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Deutliche Leistungssteigerung der B1 beim U17-Junioren Cup-in Rodgau

Die B1-Mannschaft der HG Oftersheim/Schwetzingen nutzte die Gelegenheit, sich nach einem durchwachsenen Handball-Turnier in Emsdetten zu beweisen.

Beim U17-Junioren Cup der HSG Rodgau Nieder-Roden zeigte das Team erstmalig unter der Leitung des neuen Coaches Florian Schwarz (interimsmäßig in Vertretung des in Reha befindlichen Holger Löhrs) ihr Potential und sorgte für spannende Spiele und Momente.

Im Turnierauftakt gegen DJK Rimpar gelang es der HG am Ende einer ausgeglichen ersten Halbzeit dank eines Treffers von Simon Wacker aus einem direkten Freiwurf mit 8:7 knapp in Führung zu gehen. Im weiteren Verlauf des Spiels ließ sie keinen Zweifel am Sieg aufkommen. Die Abwehrarbeit war beweglich und aggressiv, und im Angriff funktionierte alles: Schnellangriffe, Kreuzbewegungen, Eins-gegen-Eins-Situationen und Kombinationsspiel. Am Ende überzeugten die Jungs mit einem klaren 20:12-Sieg und bewiesen ihre spielerischen Qualitäten.

Das nächste Spiel gegen DJK Budenheim war eine Nervenprobe für die zahlreichen mitgereisten Fans. Zur Halbzeit lag die HG mit 10:12 hinten, insbesondere gegen die Kreisanspiele der Rheinland-Pfälzer fanden sie kein Mittel. In der zweiten Halbzeit überzeugten die HG-Spieler mit einfachen Toren aus dem Rückraum und einem mannschaftsdienlichen Spiel, bei dem jeder Druck für seinen Nebenmann aufbaute. Die Schlussphase hatte es in sich, als Adrian Summ in letzter Sekunde den verdienten Ausgleichstreffer für die HG erzielte.

Allerdings wurde diese aufgebaute Euphorie nicht ins nächste Spiel gegen die Gastgeber aus Rodgau mitgenommen und die HG musste eine deutliche Niederlage hinnehmen. Einzelaktionen und mangelnde Cleverness führten zu diesem Ergebnis, doch der starke HG-Torhüter Gawen Weingärtner verhinderte Schlimmeres.

Zum Abschluss der langen Turniertages gegen den TV Bittenfeld, einen zukünftigen Gegner in der Oberliga, standen die Jungs HG vor großen Herausforderungen. Sie hatten Schwierigkeiten mit der offensiven Abwehr der Schwaben und lagen lange Zeit mit fünf Toren Abstand zurück. Ein sensationeller Schlussspurt ließ diesen Vorsprung Tor um Tor schwinden bis in der 27. Minute endlich der Ausgleich zum 15:15 gelang. Die letzten Minuten waren äußerst dramatisch: 40 Sekunden vor Schluss die Führung für die HG, 14 Sekunden vor Schluss wieder der Ausgleich durch die Schwaben. Schien das Unentschieden schon besiegelt, führte ein Angriff aus der schnellen Mitte zum umjubelten Siegestor durch Adrian Oborowski für Ofertsheim/Schwetzingen.

Schwarz zeigte sich zufrieden mit dem positiven Einstand seines Teams und lobte besonders die kämpferische Leistung, das letzte Spiel zu drehen. „Das Mannschaftsgefüge, der Geist und der Wille  haben gestimmt“, war er soweit mit dem Vortrag seiner neuen Zöglinge zufrieden. In den verbleibenden zwei Wochen bis zum ersten Rundenspiel gegen den TSV Weinsberg wird die Mannschaft weiter am Feinschliff im spielerischen und taktischen Bereich arbeiten. Die B1 und ihr Umfeld blickt deshalb optimistisch auf eine möglichst vielversprechende Saison. nan

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Steißlingen könnte in der aktuellen Verfassung beider Teams für die HG schwer zu schlucken sein. Drei Spiele hat das Team vom Hegau absolviert und liegt schon – natürlich verlustpunktfrei – 29 Tore im Plus.

Nur bei der TG Pforzheim war der Spielausgang mit 28:30 etwas knapper. Weniger komfortabel ist die Situation bei Oftersheim/Schwetzingen, wo Trainer Carsten Sender anfangs noch auf die Rückkehr zuvor ausgefallener Spielerinnen hoffte, ohne groß daran zu glauben. „Leider hat sich die Personalsituation eher noch verschlechtert, da die angeschlagenen eingesetzten Spielerinnen nun wahrscheinlich nicht mehr einsetzbar sind und der Krankheitszustand noch mehr Wirkung zeigt. Es gibt keine Genesung. Wir werden leidensfähig sein müssen Eine wirkliche Spielvorbereitung war daher nicht möglich“, wurde er bestätigt.

Dazu wurden bereits drei Spielerinnen aus dem Verbandsliga-Team eingesetzt, die jetzt jedoch der zweiten Mannschaft am Sonntag zur Verfügung stehen sollten. Für den HG-Coach ist klar: „Daher wird es gegen das Topteam der Liga um Jugendnationalspielerin Romy Reichle bestimmt kein vergnügungssteuerpflichtiges Ereignis. Kim Espinosa im Rückraum und Gina Wöhrl als Linkshänderin sind ebefalls Ausnahmeerscheinungen in der Liga.“ Trotzdem hofft er auf einen gewissen Zuspruch: „Dennoch lohnt sich der Besuch in der Halle, da einige der Talente aus dem Steisslinger Team bestimmt mal in den vermeintlichen Profiligen ankommen werden.“ mj

HG Oftersheim/Schwetzingen – TuS Steißlingen (Samstag, 19.30 Uhr, Nordstadthalle Schwetzingen)

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Handball-Regionalliga: HG bei aufstrebender HSG Ostfildern zu Gast

Bei der HSG Ostfildern (Sonntag, 17 Uhr, Körschtalhalle Scharnhausen), dem Shootingstar der letzten Jahre, der sich jetzt in der Handball-Regionalliga festgebissen hat, würde die HG Oftersheim/Schwetzingen ihr Punktekonto gerne wieder auf ein positives Saldo anheben. Dieses Bestreben dürfte aber auch bei den Schwaben vorherrschen, deren Bilanz ebenfalls 4:4 Zähler ausweist. Zwei Heimsiegen (gegen Weinstadt und Unterensingen) stehen ebenso zwei Auswärtsniederlagen (in Sandweier und in Willstätt) gegenüber. Auf der Filderebene wird von den Hausherren ein „schwerer Brocken“ erwartet.

Doch dieses Schwergewicht, der Drittliga-Absteiger, dürfte aktuell weiterhin für zu leicht befunden werden. Denn Rückkehrer von der Ausfallliste sind für HG-Trainer Christoph Lahme kaum in  Sicht: „Das wird wieder sehr schwierig für uns.“ Doch völlig entmutigt will er mit seinem Team nicht an den Stuttgarter Flughafen fahren. Schließlich hat er es jedes Mal geschafft, sein dezimiertes Kernteam zahlenmäßig gut zu ergänzen. In Waiblingen reichte es zum Turnaround und einem Sieg. Dieser blieb trotz guter Leistungen im Defensivbereich, aber nur phasenweise im Abschluss (Stichwort Wurfquote) zuhause gegen Neuenbürg dann im Endspurt verwehrt. Mit mehr Konzentration und Konsequenz soll jetzt wieder für strahlende Kurpfälzer Gesichter gesorgt werden. mj

Bild: Siegfried Brombach

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