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Ib-Damen zurück in der Spur

Handball-Landesliga Frauen: Magnus und Myrianidou sichern knappen Sieg über Wieblingen.

Die Landesliga-Handballerinnen der HG Oftersheim/Schwetzingen II konnten nach dem Ausrutscher in Walldorf in der Heimpartie gegen den TSV Wieblingen mit 24:23 (12:8) wieder einen knappen – unnötig knappen – Sieg verzeichnen. „Wir standen uns selbst im Weg“, meinte Trainer Moritz Dornseiff.

Ab den ersten Angriffen zeigte seine Truppe eigentlich eine deutliche technische Überlegenheit, brachte diesen Vorteil aber nicht im TSV-Kasten unter (3:3 (10.). Dabei hatte Dornseiff eine aggressive 4:2-Deckung angesetzt und angeordnet, dass die Außen keinen Ball erhalten dürften. Dies zeigte auch seine Wirkung, doch zunächst wurde das Wurfgerät in der Schnelle des Umschaltspiels oft vertändelt. Das 7:3 (18.) schien den Weg in die richtige Richtung anzudeuten, aber nach Auszeit HG setzte es den Anschlusstreffer (8:7).

Doch nach der Pause wurde dann kurz Ernst gemacht (16:8/36.) – und zu früh wieder einen Gang zurückgeschaltet. „Wir wurden einfach zu hektisch“, kommentierte der HG-Coach, „und verlieren unser Konzept. Wieblingen machte es dabei in diesen Momenten auch richtig gut“. Plötzlich stand es über 22:18 Unentschieden (22:22, 23:23). Zwei Treffer von Lisa Magnus in den Schlussminuten und eine folgende Parade von Kalliopi Myrianodou sicherten die volle Punktausbeute.

HG: Myrianidou, Lichtner; Laser (1), Hartmann (2), Li. Magnus (4), Rühl, von Beeren (2/2), Dörfer, Stegmüller (2), Schmitt (2), Zimmermann (1), Kößler (7/3), Marmol Carmona (3).

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Steißlingen könnte in der aktuellen Verfassung beider Teams für die HG schwer zu schlucken sein. Drei Spiele hat das Team vom Hegau absolviert und liegt schon – natürlich verlustpunktfrei – 29 Tore im Plus.

Nur bei der TG Pforzheim war der Spielausgang mit 28:30 etwas knapper. Weniger komfortabel ist die Situation bei Oftersheim/Schwetzingen, wo Trainer Carsten Sender anfangs noch auf die Rückkehr zuvor ausgefallener Spielerinnen hoffte, ohne groß daran zu glauben. „Leider hat sich die Personalsituation eher noch verschlechtert, da die angeschlagenen eingesetzten Spielerinnen nun wahrscheinlich nicht mehr einsetzbar sind und der Krankheitszustand noch mehr Wirkung zeigt. Es gibt keine Genesung. Wir werden leidensfähig sein müssen Eine wirkliche Spielvorbereitung war daher nicht möglich“, wurde er bestätigt.

Dazu wurden bereits drei Spielerinnen aus dem Verbandsliga-Team eingesetzt, die jetzt jedoch der zweiten Mannschaft am Sonntag zur Verfügung stehen sollten. Für den HG-Coach ist klar: „Daher wird es gegen das Topteam der Liga um Jugendnationalspielerin Romy Reichle bestimmt kein vergnügungssteuerpflichtiges Ereignis. Kim Espinosa im Rückraum und Gina Wöhrl als Linkshänderin sind ebefalls Ausnahmeerscheinungen in der Liga.“ Trotzdem hofft er auf einen gewissen Zuspruch: „Dennoch lohnt sich der Besuch in der Halle, da einige der Talente aus dem Steisslinger Team bestimmt mal in den vermeintlichen Profiligen ankommen werden.“ mj

HG Oftersheim/Schwetzingen – TuS Steißlingen (Samstag, 19.30 Uhr, Nordstadthalle Schwetzingen)

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Handball-Regionalliga: HG bei aufstrebender HSG Ostfildern zu Gast

Bei der HSG Ostfildern (Sonntag, 17 Uhr, Körschtalhalle Scharnhausen), dem Shootingstar der letzten Jahre, der sich jetzt in der Handball-Regionalliga festgebissen hat, würde die HG Oftersheim/Schwetzingen ihr Punktekonto gerne wieder auf ein positives Saldo anheben. Dieses Bestreben dürfte aber auch bei den Schwaben vorherrschen, deren Bilanz ebenfalls 4:4 Zähler ausweist. Zwei Heimsiegen (gegen Weinstadt und Unterensingen) stehen ebenso zwei Auswärtsniederlagen (in Sandweier und in Willstätt) gegenüber. Auf der Filderebene wird von den Hausherren ein „schwerer Brocken“ erwartet.

Doch dieses Schwergewicht, der Drittliga-Absteiger, dürfte aktuell weiterhin für zu leicht befunden werden. Denn Rückkehrer von der Ausfallliste sind für HG-Trainer Christoph Lahme kaum in  Sicht: „Das wird wieder sehr schwierig für uns.“ Doch völlig entmutigt will er mit seinem Team nicht an den Stuttgarter Flughafen fahren. Schließlich hat er es jedes Mal geschafft, sein dezimiertes Kernteam zahlenmäßig gut zu ergänzen. In Waiblingen reichte es zum Turnaround und einem Sieg. Dieser blieb trotz guter Leistungen im Defensivbereich, aber nur phasenweise im Abschluss (Stichwort Wurfquote) zuhause gegen Neuenbürg dann im Endspurt verwehrt. Mit mehr Konzentration und Konsequenz soll jetzt wieder für strahlende Kurpfälzer Gesichter gesorgt werden. mj

Bild: Siegfried Brombach

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