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HG-Chancenplus

In dieser Initiative bündeln wir die Maßnahmen, mit denen wir Kindern und Jugendlichen auf unterschiedlichen Ebenen Entwicklungschancen eröffnen und ihnen die Möglichkeit geben, sich sportlich und persönlich weiterzuentwickeln.

STARTCHANCEN

Bewegung und Lernen

Mit dem Programm „Fit-Fun-Ferien“ sorgt die HG in den Sommerferien für Bewegung, Spiel und Spaß.

Über Bewegung erwerben wir die Voraussetzungen für die Entwicklung der Sprache, für das Lernen des Schreibens, Lesens und Rechnens. Wie man heute weiß, ist Bewegung enorm wichtig, um kognitive Fähigkeiten zu fördern. Aktuelle Studien zeigen, dass Bewegung auch das Lernen fördert: Regelmäßiger Sport führt bei Kindern und Jugendlichen nicht nur zu besserer Fitness und weniger Gewicht, sondern auch zu besseren Schulnoten.

Langzeiterhebungen aus Europa, USA und Australien belegen zudem, dass körperlich fitte Menschen statistisch gesehen einen höheren Bildungsabschluss erreichen, seltener straffällig werden und größeren beruflichen Erfolg haben.

Mit unserem „HG-Ballgarten“ sowie der „HG-Schlaupause“ wollen wir Kinder und Jugendliche für tägliche Bewegung begeistern und sie zum lebenslangen Sporttreiben motivieren. Hierzu gehen wir langfristige Kooperationen mit Kindergärten, Kitas und Schulen ein.

Mit verschiedenen Initiativen wollen wir Kinder und Jugendliche zudem mental stärken und motivieren, sich gesund zu ernähren.

AUFSTIEGSCHANCEN

Ausbildung und Beruf

Regelmäßig stellen HG-Partner (hier die Sparkasse Heidelberg) den HG-Jugendlichen vor, welche beruflichen Chancen sie bieten.

Mit unserem großen Netzwerk von Mitgliedern und Partnern unterstützen wir unsere Jugendlichen bei der Berufsorientierung, bei der Suche nach Praktikums-, Ausbildungs- und Studienplätzen. Von der Vermittlung engagierter und leistungsbereiter Jugendlicher profitieren im Gegenzug auch unsere Partner und Sponsoren.

Mit Informationsabenden unserer Partner geben wir unseren Jugendlichen Einblicke in die Unternehmen und ihre Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten. Unsere Partner erhalten die Gelegenheit, sich als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren und sich im Wettbewerb um motivierten Nachwuchs von den Konkurrenten positiv abzuheben („Employer Branding“).

Mehrfach haben unsere Jugendlichen mithilfe unseres Partnernetzwerks ihren Einstieg in ein erfolgreiches Berufsleben geschafft und die Unternehmen auf diese Weise motivierte Mitarbeitende gewonnen.

Unsere Ausbildungspartnerschaften dienen zudem dazu, den Jugendlichen Wissen zu vermitteln, das sie sich im üblichen Schulalltag nur begrenzt oder gar nicht aneignen können. Beispiel: Unsere Partner aus dem Finanzwesen wie Banken und Sparkassen vermitteln in Workshops grundlegendes Wissen über Vorsorge, Geldanlage und Vermögensaufbau.

Mit unseren Nachhaltigkeitspartnern wollen wir nicht zuletzt auf eine der größten Herausforderungen unserer Zeit, den Klimawandel, aufmerksam machen. Wir wollen die Kinder und Jugendlichen auf spielerische Art und Weise und ohne erhobenen Zeigefinger unter Nutzung digitaler Werkzeuge für die globalen Folgen der Klimakatastrophe sensibilisieren und Lösungen aufzeigen, dem Klimawandel entgegenzutreten.

CHANCENGLEICHHEIT

Inklusion und gesellschaftliche Teilhabe

Bei den Unified-Hyänen und beim Open Sporty Sunday sporteln Menschen mit und ohne Handicap gemeinsam.

Bewegung ist gesund und unterstützt die körperliche und geistige Entwicklung, insbesondere im Kindes- und Jugendalter. Vor allem für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Beeinträchtigungen oder sogenannten Behinderungen gibt es jedoch viel zu wenige Bewegungsangebote. Als eine Gemeinschaft, die sich seit mehr als 25 Jahren dafür einsetzt, dass sich Kinder und Jugendliche bewegen und in Gemeinschaft Sport treiben, wollen wir auch unserer Verantwortung für Menschen mit Behinderung gerecht werden. Mit unserem inklusiven „Unified-Hyänen-Team“ eröffnen wir diesen Menschen eine Möglichkeit zur Teilhabe am kulturellen Leben, an Freizeit und Sport. Mit unserem inklusiven Handball-Angebot sorgen wir für mehr Kontakt zwischen Menschen mit und ohne Beeinträchtigung und so für mehr Gerechtigkeit. Hier geht es nicht um persönliche Grenzen, sondern darum, gemeinsam Spaß zu haben. Wir wollen mit diesem Team zu mehr Offenheit und zu einer bunten und vielfältigen Gesellschaft beitragen, in der alle verschieden sein dürfen. Uns ist besonders wichtig, dass sich niemand, der den Spaß am Handball entdecken möchte, ausgeschlossen fühlt. Wir vermitteln dabei zudem Werte und Fähigkeiten wie Teamfähigkeit, Toleranz und Respekt im Umgang miteinander.

Zusätzlich sind wir Initiator und Projektpartner des „Open Sporty Sunday“. Im Oktober 2021 starteten wir gemeinsam mit unserem Stammverein TV 1864 Schwetzingen das niederschwellige und inklusive Bewegungsangebot, das sich inzwischen zu einem Leuchtturm inklusiven Sports in der Metropolregion Rhein-Neckar entwickelt hat. Einmal im Monat öffnen wir an einem Sonntag eine Sporthalle in Schwetzingen für Kinder mit und ohne Handicap. Zwei Stunden lang können sie sich in Bewegungslandschaften austoben, bei Kooperations- und Teamspielen mitmachen, lernen, Wagnisse einzugehen, Neues auszuprobieren, Respekt zu zeigen und dabei erkennen, dass jeder Mensch einzigartig ist.

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21. Mai 2026

Heißes Pflaster Coburg?

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Heißes Pflaster Coburg?

JBLH-A: HG kämpft am Wochenende mit vier Gegnern um drei Plätze. Coach Justin Hahne im Interview.

Die wochen-, ja sogar monatelange Vorbereitungszeit auf das finale und für die A-Jugend der HG Oftersheim/Schwetzingen einzige Qualifikationsturnier zur 2. Bundesliga ihrer Altersklasse (JBLH) steht nun unmittelbar bevor. Am Wochenende geht es ins nördliche Frankenland. Dort richtet in Coburg der ansässige HSC den zweitägigen Wettkampf für den Südbereich aus.

Die Kurpfälzer treffen dabei auf die ebenfalls runderneuerten Mannschaften ihrer Staffel der letzten Saison, die hinter ihr lagen: die SG BBM Bietigheim, eben der HSC Coburg und die HSG Hanau. Alle waren für diese Ausscheidung gesetzt, mussten nicht an landesverbandsinternen Vorausscheidungen teilnehmen. Aus einem dieser Regionalbereiche hat sich der TV Großwallstadt noch durchgesetzt. Die Unterfranken werden am Samstag dann der Auftaktgegner von Oftersheim/Schwetzingen sein. Gespielt wird im Modus Jeder-gegen-Jeden über zweimal 20 Minuten bei je zwei Partien pro Tag.

Im Nordduell (in Minden) sind Düsseldorf/Ratingen, Ausrichter GW Dankersen und MTV Lübeck als letztjährige Zweitligisten am Start (während Hamburg-Nord verzichtet). Von der Landesebene haben JSG Köln, JSG LiT (Nettelstedt) und Owschlag/Kropp/Tetenhusen den Sprung ins Turnier geschafft. In der nördlichen Sechser-Gruppe werden vier Plätze ausgespielt, den fünf Mannschaften im Süden stehen indes drei zur Verfügung.

Durch die streng räumlich vorgenommene Zuordnung auf die beiden Austragungsorte – wobei die spielleitende Stelle von einer „Auslosung“ schrieb, die diese Gruppeneinteilung ergeben hätte – hat sich ein gewisses Ungleichgewicht eingestellt. Somit steht fest, dass es im Norden in jedem Fall mindestens einen neuen Zweitligisten geben wird. Im Umkehrschluss bedeutet dies jedoch auch, dass im Süden ein vormaliger Bundesligist rausfliegen wird. Eine weitere Chance wird es dieses Jahr für keinen mehr geben.

Trainer Justin Hahne beantwortete vor der Abfahrt nach Coburg noch ein paar Fragen.

Lief die Vorbereitung zufriedenstellend ab?

Justin Hahne: Im Großteil bin ich zufrieden. Meiner Meinung nach fehlen uns die Spiele auf Wettbewerbsniveau, aber die Trainingseinheiten waren soweit gut, ich bin mit den Trainingsspielen zufrieden und wir freuen uns, dass es jetzt endlich los geht. Als Mannschaft haben wir uns sehr gut gefunden und die Chemie passt. Leider können wir die letzte Woche nicht richtig nutzen, da einige Spieler auf Klassenfahrt sind.

Ist die Kaderzusammenstellung optimal oder gibt es Lücken/Schwachstellen?

Hahne: Die Kaderzusammenstellung finde ich hervorragend. Seitdem ich als Cheftrainer in der A-Jugend bin, hatte ich keinen Kader, welcher diese Tiefe hatte. Optimal gibt es im Jugendbereich wahrscheinlich nie. Wir haben auf einigen Positionen viel Qualität und gleichzeitig Spieler, die Verantwortung übernehmen wollen. Klar gibt es Bereiche, in denen uns vielleicht noch Erfahrung fehlt. Aber die Mannschaft bringt Tempo, Einsatz und Charakter mit. Das kann auf so einem Turnier extrem wichtig werden.

Sind Ausfälle zu beklagen?

Hahne: Es gibt einige angeschlagene Spieler. Hier wird sich erst vor Abfahrt zeigen, ob sie rechtzeitig fit werden.

Habt ihr euch speziell auf die Gegner und deren Spielweise eingestellt? Oder soll der „eigene Stiefel“ abgespult werden?

Hahne: Ich habe mir natürlich einige Informationen zusammengesucht, aber diese nicht an die Mannschaft getragen. Die sind eher für mich in den Auszeiten wichtig oder wenn es Spitz auf Knopf geht. Wir sollten unsere Leistung auf den Platz bringen und die Gegner sollen sich auf uns einstellen.

Gibt es Kritik am Modus?

Hahne: Es gibt hier einige Kuriositäten. Eine Mannschaft (Anmerkung: Köln) spielte die Vorquali im Süden, ist jetzt aber dem Norden zugeordnet. Und die Vergabe der Wild-Cards finde ich sehr fragwürdig. Ich dachte immer, dass wir uns im Sport sportlich qualifizieren sollten und die Plätze nicht verschenkt werden. Der DHB versucht, die Hürde für die kleinen Vereine, die wirkliche Jugendarbeit betreiben, immer höher zu setzen. Umso stolzer bin ich aber, wenn wir es erneut schaffen sollten.

Ist abzuschätzen, welche Gruppe stärker besetzt zu sein scheint?

Hahne: Von außen wirkt der Süden schon sehr stark besetzt. Viele Mannschaften kennen sich, viele Spiele waren vergangene Saison eng. Aber am Ende musst du auf diesem Niveau sowieso jedes Spiel voll da sein. Geschenkt bekommst du nichts.

Was ist sonst noch zu beachten?

Hahne: Es gibt viele Leute in unserem Kreis, die uns Trainer wahnsinnig unterstützen. Ohne diese Menschen wäre der volle Fokus für uns nicht möglich. Die Jungs wissen das extrem zu schätzen und ich hoffe, dass wir sie mit einer erfolgreichen Qualifikation belohnen können.

Spielplan

Samstag: 12 Uhr. Coburg – Hanau; 13.20 Uhr: Großwallstadt – Oftersheim/Schwetzingen; 14.40 Uhr: Bietigheim – Coburg; 16 Uhr: Hanau – Großwallstadt; 17.20 Uhr: Oftersheim/Schwetzingen – Bietigheim.

Sonntag: 10 Uhr: Großwallstadt – Coburg; 11.20 Uhr: Oftersheim/Schwetzingen – Hanau; 12.40 Uhr: Bietigheim – Großwallstadt; 14 Uhr: Coburg – Oftersheim/Schwetzingen; 15.20 Uhr: Hanau – Bietigheim.

Spielort: Arena Coburg

Livestream sollte es geben, müsste über handball.net auffindbar sein. Dort werden diese Spiele bislang aber nicht aufgeführt.

Bild oben: Mindestens so erfolgreich wie in Biberach wollen sie sein, die Jungs von der A1 der HG (von links): Björn Erny (CT), Tom Baldauf (RR), Gabriel Weidner (K), Malte Aeckerle (RL), Dante Wagner (R), Joshua Wolf (T), Jan-Mathis Derr (LA), Raphael Mehlis (LA), Jona Himmelmann (RA), Jakub Dudziak (RL), Finn Hoberg (K), Robin Wolf (K), Fabio Jäger (RA), Jasper Rohr (R), Lennart Auth (LA), Raphael Schmitt (R), Niklas Philipp (T), Justin Hahne (TR), Christian Wolf (TT). Es fehlt Valentin Kuhlee (R).

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