4993 – so viele Treffer haben unsere Jugendlichen (von D- bis A-Jugend) in der vergangenen Saison erzielt. Die Zahl der Gegentreffer lag bei 4736 – die Saisonbilanz fällt als klar positiv aus! Aber die von Jugendkoordinator Frank Sander in mühevoller Arbeit ermittelte Statistik sagt natürlich nichts darüber aus, wie sich unsere Kinder und Jugendlichen – und hier sind nun alle von den Bambinis bis zu den A-Jugendlichen gemeint – individuell entwickelt haben. Aber auch hier dürfen wir ein sehr positives Fazit ziehen. Unsere Mädchen und Jungs haben enorme Fortschritte im spielerischen und taktischen Bereich gemacht, viele sind in Auswahlteams berufen worden oder haben den Sprung in die aktiven Mannschaften geschafft.  

Dass wir etwa bei der männlichen D-Jugend eine Meisterschaft ohne einen einzigen Verlustpunkt oder bei der männlichen C-Jugend gar zwei Titel und einen Vizemeistertitel feiern konnten, ist großartig und freut uns sehr. Meisterschaften sind mehr als das Salz in der sportlichen Suppe, sie sind Beleg für einen positiven Teamgeist und befördern diesen, sie zeigen, dass sich eine Mannschaft gefunden hat und alle Spielerinnen oder Spieler an einem Strang gezogen haben. 

Und doch steht für die HG die individuelle Förderung der Jugendlichen im Vordergrund, es geht darum, aus den Mädchen und Jungs die besten Handballerinnen und Handballer zu machen, die sie sein können. Dazu gehört, von Allen – egal, ob in einer 1. oder 2. Mannschaft – zu erwarten, dass sie alles tun, um immer die bestmögliche Leistung abzurufen. Dazu gehört, den Stab an ausgebildeten und zertifizierten Trainerinnen und Trainern ständig zu erweitern. Dazu gehört auch der ganzheitliche Blick auf die Jugendlichen: So kümmern wir uns – wie in der „HGenda 2025“ niedergeschrieben – nicht nur um die sportliche Zukunft der Jugendlichen, sondern unterstützen sie auch in den Bereichen Ausbildung und Beruf, Gesundheit und persönliche Entwicklung.   

Verstärktes Augenmerk wollen wir in Zukunft auch auf die Förderung der kognitiven Fähigkeiten unserer Jugendlichen legen.  Studien zeigen, dass es noch viel Potenzial gibt, sportliche Leistungen durch kognitives Training zu verbessern. Dazu weiß man heute auch, dass Sport das Lernen fördert – wer sich regelmäßig bewegt, ist nicht nur fitter und schlanker, sondern schreibt auch bessere Noten, was zu besseren Schulabschlüssen und besseren Jobs führt. Im Sinne der ganzheitlichen Förderung unserer Jugendlichen legen wir deshalb neue Programme für Kindergärten und Grundschulen auf, um Kinder verstärkt zu motivieren, Sport zu treiben. 

Unsere Kooperation mit den Grundschulen in Schwetzingen und Oftersheim, die wir auch im neuen Schuljahr fortsetzen, mündet in breitem Zulauf in unsere jüngeren Altersklassen. Zusammen mit der Organisation des Spielbetriebs für 18 Jugendmannschaften führt das auch dazu, dass wir unsere Kapazitätsgrenzen hinsichtlich Hallenzeiten längst erreicht haben. Aber gemeinsam mit den Kommunen arbeiten wir ständig an entsprechenden Verbesserungen. 

Der Ausblick auf die neue Saison verspricht wieder viele neue Chancen für unsere Jugendlichen, sich weiterzuentwickeln. Dass sich die weiblichen A-und B-Jugendteams erneut für die Badenliga qualifiziert haben, belegt die inzwischen erreichte Konstanz im weiblichen Bereich. 

Bis auf die B-Jugend haben wieder alle männlichen Teams die Qualifikation für die jeweils höchste Klasse geschafft. Auch die A-Jugend spielt erneut in der Bundesliga – angesichts der Verringerung auf bundesweit nur noch 40 Teilnehmer ein großer Erfolg. 

Diese kontinuierlichen Erfolge wären ohne das riesige Engagement der ehrenamtlichen Trainer und Betreuer, der Eltern und Großeltern, der Fans und Jugendsponsoren nicht möglich. Ihnen allen gilt mein herzlicher Dank! 

Markus Barthelmeß 

- Jugendleiter -