Gegen den verlustpunktfreien Tabellenführer TSG Ketsch stand die HG Oftersheim/Schwetzingen in der Nordstadthalle auf verlorenem Posten und verlor auch 4:13 (2:7).

Das Ziel war ganz klar definiert, die Trainer wollten sehen, ob und wie lange ihre Truppe gegen dieses Spitzenteam mithalten könne. Dass so ein Derby immer ein bisschen Mehr an Motivation mit sich bringt, war von den Zuschauern in den Anfangsminuten zu beobachten. Wieder komplett offensiv aufgestellt, wurden die Spielerinnen der TSG bereits kurz nach der Mittellinie in Zweikämpfe verwickelt, die in der Anfangsphase zum Großteil von der HG gewonnen wurden.

Der Lohn war der 2:0-Zwischenstand (10.). Mit der Einwechslung ihrer besten Spielerin verbesserte das Ketscher Team diesen für es sicherlich nicht befriedigenden Zustand deutlich. Dass der Gastgeber in der restlichen Spielzeit nur noch zwei Tore erzielte, lag an der sehr defensiven Ausrichtung der TSG-Abwehr. Das Trainerduo Andreas Föhner und Rüdiger Laser kann hier der eigenen Mannschaft überhaupt keinen Vorwurf machen, denn Würfe aus der zweiten Reihe sind sicherlich nicht das, was in der D-Jugend wichtig ist und trainiert wird. Das was die HG in Weinheim noch ausgezeichnet hat, war nicht spielbar, da die Wand am Sechs-Meter-Kreis undurchdringbar war. Das, was doch drübergeworfen wurde, war eine sichere Beute der mit Abstand besten Torhüterinnen in dieser Klasse.

HG: Alina Klement (1), Vanessa Fleischmann (3), Alina Hilbert, Maria Seitz, Jessica Johann, Sisile Föhner, Leonie Laser, Maike Siegel, Senja Höfs, Stephanie Much, May Christmann.