ Trotzdem hofft er auf einen gewissen Zuspruch: „Dennoch lohnt sich der Besuch in der Halle, da einige der Talente aus dem Steisslinger Team bestimmt mal in den vermeintlichen Profiligen ankommen werden.“ mj

HG Oftersheim/Schwetzingen – TuS Steißlingen (Samstag, 19.30 Uhr, Nordstadthalle Schwetzingen)

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Handball-Regionalliga: HG bei aufstrebender HSG Ostfildern zu Gast

Bei der HSG Ostfildern (Sonntag, 17 Uhr, Körschtalhalle Scharnhausen), dem Shootingstar der letzten Jahre, der sich jetzt in der Handball-Regionalliga festgebissen hat, würde die HG Oftersheim/Schwetzingen ihr Punktekonto gerne wieder auf ein positives Saldo anheben. Dieses Bestreben dürfte aber auch bei den Schwaben vorherrschen, deren Bilanz ebenfalls 4:4 Zähler ausweist. Zwei Heimsiegen (gegen Weinstadt und Unterensingen) stehen ebenso zwei Auswärtsniederlagen (in Sandweier und in Willstätt) gegenüber. Auf der Filderebene wird von den Hausherren ein „schwerer Brocken“ erwartet.

Doch dieses Schwergewicht, der Drittliga-Absteiger, dürfte aktuell weiterhin für zu leicht befunden werden. Denn Rückkehrer von der Ausfallliste sind für HG-Trainer Christoph Lahme kaum in  Sicht: „Das wird wieder sehr schwierig für uns.“ Doch völlig entmutigt will er mit seinem Team nicht an den Stuttgarter Flughafen fahren. Schließlich hat er es jedes Mal geschafft, sein dezimiertes Kernteam zahlenmäßig gut zu ergänzen. In Waiblingen reichte es zum Turnaround und einem Sieg. Dieser blieb trotz guter Leistungen im Defensivbereich, aber nur phasenweise im Abschluss (Stichwort Wurfquote) zuhause gegen Neuenbürg dann im Endspurt verwehrt. Mit mehr Konzentration und Konsequenz soll jetzt wieder für strahlende Kurpfälzer Gesichter gesorgt werden. mj

Bild: Siegfried Brombach

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