Am Ende waren die Schmerzen einfach zu groß: Für Simon Förch, Rückraumspieler der HG Oftersheim/Schwetzingen, ist die Saison – vielleicht gar die Karriere – vorbei. Seit 2010 schlägt sich der 25-Jährige mit immer stärkeren Knieschmerzen herum und jetzt war die notwendige Operation nicht mehr hinauszuschieben. Mannschaftsarzt Dr. med Steffen Thier von der Sportchirurgie Heidelberg diagnostizierte im linken Knie einen Knorpelschaden, der in zwei Operationen behoben werden soll.

Zunächst wird am 22. Januar gesundes Knorpelgewebe aus dem Knie entnommen, das genutzt wird, um neues Knorpelgewebe künstlich zu züchten. Dieses soll dann Ende Februar in einer zweiten Operation eingesetzt werden. „Dann ist für mich für neun bis zwölf Monate nicht an Sport zu denken“, sagt Förch. Der Mannschaftskapitän bedauert natürlich, dass er seinem Team im Kampf um den Klassenerhalt in der 3. Liga nicht mehr aktiv helfen kann. „Klar, jetzt fehlt in unserer jungen Truppe ein weiterer Spieler mit etwas mehr Erfahrung, aber die Jungs werden eben noch enger zusammenrücken und die notwendigen Zähler holen“, ist Förch sehr zuversichtlich.

Der HG wird Simon „Kalle“ Förch auf jeden Fall in anderer Funktion erhalten bleiben. Die Gespräche mit Vorstand und sportlicher Leitung laufen bereits.