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Relegation gewonnen – Aufstieg nur vertagt?

Handball-Landesliga: Oftersheim/Schwetzingen II dominiert auch Rückspiel

Die Landesliga-Handballerinnen der zweiten Mannschaft der HG Oftersheim/Schwetzingen ließen von Beginn an keinen Zweifel daran bestehen, wer auch das Rückspiel der Aufstiegs-Relegation zur Verbandsliga dominieren sollte. Mit 39:19 (22:9) fiel das Ergebnis gegen die SG Eggenstein/Leopoldshafen nur in der Höhe etwas zu niederig aus. Zu mittellos war der Gast, der sich aber im Rahmen seiner Möglichkeiten bis zum Ende bemühte. Höchstwahrscheinlich aber ein Muster ohne Wert.

Denn da zeitgleich der TSV Birkenau gegen Neckarsulm II in der Entscheidung zum Regionalliga-Aufstieg erneut keinen Sieg einfuhr (15:22), ist nach aktueller Lage kein Platz für die HG II in der Verbandsliga frei. Letzte Hoffnungen beruhen darauf, dass es eventuell noch einen Verein geben soll, der seinen Platz womöglich nicht in Anspruch nehmen will. Diese Entscheidung muss allerdings vor Ablauf des Spieljahres (30. Juni) rechtskräftig erfolgen. Solange ist Warten angesagt.

Die Jubelfreude danach – zumal ein Teil des Teams auf unwissentlich frühzeitig gebuchter Abschlussfahrt weilte und nur per Livestream am Geschehen teilnahm – hielt sich deshalb in Grenzen. Die bestehenden Lücken wurden deswegen mit Spielerinnen der ersten Mannschaft aufgefüllt, nicht weil einer Niederlage vorgebeugt werden sollte. Zu seinem Abschied (geht zur SG MTG/PSV Mannheim) wurde jedoch Trainer Harry Geissler nach Abpfiff noch einmal von seinen Mädels speziell gefeiert und gewürdigt. Mit dem Ergebnis sei er soweit zufrieden, gerne wäre er jedoch mit vollzogenem Aufstieg abgegangen.

HG: Myrianidou, Lamm; Jung (4), Schütz (6), Förste (2), Laser (2), Hartmann (7), Richter (6), Magnus (5), Widmaier (1), von Beeren (3/1), Reißner (1). mj

Bild: Lutz Rüffer

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Steißlingen könnte in der aktuellen Verfassung beider Teams für die HG schwer zu schlucken sein. Drei Spiele hat das Team vom Hegau absolviert und liegt schon – natürlich verlustpunktfrei – 29 Tore im Plus.

Nur bei der TG Pforzheim war der Spielausgang mit 28:30 etwas knapper. Weniger komfortabel ist die Situation bei Oftersheim/Schwetzingen, wo Trainer Carsten Sender anfangs noch auf die Rückkehr zuvor ausgefallener Spielerinnen hoffte, ohne groß daran zu glauben. „Leider hat sich die Personalsituation eher noch verschlechtert, da die angeschlagenen eingesetzten Spielerinnen nun wahrscheinlich nicht mehr einsetzbar sind und der Krankheitszustand noch mehr Wirkung zeigt. Es gibt keine Genesung. Wir werden leidensfähig sein müssen Eine wirkliche Spielvorbereitung war daher nicht möglich“, wurde er bestätigt.

Dazu wurden bereits drei Spielerinnen aus dem Verbandsliga-Team eingesetzt, die jetzt jedoch der zweiten Mannschaft am Sonntag zur Verfügung stehen sollten. Für den HG-Coach ist klar: „Daher wird es gegen das Topteam der Liga um Jugendnationalspielerin Romy Reichle bestimmt kein vergnügungssteuerpflichtiges Ereignis. Kim Espinosa im Rückraum und Gina Wöhrl als Linkshänderin sind ebefalls Ausnahmeerscheinungen in der Liga.“ Trotzdem hofft er auf einen gewissen Zuspruch: „Dennoch lohnt sich der Besuch in der Halle, da einige der Talente aus dem Steisslinger Team bestimmt mal in den vermeintlichen Profiligen ankommen werden.“ mj

HG Oftersheim/Schwetzingen – TuS Steißlingen (Samstag, 19.30 Uhr, Nordstadthalle Schwetzingen)

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Handball-Regionalliga: HG bei aufstrebender HSG Ostfildern zu Gast

Bei der HSG Ostfildern (Sonntag, 17 Uhr, Körschtalhalle Scharnhausen), dem Shootingstar der letzten Jahre, der sich jetzt in der Handball-Regionalliga festgebissen hat, würde die HG Oftersheim/Schwetzingen ihr Punktekonto gerne wieder auf ein positives Saldo anheben. Dieses Bestreben dürfte aber auch bei den Schwaben vorherrschen, deren Bilanz ebenfalls 4:4 Zähler ausweist. Zwei Heimsiegen (gegen Weinstadt und Unterensingen) stehen ebenso zwei Auswärtsniederlagen (in Sandweier und in Willstätt) gegenüber. Auf der Filderebene wird von den Hausherren ein „schwerer Brocken“ erwartet.

Doch dieses Schwergewicht, der Drittliga-Absteiger, dürfte aktuell weiterhin für zu leicht befunden werden. Denn Rückkehrer von der Ausfallliste sind für HG-Trainer Christoph Lahme kaum in  Sicht: „Das wird wieder sehr schwierig für uns.“ Doch völlig entmutigt will er mit seinem Team nicht an den Stuttgarter Flughafen fahren. Schließlich hat er es jedes Mal geschafft, sein dezimiertes Kernteam zahlenmäßig gut zu ergänzen. In Waiblingen reichte es zum Turnaround und einem Sieg. Dieser blieb trotz guter Leistungen im Defensivbereich, aber nur phasenweise im Abschluss (Stichwort Wurfquote) zuhause gegen Neuenbürg dann im Endspurt verwehrt. Mit mehr Konzentration und Konsequenz soll jetzt wieder für strahlende Kurpfälzer Gesichter gesorgt werden. mj

Bild: Siegfried Brombach

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