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Frauen II kompromisslos

Handball-Landesliga Frauen: Klarer Sieg ohne große Gegenwehr

Die HSG Bergstraße als Drittplatzierter wäre das einzige Team in der Frauen-Landesliga gewesen, dass die Handballerinnen der HG Oftersheim/Schwetzingen noch vom Relegationsplatz hätte verdrängen können.

Dass es darüber aber  nur eine Ansicht gab, machte der überfallartige Auftakt der Gastgeber (4:0, 7:1, 9:2) schnell klar (11.). Auch den Rest der Spielzeit beherrschte die Heimmannschaft ihren Gegner deutlich und gewann vielleicht in der aber unwichtigen Höhe fast zu niedrig und verdient 36:27 (18:9). 

Trainer Harry Geisler freute sich jedenfalls riesig, dass die zuletzt eingepaukten Trainingsinhalte bei hoher Beteiligung im Übungsbetrieb, Umschaltspiel, Rückzug und strenge Passkontrolle, weitgehend souverän umgesetzt wurden. Konsequent will er jetzt für die verbleibenden zwei Rundenspiele (27. April in Eppelheim und 5. Mai gegen Saase II) sowie die beiden Partien der Relegation weiterarbeiten. Die Chancen, dass Spitzenreiter Handschuhsheim (gewann knapp 23:21 bei der HG Saase II) noch Zähler abgibt, schätz er als nicht allzu realistisch ein.

HG: Myrianidou; Förste (4), Gölitz (4), Hartmann (7), Richter (4), Magnus (2), Rühl (5), Siegel (1), von Beeren, Dörfer, Bosse (4/2), Wartenberg, Schmitt (5), Zimmermann. mj

Bild: Lutz Rüffer

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Steißlingen könnte in der aktuellen Verfassung beider Teams für die HG schwer zu schlucken sein. Drei Spiele hat das Team vom Hegau absolviert und liegt schon – natürlich verlustpunktfrei – 29 Tore im Plus.

Nur bei der TG Pforzheim war der Spielausgang mit 28:30 etwas knapper. Weniger komfortabel ist die Situation bei Oftersheim/Schwetzingen, wo Trainer Carsten Sender anfangs noch auf die Rückkehr zuvor ausgefallener Spielerinnen hoffte, ohne groß daran zu glauben. „Leider hat sich die Personalsituation eher noch verschlechtert, da die angeschlagenen eingesetzten Spielerinnen nun wahrscheinlich nicht mehr einsetzbar sind und der Krankheitszustand noch mehr Wirkung zeigt. Es gibt keine Genesung. Wir werden leidensfähig sein müssen Eine wirkliche Spielvorbereitung war daher nicht möglich“, wurde er bestätigt.

Dazu wurden bereits drei Spielerinnen aus dem Verbandsliga-Team eingesetzt, die jetzt jedoch der zweiten Mannschaft am Sonntag zur Verfügung stehen sollten. Für den HG-Coach ist klar: „Daher wird es gegen das Topteam der Liga um Jugendnationalspielerin Romy Reichle bestimmt kein vergnügungssteuerpflichtiges Ereignis. Kim Espinosa im Rückraum und Gina Wöhrl als Linkshänderin sind ebefalls Ausnahmeerscheinungen in der Liga.“ Trotzdem hofft er auf einen gewissen Zuspruch: „Dennoch lohnt sich der Besuch in der Halle, da einige der Talente aus dem Steisslinger Team bestimmt mal in den vermeintlichen Profiligen ankommen werden.“ mj

HG Oftersheim/Schwetzingen – TuS Steißlingen (Samstag, 19.30 Uhr, Nordstadthalle Schwetzingen)

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Handball-Regionalliga: HG bei aufstrebender HSG Ostfildern zu Gast

Bei der HSG Ostfildern (Sonntag, 17 Uhr, Körschtalhalle Scharnhausen), dem Shootingstar der letzten Jahre, der sich jetzt in der Handball-Regionalliga festgebissen hat, würde die HG Oftersheim/Schwetzingen ihr Punktekonto gerne wieder auf ein positives Saldo anheben. Dieses Bestreben dürfte aber auch bei den Schwaben vorherrschen, deren Bilanz ebenfalls 4:4 Zähler ausweist. Zwei Heimsiegen (gegen Weinstadt und Unterensingen) stehen ebenso zwei Auswärtsniederlagen (in Sandweier und in Willstätt) gegenüber. Auf der Filderebene wird von den Hausherren ein „schwerer Brocken“ erwartet.

Doch dieses Schwergewicht, der Drittliga-Absteiger, dürfte aktuell weiterhin für zu leicht befunden werden. Denn Rückkehrer von der Ausfallliste sind für HG-Trainer Christoph Lahme kaum in  Sicht: „Das wird wieder sehr schwierig für uns.“ Doch völlig entmutigt will er mit seinem Team nicht an den Stuttgarter Flughafen fahren. Schließlich hat er es jedes Mal geschafft, sein dezimiertes Kernteam zahlenmäßig gut zu ergänzen. In Waiblingen reichte es zum Turnaround und einem Sieg. Dieser blieb trotz guter Leistungen im Defensivbereich, aber nur phasenweise im Abschluss (Stichwort Wurfquote) zuhause gegen Neuenbürg dann im Endspurt verwehrt. Mit mehr Konzentration und Konsequenz soll jetzt wieder für strahlende Kurpfälzer Gesichter gesorgt werden. mj

Bild: Siegfried Brombach

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