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Laden... HG Oftersheim/Schwetzingen

Auftrag ausgeführt

Verbandsliga: Im Verfolgerduell feiert HG-Perspektivteam Heimsieg über Wieblingen.

Es ging um Wiedergutmachung für die Handballer der HG Oftersheim/Schwetzingen II, um Revanche für eine unglückliche Niederlage im Verbandsliga-Hinspiel gegen den TSV Wieblingen. Diesen Auftrag ihres Trainers Justin Hahne führte das Heimteam mit einem 34:27 (18:12)-Sieg aus. Doch der Weg zu diesem Erfolg war mit unterschiedlichen Phasen gepflastert, die den HG-Coach mal erfreuten, mal enttäuschten. Damit rückte seine Mannschaft dem Dritten Wieblingen näher auf die Pelle und bleibt dem Führungsduo Rot/Malsch und Wiesloch auf den Fersen.

In die erstere, die gelobte Abteilung gehören mit Sicherheit die Anfangsminuten. Egal ob erste, zweite Welle oder Positionsangriff, der Gast wurde von der lebendigen, mit Spielfreude vorgetragenen Weise förmlich überrollt (5:1/6.). Der TSV ließ das nicht auf sich beruhen und suchte Zuflucht in einer ersten Auszeit. Dessen Funktionsträger waren hörbar sauer. Doch noch blieb der Vortrag Oftersheim/Schwetzingens schnörkellos dominant. Der erste Fehler datierte aus der zehnten Minute.

Das Tempo wurde fortwährend hochgehalten, aber die Effizienz ließ langsam zu wünschen übrig und Wieblingen hatte in die Partie gefunden (11:8/19.). Aber dafür gab es mit Keeper Tim Rabe einen Mann im Kasten, der die Nachlässigkeiten seiner Vorderleute mit zehn Paraden bis zur Pause reihenweise ausbügelte. Er entwickelte sich zum Leitwolf. Seine gelungenen Abwehraktionen sorgten dann doch erneut für eine sicher erscheinende Führung zur Halbzeit.

Aber auch in der Deckung waren die Jungs aufmerksam. „Die Antizipation auf den Halb- und Außenpositionen war heute sensationell“, lobte Hahne. Jedoch: „Ab und zu waren wir zu ungeduldig und haben uns noch zu sehr aus dem defensiven Mittelblock locken lassen. Und gerade ab der 15. Minuten haben wir im Angriff unseren Faden verloren und zu viel Einzelstückwerk gemacht.“

Kurz schien der Vorsprung jedoch nach dem Seitenwechsel in Gefahr zu geraten (20:17/37.). Dann besann sich die HG-Truppe wieder auf ihre Qualitäten, hielt den Gegner in Schach und auf Distanz (32:25). Es wollte sich kaum das Gefühl einstellen, dass es hier einen anderen Sieger als die Hausherren geben könnte. Es fehlten im zweiten Durchgang zwar etwas die schnellen Angriffe, waren es noch zehn an der Zahl in den ersten 30 Minuten, reduzierte sich dies nun auf zwei. Dafür wurde aus dem konventionellen Vorwärtsdrang besser abgeschlossen. Der TSV versuchte mit verschiedenen Deckungsumstellungen das Ruder noch herumzureißen, bekam als Quittung am Ende noch etwas Nachschlag.

Der Dank der Mannschaft geht an die trommelnden und lautstarken Fans.

Hier machte sich auch die Breite und Tiefe im Kader der HG positiv bemerkbar. Hahne durfte fast bedenkenlos durchwechseln. Seine Gesamtfazit: „Es war taktisch eine der diszipliniertesten Leistungen der Runde und deshalb konnten wir unsere individuelle Überlegenheit auf die Platte bringen. Trotz des hohen Ergebnisses sehe ich jedoch mehr Verbesserungspotenzial im Angriff.“

HG: Bräunling, Rabe, Meyer; D. Huljak (6/3), Hepp (2), V. Huljak (4), Schmid (2), Nauß (4), Fichtner, Weidner, Walter (4), Hell (2), Ihrig, Zimprich (5), Himmelmann (2).

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