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Fast lupenreiner Start-Ziel-Sieg beim Verfolger

Handball-Landesliga Frauen: Oftersheim/Schwetzingen behauptet Tabellenführung auswärts

Keine Gefangenen macht derzeit das Frauen-Landesliga-Team der HG Oftersheim/Schwetzingen. Im Duell zweier zweiten Mannschaften, setzte es sich bei Saase³Leutershausen mit 28:22 (15:12) durch. Die HG bleibt nach diesem Triumpf im Spitzenhandballspiel in Großsachsen weiterhin ganz oben verlustpunktfrei in der Tabelle. Und das nächste Topduell ist auch schon wieder in Sicht. Am Sonntag (15 Uhr) kommt mit der SG Nußloch II der nächste direkte Verfolger (löste S³L II ab) in die Karl-Frei-Halle, der Oftersheim/Schwetzingen II gerne vom Thron stoßen möchte.

Abgesehen vom 1:0 der Gastgeber, hatte die HG in dieser Auseinandersetzung die Nase immer vorne, allerdings nicht immer so klar, wie es sich Trainer Moritz Dornseiff gewünscht hätte. Einer starken Startsequenz (1:4, 2:7) folgte ein eher gemächlicher Trott, der seine Konsequenzen beim 21:21 (51.) mit sich führte. Der nachlässige Umgang mit Ball und Chancen wurde dann allerdings in der Crunchtime umgehend eingestellt. Sechs Treffern in Folge zum 21:27 (57.) hatten die Mädels von der Bergstraße nichts mehr entgegenzusetzen.

HG: Myrianidou, Lichtner; Hartmann (6), Li. Magnus (7), Rühl (3), von Beeren (1), Dörfer (1), Treiber, Bosse (2), Mayer, Jeckel, Schmitt (3), Kößler (5/2), Link (1). mj

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Steißlingen könnte in der aktuellen Verfassung beider Teams für die HG schwer zu schlucken sein. Drei Spiele hat das Team vom Hegau absolviert und liegt schon – natürlich verlustpunktfrei – 29 Tore im Plus.

Nur bei der TG Pforzheim war der Spielausgang mit 28:30 etwas knapper. Weniger komfortabel ist die Situation bei Oftersheim/Schwetzingen, wo Trainer Carsten Sender anfangs noch auf die Rückkehr zuvor ausgefallener Spielerinnen hoffte, ohne groß daran zu glauben. „Leider hat sich die Personalsituation eher noch verschlechtert, da die angeschlagenen eingesetzten Spielerinnen nun wahrscheinlich nicht mehr einsetzbar sind und der Krankheitszustand noch mehr Wirkung zeigt. Es gibt keine Genesung. Wir werden leidensfähig sein müssen Eine wirkliche Spielvorbereitung war daher nicht möglich“, wurde er bestätigt.

Dazu wurden bereits drei Spielerinnen aus dem Verbandsliga-Team eingesetzt, die jetzt jedoch der zweiten Mannschaft am Sonntag zur Verfügung stehen sollten. Für den HG-Coach ist klar: „Daher wird es gegen das Topteam der Liga um Jugendnationalspielerin Romy Reichle bestimmt kein vergnügungssteuerpflichtiges Ereignis. Kim Espinosa im Rückraum und Gina Wöhrl als Linkshänderin sind ebefalls Ausnahmeerscheinungen in der Liga.“ Trotzdem hofft er auf einen gewissen Zuspruch: „Dennoch lohnt sich der Besuch in der Halle, da einige der Talente aus dem Steisslinger Team bestimmt mal in den vermeintlichen Profiligen ankommen werden.“ mj

HG Oftersheim/Schwetzingen – TuS Steißlingen (Samstag, 19.30 Uhr, Nordstadthalle Schwetzingen)

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Handball-Regionalliga: HG bei aufstrebender HSG Ostfildern zu Gast

Bei der HSG Ostfildern (Sonntag, 17 Uhr, Körschtalhalle Scharnhausen), dem Shootingstar der letzten Jahre, der sich jetzt in der Handball-Regionalliga festgebissen hat, würde die HG Oftersheim/Schwetzingen ihr Punktekonto gerne wieder auf ein positives Saldo anheben. Dieses Bestreben dürfte aber auch bei den Schwaben vorherrschen, deren Bilanz ebenfalls 4:4 Zähler ausweist. Zwei Heimsiegen (gegen Weinstadt und Unterensingen) stehen ebenso zwei Auswärtsniederlagen (in Sandweier und in Willstätt) gegenüber. Auf der Filderebene wird von den Hausherren ein „schwerer Brocken“ erwartet.

Doch dieses Schwergewicht, der Drittliga-Absteiger, dürfte aktuell weiterhin für zu leicht befunden werden. Denn Rückkehrer von der Ausfallliste sind für HG-Trainer Christoph Lahme kaum in  Sicht: „Das wird wieder sehr schwierig für uns.“ Doch völlig entmutigt will er mit seinem Team nicht an den Stuttgarter Flughafen fahren. Schließlich hat er es jedes Mal geschafft, sein dezimiertes Kernteam zahlenmäßig gut zu ergänzen. In Waiblingen reichte es zum Turnaround und einem Sieg. Dieser blieb trotz guter Leistungen im Defensivbereich, aber nur phasenweise im Abschluss (Stichwort Wurfquote) zuhause gegen Neuenbürg dann im Endspurt verwehrt. Mit mehr Konzentration und Konsequenz soll jetzt wieder für strahlende Kurpfälzer Gesichter gesorgt werden. mj

Bild: Siegfried Brombach

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